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Union-Präsident verteidigt Zusammenarbeit mit Hauptsponsor

Berlin – Präsident Dirk Zingler vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin hat die Zusammenarbeit mit dem in der Fanszene umstrittenen neuen Hauptsponsor verteidigt.

«Wir haben unserem Partner Aroundtown nichts vorzuwerfen. Im Gegenteil, wir sind stolz, dass wir sie an unserer Seite haben», sagte der Boss des Aufsteigers aus der Hauptstadt im Interview der «Berliner Zeitung» und ergänzte: «Das ist ein milliardenschweres MDax-Unternehmen. Vor zehn Jahren hätte sich doch in Berlin noch jeder darüber gefreut, wenn Union so einen Partner gehabt hätte.»

Viele Anhänger der Köpenicker hatten die Kooperation mit dem Immobilienunternehmen Aroundtown aus Luxemburg zuletzt scharf kritisiert und als «bemerkenswert instinktlose Entscheidung» bezeichnet. Die Firma, die auch am seit zwei Jahren im Nachwuchsbereich des Clubs als Sponsor auftretenden Unternehmen «Grand City Properties» Anteile hält, ist schwerpunktmäßig im Bereich der Gewerbeimmobilien tätig – in Deutschland und in den Niederlanden.

«Wir wussten natürlich, dass es bei der Bekanntgabe der Partnerschaft mit Aroundtown auch Widerspruch geben wird. Wir sind ja nicht blind», sagte Zingler und stellte klar: «Am Ende müssen wir in der Organisation überzeugt davon sein, dass es gut und vertretbar ist für den Verein. Manchmal ist es ja auch so, dass wir Dinge unterlassen, weil wir spüren, dass eine überwältigende negative Reaktion der Gemeinschaft dem Verein Schaden zufügen kann. Das ist hier nicht der Fall.» Zingler betonte zudem, dass das Image des Clubs aus seiner Sicht durch den Deal «keinen Schaden nimmt».

Fotocredits: Jörg Carstensen
(dpa)

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