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Andrej Arshavin: Ein Portrait der russischen Rakete

Andrej Arshavin ist einer der heiß begehrtesten Stürmer Europas. Der wieselflinken Russe wird mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Heimatklub Zenit St. Petersburg noch in der Winterpause verlassen. Wohin ihn der Weg führt ist noch unklar! Doch was macht den 27-Jährigen aus?

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Andrej Arshavin ist nicht der klassische Angreifer – zumindest von seiner Körperstatur: Gerade mal 170 cm bei 72 kg hat er vorzuweisen und erinnert optisch eher an einen Lausbuben als einen gefährlichen Torjäger.

Facettenreicher Stürmer
Doch auf dem Platz ist von seinen körperlichen Defiziten nichts zu sehen. Er ist blitzschnell, verfügt über eine große Ausdauer, ist technisch versiert, hat ein präzises Passspiel und ist zudem beidfüssig. Für die Verteidiger daher ein schwer auszurechnender Gegenspieler.

Viele Positionen
Seine diversen Fähigkeiten kommen nicht von ungefähr. Bei Zenit St. Petersburg, bei denen er seit zehn Jahren unter Vertrag steht, begann er als rechter Mittelfeldspieler. Anschließend wechselte Arshavin in die Position des Spielmachers, bevor er jetzt als Außenstürmer für Gefahr sorgt.

Tore und Mode
Privat und berufliches scheint die russische Rakete nicht wirklich zu trennen. „Mein Hobby sind Tore. Ob ich selbst treffe oder auflege, spielt dabei keine Rolle“, sagt Arshavin, der über ein abgeschlossenes Studium im Modedesign verfügt.

Sein Länderspiel-Debüt gab er 2002. Seitdem hat er 41 Länderspiele bestritten und 15 Tore erzielt. Mittlerweile ist der Kreativspieler Kapitän der russischen Nationalmannschaft.

Wechsel zu ManCity?
In Zukunft wird Arshavin wohl in der Premier League zu bestaunen sein. Nachdem auch der FC Bayern, Real Madrid, Arsenal London oder FC Chelsea immer wieder mit ihm Verbindung gebracht wurden, darf sich höchst wahrscheinlich Manchester City über den Zuschlag erfreuen.

Die Citizens sollen die geforderte Ablösesumme von 20 Millionen Euro akzeptiert haben, so dass Russlands Fußballer des Jahres bald an der Seite von Robinho ein interessantes Offensivduo bilden könnte.

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