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Wagner setzt auf Innenverteidiger Kabak und McKennie

Gelsenkirchen – Schalkes Trainer David Wagner muss vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf vor allem die Abwehrprobleme lösen.

Nach der Knie-Operation von Salif Sané Anfang der Woche, dem wochenlangen Ausfall von Benjamin Stambouli und den anhaltenden Achillessehnenbeschwerden von Matija Nastasic steht Wagner in dem erst 19 Jahre alten Neuzugang Ozan Kabak nur noch ein gesunder Innenverteidiger zur Verfügung. An seiner Seite wird Allrounder Weston McKennie verteidigen. Der 21-jährige Amerikaner übernahm die Position schon nach Sanés früher Auswechslung beim 3:2 in Augsburg. «Ozan und Weston werden die Innenverteidigung bilden», sagte Wagner.

Nastasic konnte noch nicht mit dem Team trainieren. Die Hoffnung ist, dass man die Achillessehnenentzündung des Serben in der Länderspielpause in den Griff bekommt. «Wir haben innerhalb von einer Woche drei Innenverteidiger verloren. Das ist für uns eine Herausforderung, dass wir jetzt durch diese Zeit kommen», räumte Wagner ein. «Aber ich sehe die Thematik auch nicht ganz so groß.»

Ungeachtet dessen werde man an der Spielidee nichts ändern. Ziemlich sicher ist, dass Benito Raman, der im Sommer von Düsseldorf nach Schalke wechselte, wieder von Beginn an stürmen darf. Raman hatte beim 4:0-Sieg der Düsseldorfer Anfang März noch im Fortuna-Trikot gegen Schalke getroffen. «Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass das Spiel kein Thema in der Kabine war. Aber es ist nun ein neues Spiel unter anderen Voraussetzungen. Wir wollen mit einem guten Resultat und einer guten Leistung in die Pause gehen», so Wagner.

Fotocredits: Stefan Puchner
(dpa)

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