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VfB Stuttgart – Wendel als Alternative für Aliaksandr Hleb

Von Aliaksandr Hleb hat man sich beim VfB Stuttgart garantiert mehr versprochen. Doch der vom FC Barcelona ausgeliehene Mittelfeldspieler läuft seit Wochen seiner Form hinterher. Die Schwaben schauen sich vorsichtshalber schon mal nach Alternativen um und sind dabei auf Wendel gestoßen.

Wendel, der mit vollständigen Wendel Geraldo Mauricio e Silva heißt, kickt derzeit recht erfolgreich bei Girondins Bordeaux, auf die der FC Bayern in der Gruppenphase der Champions League noch treffen wird. Zwar wäre der Brasilianer mit dem starken linken Fuß sicherlich ein geeigneter Nachfolger für Hleb, doch große Chancen auf eine Verpflichtung sollte man sich im Schwabenländle nicht machen.

Schließlich hat sich Wendel, der 2006 von Santos nach Frankreich wechselte, in den letzten Jahren toll entwickelt und gehört zum Stammpersonal. Zudem hat er mit Girondins bessere Aussichten Titel zu gewinnen als mit dem VfB. Doch es gibt noch weitere Argumente.

Stichpunkt Vertrag: Wendel steht noch bis 2013 unter Vertrag und dürfte wohl nur für eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich zu haben sein. Trotz der Gomez-Millionen ein ordentliches Sümmchen für die Stuttgarter.

Stichpunkt Konkurrenz: Und natürlich sind noch andere Vereine am 27-Jährigen interessiert. Heißeste Kandidaten auf den linken Flügelspieler sind die Tottenham Hotspurs und AS Rom.

Wenn die einzige Hleb-Alternative Wendel heißt, sollten Markus Babbel und Co. hoffen, dass der Weißrusse bald wieder seine gewohnte Form wieder findet und vielleicht langfristig bleibt.

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