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Verletzungen bei EM 2008

Aus deutscher Sicht kann man regelrecht aufatmen, wenn es um das Thema Verletzungen geht. Lediglich Bernd Schneider, lange Zeit ein tragendes Glied in der deutschen Nationalmannschaft erlebt das Turnier vor dem Fernsehbildschirm. Weil sich die Verletzung weit im Vorfeld der EM ereignete, konnte sich Bundestrainer Jogi Löw weitere Alternativen überlegen, die anscheinend in Clemens Fritz gefunden hat. Andere Nationen wie Italien, Schweiz, Russland, Frankreich oder Polen haben kurz vor oder bei der EM 2008 erhebliche größere Sorgen.

So verletzte sich wenige Tage vor dem Beginn des Turnieres Fabio Cannavaro, der italienische Kapitän und Abwehrchef. Sein Fehlen machte sich gegen grandios aufspielende Holländer besonders bemerkbar. Ähnlich wie bei der Schweiz, die ebenfalls aufopferungsvoll kämpfte, aber in der Spitze einen Knipser wie Alexander Frei vermisste, der in der ersten Halbzeit aufgrund eines Innenbandrisses in Knie ausscheiden musste. Knie oder Oberschenkelprobleme gehören anscheinend zu den häufigsten Sportverletzungen bei diesem Turnier. So musste Pavel Pogrebnyak aufgrund einer Meniskusverletzung bereits abreisen, ebenso wie Jakub Blaszczykowski, der an den Folgen eines Muskelfaserrisses zu leiden hat. Die Liste der prominenten Verletzten lässt sich endlos fortsetzen, so trat Frankreich beispielsweise gestern ohne seine Schlüsselspieler Viera und Henry an – die Folgen lassen sich am Ergebnis ablesen.

Hoffentlich bleiben die Mannschaften ansonsten vom Verletzungspech verschont, schon allein, damit das Turnier wirklich zum Kampf der besten Teams wird.