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Tod des Bruders: Eintracht-Profi Torro spielt nicht

Frankfurt/Main – Nach dem Tod seines Bruders wird Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Lucas Torro am Sonntag nicht zum Kader für das Fußball-Bundesligaspiel am Sonntag bei 1899 Hoffenheim gehören.

«In der Nacht vor dem Spiel ist sein Bruder überraschend gestorben. Er hat das bis nach dem Spiel geheim gehalten, nur die Trainer haben es gewusst», sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach 4:1-Sieg in der Europa League gegen Lazio Rom.

«Ich habe ihm die freie Wahl gelassen, ob er spielen wolle. Er hat gesagt, dass er spielen will», berichtete Hütter. Deshalb müsse man die Leistung des 24-jährigen Spaniers unter noch einem anderen Gesichtspunkt sehen: «Es war großartig, was er gemacht hat. Er wird die nächsten Tage bei der Familie sein und auf keinem Fall in Hoffenheim spielen.»

Die Frankfurter Mitspieler haben erst unmittelbar nach der Partie gegen Lazio Rom die Nachricht vom Tod des Bruders von Torro erhalten. Hütter hatte Spieler und Betreuer auf dem Rasen einen Kreis bilden lassen und sie darüber informiert. «Deshalb waren danach nicht alle so happy», sagte Hütter.

Fotocredits: Patrick Seeger
(dpa)

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