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Wolfsburg nach 1:3 in Bremen wieder im Krisen-Modus

Bremen – Der Kapitän wirkte ratlos. «Das kann man sich eigentlich nicht erlauben», sagte Paul Verhaegh, der bei der bitteren 1:3 (0:2)-Niederlage in Bremen das einzige Tor für den VfL Wolfsburg erzielt hatte.

Nur bei einem war der niederländische Verteidiger sich ganz sicher: «Das war eine verdiente Niederlage.» Und Wolfsburg ist schon wieder im Krisen-Modus. Nach dem knappen Klassenerhalt in der Relegation im Vorjahr sollte alles besser werden. Manager Olaf Rebbe durfte neue Spieler verpflichten und den Trainer austauschen, doch der teuer alimentierte Werksverein des Volkswagen-Konzerns steckt wieder im Kampf gegen den Abstieg.

Werder ist nach dem zweiten Sieg in Serie durch Tore von Ludwig Augustinsson (4.) und Florian Kainz (40., 72.) im Aufwärtstrend, während der Wolfsburger Weg in die Gegenrichtung führt. «Wenn man auf die Daten schaut, waren wir gut, aber die wichtigen Dinge machen wir nicht gut», kommentierte Trainer Martin Schmidt.

«Alle wissen, was die Stunde geschlagen hat», versicherte der Coach: «Es steht fünf vor zwölf – oder sogar drei oder zwei vor zwölf.» Das dürfte auch für ihn selber gelten. Der Nachfolger von Andries Jonker steht zusehends unter Druck. 18 Spiele ist der Schweizer im Amt, doch von dem Fortschritt, den er oft beschwört, ist nichts zu sehen.

Das hat er nun wohl selber gemerkt. «Das ist ein Negativ-Trend, den muss man schnell stoppen», forderte der Trainer. Das dürfte mit Auftritten wie in Bremen schwierig werden – vor allem am kommenden Wochenende, wenn Bayern München in Wolfsburg zu Gast ist und die nächste Niederlage droht.

Fotocredits: Carmen Jaspersen
(dpa)

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