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WM: Deutschland im Achtelfinale gegen England wohl ohne Bastian Schweinsteiger

Die Freude über den 1:0-Erfolg gegen Ghana und dem sicheren Einzug ins Achtelfinale ist getrübt. Aber nicht weil Deutschland jetzt auf England trifft, sondern weil Bastian Schweinsteiger höchstwahrscheinlich ausfallen wird. Welche Alternativen gibt es?

Es sieht schlecht aus, zumindest was einen Einsatz von Bastian Schweinsteiger im Achtelfinale gegen England betrifft. Der defensive Mittelfeldspieler, der als wichtiger Taktgeber und Balleroberer aus der Doppel-Sechs rausfallen würde, plagt sich mit einer Oberschenkelblessur im linken Bein herum. Im WM-Spiel gegen Ghana (1:0) wurde der 25-Jährige in der 81. Minute für Toni Kroos ausgewechselt und sofort wurde der lädierte Oberschenkel am Spielfeldrand eingetapet.

Schweinsteiger-Aus gegen England dramatisch

Sollte Schweinsteiger gegen England wirklich ausfallen – laut Optimisten stehen die Chance bei Fifty-Fifty – wäre es der SuperGAU. Denn neben Arne Friedrich und mit kleinen Abstrichen auch Manuel Neuer gehört der Bayern-Star zu den sichersten und zuverlässigsten Spielern. Und nicht umsonst hat er die meisten Ballkontakte aller WM-Spieler. Ein Ausfall – ausgerechnet gegen England – wäre dramatisch.

Alternativen für Schweinsteiger

Denn nach dem mit Michael Ballack, Simon Rolfes, Christian Träsch und Heiko Westermann potentielle zentrale Mittelfeldspieler vor der WM ausgefallen sind, stehen Jogi Löw jetzt nur noch Dennis Aogo und Toni Kroos zur Verfügung, die beide aber noch grün hinter den Ohren sind. Zwar könnte Jerome Boateng auch im Mittelfeld agieren, aber mit seiner Leistung gegen Ghana hat er nicht viel Eigenwerbung gemacht. Und Philipp Lahm brauchen wir in der Abwehr, die auch nicht wirklich sattelfest ist.

Entsprechend darf Schweinsteiger gar nicht ausfallen. Bleibt zu hoffen, dass das DFB-Ärzteteam das Problem bis Sonntag (27. Juni, 16.00 Uhr) hinbekommt.

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