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Der einstige Weltklasse-Stürmer und heutige Nationaltrainer der Niederlanden konnte sich mit den Verantwortlichen des niederländischen Verbandes auf keinen neuen Vertrag einigen. Das jetzige Vertragswerk ist bis zum Ende der Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich datiert.
Nach Meinung vieler Experten geht van Basten damit möglichen Rücktrittsforderungen aus dem Weg, falls das angestrebte Ziel, der Gewinn der Europameisterschaft 2008, nicht erreicht wird. Die Niederlande wurden bei der Auslosung der Gruppen in die sogenannte “Todesgruppe C” mit Italien, Frankreich und Rumänien gezogen. Zahlreich einheimische Fans gehen inzwischen davon aus, dass man die Gruppenphase nicht überstehen wird und vorzeitig ausscheidet.
Dabei waren so viele Hoffnungen in den einstigen Stürmer van Basten gelegt worden, hatte er doch das niederländische Team 1988 mit seinen Traumtoren zum bisher einzigen Titel geführt. Sein Name war eng mit der Vorstellung vom offensiven und schönen Fußball der Holländer verbunden. Dass die Nation inzwischen immer wieder an ihren Vorstellungen scheitert, nimmt die Öffentlichkeit kaum wahr. Der Anspruch an die Nationalelf ist es, nicht nur erfolgreich, sondern auch schön zu spielen. Somit sind viele Spieler bei großen Partien in Schönheit gestorben und haben den Erfolg vergessen. Bei der Europameisterschaft 2004 scheiterte man im Halbfinale am Gastgeber, worauf der damalige Bondscoach Dick Advokaat seinen Hut nehmen musste und van Basten Übernahm. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland scheiterte Holland erneut an Portugal, allerdings war die Partie eher eine Schlacht als ein ansehnliches Spiel. Mit einem neuen Rekord an gelben Karten ging dieses Spiel in die Geschichte der Weltmeisterschaften ein.
Van Basten, der immer häufiger von der Öffentlichkeit und der Presse attackiert wird, ist es nie gelungen, eine Harmonie in das Team zu bringen. Stars wie Ruud van Nistelrooy und Mark van Bommel haben sich mit dem Trainer Überworfen, lediglich van Nistelrooy wurde nach einer Aussprache mit dem Trainer zurück geholt. Van Basten versucht, alles dem Titelgewinn unterzuordnen, aber ob es für den Titel reicht, ist fraglich. [...mehr]
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben sich der FC Chelsea London und Jose Mourinho in beiderseitigem Einverständnis mit sofortiger Wirkung getrennt. Grund dafür war vor allem der schlechte Start in der Premier League (11 Punkte aus 6 Spielen) und das enttäuschende Unentschieden gegen Trondheim in der Champions League. Der Schritt ging wohl in erster Linie von Mourinho aus. Er stand zwar schon etwas länger beim Verein in der Kritik, eine Entlassung stand bislang aber noch nicht an - wäre aber bei der momentanen Leistung der Mannschaft eine Frage der Zeit gewesen.
Heute will Mourinho offiziell der Mannschaft seine Entscheidung mitteilen. Denn bis jetzt hatte er nur fünf Spieler per SMS über seinen Rücktritt informiert (das spricht auch für sich).
Mit der Entscheidung, den Verein zu verlassen, entgeht Mourinho wahrscheinlich eine Entlassung seitens des Vereins. Er kann somit eventuell noch sein Gesicht wahren. Das Verhältnis zwischen Abramowitsch und Mourinho war schon lange gespannt.
Der Beginn der Querelen war die Verpflichtung von Shevchenko, er ist ein Wunschspieler von Abramowitsch gewesen, aber nicht von Mourinho. Dann das Theater mit Ballack - wurde er wegen seiner Verletzung nicht für die Champions League gemeldet oder ist Mourinho bockig auf Ballack und lässt ihn deshalb nicht spielen?
Ich denke, er hat den Rückhalt der Mannschaft verloren. Und dann sollte ein Trainer auch den Hut nehmen und gehen.
Mourinho war drei Jahre in London. Er kam als Champions League Sieger vom FC Porto und gewann mit Chelsea zweimal die englische Meisterschaft, einmal den englischen Pokal und zweimal den Ligapokal. Es waren schon drei erfolgreiche Jahre, allerdings konnten die “Blues” bislang in der Champions League keine Akzente setzen. Und das ist angesichts des riesigen Budgets des Vereins unverständlich. Aber Geld allein schießt keine Tore. Und wenn man sich den Kader anschaut, sind die Erfolge von Mourinho auch zu relativieren, denn diese Mannschaft muss einfach erfolgreich sein, auch wenn sie sich selbst trainieren müssten.
Laut Medienberichten soll Juande Ramos (FC Sevilla) als Nachfolger gehandelt werden. [...mehr]
Nachdem Los Angeles Galaxy David Beckham ins momentan sinkenden Schiff holte und daf�r etwa 250 Mio. Euro ausgab, k�nnte nun der n�chste Clou kommen.
In der laufenden Saison hat die Mannschaft um Beckham nur drei der 17 Spiele gewinnen k�nnen. Da liegt es nat�rlich auf der Hand, dass der Trainer immer mehr in die Kritik ger�t. Aus diesem Grund k�nnte J�rgen Klinsmann bald in Los Angeles auf der Trainerbank sitzen.
Schon am Wochenende wurde in den britischen Medien vermutet, dass unser “Klinsi” vor einem Engagement bei seinem Ex-Club L.A. Galaxy stehe.
Um diese Vermutung zu untermauern, berichtete jetzt noch die New York Times, dass der jetzige Trainer von L.A. Frank Yallop dem Medienrummel um Beckham und der Mannschaft nicht mehr Stand halten kann. Trotz Misserfolg steht die Mannschaft nach der Vertragsunterschrift Beckhams immer h�ufiger im Mittelpunkt der Medien. “Es ist nicht leicht, immer im Mittelpunkt des Interesses zu stehen”, wird Yallop von den Medien zitiert. “Man hat sich ausgemalt, welche Hysterie entstehen w�rde, wenn Beckham ankommt, doch als er dann da war, war alles ganz anders. Es war nicht leicht, um ehrlich zu sein”, sagt Yallop weiter.
Diese Aussagen kommen schon fast einer Kapitulation gleich, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Trainer gewechselt wird. Und warum sollte nicht Klinsmann die Nachfolge antreten? Er hat ja schon des �fteren sein Interesse an ein neues Trainerengagement bekundet. Und da er nur ungern seinen Wohnsitz in Los Angeles aufgeben m�chte, w�rde der Trainerposten bei L.A. Galaxy gut passen.
Am Geld jedenfalls kann es nicht scheitern. Eigent�mer des Vereins ist die Anschutz Entertainment Group., die sicherlich gen�gend Geld f�r “Klinsi” bereit h�lt.
Aber Klinsmann ist in den englischen Medien auch bei den Tottenham Hotspurs als Trainer im Gespr�ch. Hier hatte Klinsmann vor seinem Wechsel zum FC. Bayern M�nchen sehr erfolgreich gespielt und wurde in dieser Zeit zum Spieler des Jahres in England. Als Diver avancierte er bei den Hotspurs zum Publikumsliebling, mit diesem Status d�rfte er sicherlich mit Kusshand genommen werden.
Naja, wohin Klinsmann auch geht und welchen Verein er trainiert, ist jetzt zwar noch unklar, aber er wird sicherlich bald an der Au�enlinie wieder zu sehen sein. Die besten Karten hat dabei wahrscheinlich L.A. Galaxy.



