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Kevin Kuranyi nicht nach England – Zukunft auf Schalke

Kurz bevor der Transfermarkt seine Pforten geschlossen hatte, schossen die Gerüchte über einen Wechsel von Kevin Kuranyi ins Kraut. Dabei hatten vor allem die beiden Premier-League-Klubs Tottenham Hotspurs und Blackburn Rovers ein Auge auf den Stürmer geworfen. Dieser wurde aber nun für unverkäuflich erklärt. Damit bleiben Fabian Ernst und Albert Streit die einzigen Abgänge des Wochenendes.

Tohuwabohu beim FC Schalke 04. Erst wurde Albert Streit in Windeseile an den HSV ausgeliehen und dann folgte tatsächlich der Abschied von Fabian Ernst Richtung Besiktas Istanbul.

Gerade der Ernst-Deal mag zu verdeutlichen, dass es bei den Königsblauen mächtig rumort. Schließlich war der Mittelfeldmann einer der besten Spieler der Hinrunde und gehörte zum Stammpersonal. Doch offenbar fühlte sich der 29-Jährige nicht mehr wohl und konnte für magere 4 Millionen Euro den Klub verlassen. Das hätte Kevin Kuranyi auch nur zu allerliebst getan.

Beim 0:1 in Hannover musste er auf der Bank Platz nehmen und sagte anschließend dem „kicker„: „Ich muss ehrlich sagen: Ich habe das Gefühl, man will nicht mit mir verlängern, sondern mich lieber verkaufen.“

Rummms! Bei den S04-Fans hat Kuranyi sowieso seinen Kredit schon längst verballert. Und unter Trainer Fred Rutten läuft es auch nicht rund beim Stürmer. Warum den 26-Jährigen dann nicht eventuell zur neuen Saison verkaufen? Ein Wechsel nach England in die Premier League würde bestimmt auch Kuranyi gut tun.

Doch auf Schalke sieht man das anders: „Es ist schlichtweg falsch, dass wir Kevin verkaufen wollen. Er ist unverändert ein wertvoller Spieler für uns, auf den wir langfristig bauen wollen. Er ist deswegen für uns unverkäuflich“, behauptete S04-Manager Andreas Müller auf der Vereins-Homepage.

Kuranyi hat ja noch bis 2010 Vertrag. Ob er noch solange da ist, bezweifle ich stark.

Was glaubt ihr: Sollte Kuranyi den FC Schalke verlassen? Wenn ja, wohin?

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