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Keine Nachnominierung nach WM-Aus für Christian Träsch – unverständlich

Der deutschen Nationalmannschaft bleibt das Verletzungspech weiter treu. Nun hat es auch noch Christian Träsch erwischt. Der Mittelfeldspieler, der sich im Testspiel gegen den FC Südtirol (4:0) ohne Fremdeinwirkung eine Kapsel- und Bandverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen hat, fällt für die komplette WM in Südafrika aus. Doch unverständlicherweise nominiert Bundestrainer Löw keinen Spieler nach!

Bitter und nicht nachzuvollziehen, da zuvor mit Michael Ballack ein weiterer zentrale Mittelfeldspieler mit defensiver Ausrichtung seine Teilnahme für die WM 2010 verletzungsbedingt absagen musste. Doch an eine Nachnominierung denkt man beim DFB-Trainerstab nicht. Obwohl es mehr als sinnvoll wäre, zumindest einen der Perspektivspieler, die schon im Testspiel gegen Malta mitwirkten, noch mit nach Südafrika zu nehmen. In erster Linie sei an Mats Hummels oder auch Stefan Reinartz erinnert.

Westermann oder Boateng als Alternativen

Somit stehen Bundestrainer Löw, der an seinem Spielsystem mit zwei defensiven Mittelfeldspielern festhält, eigentlich nur noch Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira als echte Sechser zur Verfügung. Als Alternative könnte Heiko Westermann oder Jerome Boateng den Posten übernehmen, wobei man solche Experimente bei einer WM eigentlich vermeiden sollte – vor allem, wenn man mit Torsten Frings einen erfahrenen Recken zuhause hat.

Eure Meinung: Muss Löw handeln und einen defensiven Mittelfeldspieler nachnominieren?

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