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Uefa Cup Finale 2008 – Glasgow Rangers gegen Zenit St. Petersburg

Eigentlich hätte im City-of-Manchester-Stadium am 11. Mai der FC Bayern München gerne im Finale des UEFA-Cups gestanden, jedoch verhinderte dies die Blamage gegen den amtierenden Meister aus St. Petersburg. Nun stehen sich im Finale zwei Mannschaften gegenüber, die anfänglich keiner auf der Rechnung hatte und die auch in den Augen vieler Betrachter die unattraktivste Lösung aller Konstellationen galt.

Ein Finale zwischen Florenz und München hätte zumindest den Hauch von europäischer Klasse versprüht, aber Glasgow und Petersburg?

Während sich die Rangers den Finaleinzug regelrecht ermauerten, sich im Halbfinale kaum am Spiel beteiligt und letztendlich glücklich im Elfmeterschießen gewannen, kann St. Petersburg wenigstens behaupten, sich ins Finale gespielt und dabei gleich drei deutsche Teams aus dem Wettbewerb eliminiert zu haben. Der 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München aus der Bundesliga waren willkommene Opfer, um dem aufstrebenden Verein die passende Bühne zu bereiten. Unter Leitung von Dick Advocaat, der einst selbst die Rangers trainierte, haben sich die Russen zum leichten Favoriten gemausert.

Immerhin kann Glasgow bereits auf einen europäischen Titel zurückblicken, denn die Schotten waren 1972 im Finale des Pokals der Pokalsieger gegen Dinamo Moskau erfolgreich gewesen.

Trotz all dieser Fakten begegnet man angesichts dieses Duells nur allgemeinem Desinteresse. So richtige Vorfreude möchte sich jedenfalls nicht einstellen.