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EM 2016 in Frankreich – Türkei knapp geschlagen

Frankreich ist Gastgeber der EM 2016. Damit hat sich der Favorit gegen die Mitkonkurrenten Türkei und Italien durchgesetzt und darf sich auf die Austragung des dritten großen Fußballturniers nach der EM 1984 und der WM 1998 freuen.

Nachdem Italien, dessen EM-Bewerbung Anlass zum zweifeln an den Stadion- und Transportplänen gab, als erster die Segel streichen musste, bahnte sich zwischen Frankreich und der Türkei ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Dabei stimmten 7 der 13 stimmberechtigten Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees für Frankreich – die Türkei zog mit einer Stimme weniger den Kürzeren.

EM 2016 in Frankreich: Erstmals mit 24 Mannschaften

Bei der EM 2016 werden erstmals 24 Mannschaften statt wie zuletzt 16 Teams teilnehmen. Die Spiele der Endrunden werden dabei in 9 Stadien stattfinden, wobei 12 Stadien zur Auswahl stehen. Dabei handelt es sich um St. Denis, Lyon, Lille, Bordeaux, Nizza, Marseille, Lens, Paris, St. Etienne, Toulouse, Strassburg und Nancy. Bis zum Turnierstart wollen die Franzosen 1,73 Milliarden Euro in die Modernisierung der Spielstätte investieren. Als Maßstab gilt das Stade de France in St. Denis.

Im Gegensatz zur bevorstehenden EM 2012 in Polen und der Ukraine ist mit weniger Kopfzerbrechen zu rechnen. Denn Frankreich hat eine überzeugende Kandidatur abgelegt, für die auch der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy nach Genf angereist war, und wird vor allem in Sachen Stadionsanierung nicht die gleichen Probleme offerieren, wie es die Ukrainer tun.

Bleibt zu sagen: Glückwunsch Frankreich! Und ich denke die Franzosen werden eine toller EM-Gastgeber werden. Schließlich hat sich die Grande Nation nicht umsonst als Motto „Fußball wie wir ihn lieben“ ausgedacht.

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