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Ungewohnte Sperre für Lahm: Im Verein noch nicht passiert

München – Das neue Gefühl einer ungeliebten Gelb-Sperre beim FC Bayern wurmte Cleverle Philipp Lahm keineswegs.

«Auf Vereinsebene ist es mir, glaube ich, noch nie passiert, dass ich gesperrt war. Aber es gibt einen schlechteren Zeitpunkt, als nach einem 5:1-Heimsieg fürs Rückspiel gesperrt zu sein», sagte der Kapitän des FC Bayern nach dem Torspektakel gegen den FC Arsenal. In der 83. Minute wurde er wegen eines Fouls beim Stand von 4:1 verwarnt. Weil das seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb ist, muss er am 7. März in London zuschauen.

In der Qualifikation vor der EM 2012 oder der WM 2014 habe er letztmals gelb-gesperrt zuschauen müssen, erinnerte sich der so faire Lahm. Zwischen September 2014 und Oktober 2015 blieb er nach UEFA-Angaben in der Fußball-Bundesliga ohne Foul.

Beim starken Auftritt gegen Arsenal zählte der Außenverteidiger auf seiner Abschiedstournee zu den stärksten Münchner Akteuren, trumpfte mit Arjen Robben auf dem rechten Flügel groß auf.

«Ich spiele sehr gerne mit Arjen, das ist kein Geheimnis. Wir verstehen uns super, wir haben schon ein paar Jahre zusammen gekickt», erklärte Lahm. Wie zu Zeiten des jungen Philipp Lahm flitzte der 33-Jährige am Mittwochabend unentwegt die Linie auf und ab. «Ich weiß auch nicht, was die Mitspieler von mir denken. Ob ich jetzt noch ein paar Kilometer abreißen soll die letzten Monate», scherzte der am Saisonende scheidende Weltmeister.

Fotocredits: Matthias Balk
(dpa)