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Gladbachs Eberl will vor Wiederbeginn keinen Druck ausüben

Mönchengladbach – Sportchef Max Eberl will auf die Fußball-Profis von Borussia Mönchengladbach vor dem angestrebten Wiederbeginn der Bundesliga keinen Druck ausüben.

«Wir hatten sogar mal einen Spieler, der drei, vier Tage gesagt hat: Bitte lasst mich mal zuhause, ich möchte einfach mal ein bisschen Ruhe haben», sagte der 46-Jährige bei der Talksendung «Markus Lanz» im ZDF. «Und ich finde das völlig normal.» Wegen der Corona-Krise ist die Saison seit Mitte März unterbrochen und soll am kommenden Wochenende fortgesetzt werden.

Er wurde mit der Aussage von Bayer Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky konfrontiert, der die Spieler bei der Entscheidungsfindung zum Re-Start von der Deutschen Fußball Liga übergangen sah. Aus Sicht von Eberl sind allerdings die Clubs für die Kommunikation mit den Profis in der Verantwortung. «Wir als Verein fragen unsere Spieler und reden mit unseren Spielern. Wenn ein Spieler das gesagt hätte, hätte ich gesagt: Komm doch zu mir, du musst nicht auf den Platz», sagte der frühere Profi. «Ich kann nur für meinen Verein sprechen, wir haben immer unsere Spieler informiert und sie involviert in die ganze Thematik.»

Die 1. und 2. Bundesliga wollen ihren Spielbetrieb an diesem Samstag wieder aufnehmen. «Es geht nicht um Titel, Träume, Triumphe gerade», sagte Eberl. «Jeder in seiner Branche versucht, wieder seine Arbeit zu ermöglichen.» Die Bundesliga starte auf «Notstrom», man wisse, dass «alles sehr fragil» sei.

Fotocredits: Stefan Puchner
(dpa)

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