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Kohfeldt: Elektrisierende Stimmung auf Straßen fehlte

Bremen – Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen hat sich kurz vor dem Finale des ersten Geisterspieltages in der Fußball-Bundesligaspiel optimistisch gezeigt.

«Die elektrisierende Stimmung auf den Straßen, die man sonst vor jedem Bundesligaspiel merkt, die war natürlich heute nicht da. Aber die innere Anspannung im Bus, die war sehr hoch. Ich bin mir sicher, dass wir auch die Anspannung auf den Platz bringen werden», sagte Kohfeldt vor dem Montagsspiel des 26. Spieltages gegen Bayer 04 Leverkusen.

Sein Trainerkollege Peter Bosz gab sich abwartend: «Wir haben es versucht im Training, die letzte Woche, da haben wir zweimal untereiander gespielt. Aber das ist ganz was anderes, als wenn man ein Freundschaftsspiel macht. Und noch was anderes, wenn man ein Bundesligaspiel macht. Wir denken, wir haben getan, was das Beste ist. Aber wir müssen abwarten.»

Auch Werders Aufsichtsratschef Marco Bode findet die Geisterspiele gewöhnungsbedürftig. «Der gesamte Eindruck ist natürlich komplett anders. Auch noch mal anders als als Fernsehzuschauer zu Hause», sagte der 50-Jährige in der Halbzeitpause bei DAZN. «Am Fernsehschirm hast du noch eine relativ normale Situation. Wenn du im Stadion bist, fällt dir natürlich die Leere viel mehr auf. Da muss ich mich auch noch sehr daran gewöhnen.»

Fotocredits: Stuart Franklin
(dpa)

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