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Yacine Brahimi: Frankreichs neuer Zinedine Zidan im Portrait

Er ist erst 19 Jahre jung, wird aber in Frankreich schon als der neue Zinedine Zidan gefeiert: Yacine Brahimi. Und das liegt nicht nur an seinen algerischen Wurzeln. Wir wollen euch die spielerischen Fähigkeiten des offensiven Mittelfeldspielers mal genauer vorstellen.

Damit Brahimi mehr Spielpraxis sammeln kann, wurde er von seinem Verein Stade Rennes in die zweite französische Liga zu Clermont Foot Auvergne ausgeliehen. Dort darf man sich über einen ganz feinen Techniker freuen.

Hier ein kleiner Eindruck vom Mann mit der Rückennummer 10…
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Dribbelstarker Techniker
Und damit wären wir gleich bei Brahimis größter Stärke, die Technik. Er ist ein fantastischer Dribbler, der binnen weniger Millisekunden unter Bedrängnis und auf engstem Raum den tödlichen Pass spielen kann. Zudem ist mit seiner eher geringen Körpergröße von 1,75 cm sehr schwer zum Ball zu trennen, da er diesen zudem ganz stark mit seinem Körper abschirmt.

Am liebsten spielt der Nachwuchsstar hinter den Spitzen, wo er seine ganze spielerische Kreativität aufblitzen lassen kann. Aber er kann alternativ auch auf den Flügeln eingesetzt werden, was ihn für viele Klubs natürlich umso interessanter macht.

Auch torgefährlich
Technik, Dribbling, Passspiel, Ball halten – allesamt wichtige Eigenschaften, die ein guter Mittelfeldspieler mitbringen sollte. Doch Brahimi, der unter anderem auch bei Real Madrid und 1899 Hoffenheim auf der Liste steht, ist zudem auch torgefährlich. Das bewies er nicht zuletzt in Frankreichs U19-Nationalmannschaft, wo er 12 Tore in 19 Spielen markierte.

Es ist aber klar, dass sich Brahimi trotz seiner Qualitäten noch verbessern kann, will und muss. Seine größten Defizite liegen dabei natürlich in der Physis, die sich aber am leichtesten beheben lassen.

Vergleich mit Ribery, Zidan oder Djorkaeff
In der Presse ist man sich noch unsicher, ob der Youngster der neue Zinedine Zidan, Franck Ribery oder Youri Djorkaeff wird. Brahimi sollten solche vergleiche egal sein und sich vollkommen auf seine Karriere konzentrieren. Es war mit Sicherheit auch erstmal der richtige Schritt, ihn in die 2. Liga auszuleihen.