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WM 2010 in Südafrika ist eine Veranstaltung ganz Afrikas

Er trägt eine Hose! Der Leopard Zakumi, das Maskottchen der WM 2010, ist heute in Berlin vorgestellt worden. „Südafrika veranstaltet die Weltmeisterschaft stellvertretend für ganz Afrika“, hob Danny Jordaan, Geschäftsführer des Organisationskomitees, hervor. Südafrika pumpt zwei Millarden Euro in die Infrastruktur. 30.000 zusätzliche Polizisten sollen Sicherheit garantieren.

Die hohe Kriminalität in Südafrika ist der neuralgische Punkt der WM. Straßen und Stadien werden von Kameras überwacht. „Es wird keine no-go-areas geben, das ist antidemokratisch“, sagte Jordaan. In der vergangenen Jahren habe es bei zahlreichen Sportveranstaltungen wie der Rugby-WM keinerlei Zwischenfälle gegeben. Dennoch sei „spontaner Individual-Tourismus nicht zu empfehlen“, ergänzte DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt, der den Veranstaltern beratend zur Seite steht: „Die Plätze, auf die es ankommt – rund um die Stadien und Hotels – werden sicher sein.“

Für Infrastrukturmaßnahmen, vor allem im Verkehrswesen, stellt die südafrikanische Regierung rund zwei Milliarden Euro bereit. Die WM 2010 soll der nachhaltigen Entwicklung des Landes und des ganzen Kontinents dienen. Der öffentliche Nahverkehr wird ebenso ausgebaut und modernisiert wie das Schienennetz der Eisenbahn.

Schmidt lobte die Orgasatoren: „Was die Qualität der Infrastruktur, die in Südafrika im Entstehen ist betrifft, insbesondere bei den Stadien, so ist diese absolut mit derjenigen in Europa und in Deutschland vergleichbar. Ganz anders ist jedoch der Anspruch und die Begeisterung, mit der die FIFA WM 2010 nicht nur für das Land selbst, sondern stellvertretend für den gesamten afrikanischen Kontinent organisiert wird.“

Noch einmal zum Hauptdarsteller der Präsentation: Zakumi setzt sich aus dem Kürzel „ZA“ für Südafrika und dem Wort „kumi“ zusammen, das in mehreren afrikanischen Sprachen „10“ bedeutet. Mit seinem rasengrünen Fell zeigt Zakumi, dass er ein echter Fußballfan ist.