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Sergio Asenjo ist sicherlich nicht jedem ein Begriff. Doch der junge Spanier gilt nicht nur in seiner Heimat als großes Torhütertalent. Auch weltweit soll es wenige geben, die es mit ihm aufnehmen können.
Die Spanier können sich über talentierte Nachwuchskräfte nun wirklich nicht beklagen. Erst neulich haben wir euch den heiß umworbenen Mittelfeldspieler Sergio Canales vorgestellt. Heute wollen wir mal einen Blick Richtung Torhüter werfen. Und da gibt es Spanien nur einen Namen: Sergio Asenjo.
Asenjo Stammkeeper bei Atletico
Auf der iberischen Halbinsel wird der 20-Jährige bereits als Nachfolger von Torwart-Star Iker Casillas gehandelt – sowohl in der Nationalmannschaft, als auch bei Real Madrid. Doch zurzeit steht Asenjo noch beim Lokalrivalen Atletico Madrid zwischen den Pfosten, wo er trotz seines jungen Alters zum Stammkeeper auserkoren wurde. Hierfür ging man sogar das Risiko ein und hat die bisherigen Torhüter Leo Franco (Richtung Galatasaray Istanbul) und Gregory Coupet (Richtung Paris St. Germain) vor der Saison abgegeben.
Barca, ManUtd wollten Asenjo
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Edwin van der Sar wird Manchester United sechs bis acht Wochen fehlen. Der Stammkeeper der Red Devils hat sich letzte Woche beim Audi-Cup in München einen Finger und Knochen der linken Hand gebrochen. Täter war Danijel Pranjic.
Schlechte Nachricht für Sir Alex Ferguson. Der Trainer von Manchester United hat mit seinem Team nicht nur das Finale beim Audi-Cup verloren, sondern, was noch viel schlimmer ist, seinen etatmäßigen Stammkeeper.
Elfer gehalten - Finger gebrochen
Van der Sar hat sich die Verletzung im Elfmeterschießen zugezogen, nachdem er den Schuss von Danjiel Pranjic gehalten hat. Am Ende hat es nicht viel genutzt und der FC Bayern gewonnen.
Foster übernimmt
Durch den langfristigen Ausfall von van der Saar könnte Ben Fosters große Stunde schlagen. Der 26-Jährige brennt auf seinen Einsatz und wird in den ersten Spielen der Premier League und Champions League den Kasten von Manchester United hüten.
Vertrauen von Ferguson
Foster steht seit 2005 bei ManUtd unter Vertrag, wurde aber bis 2007 an den FC Watford ausgeliehen. Insgesamt stand er für den englischen Meister erst dreimal im Tor, darf sich aber dennoch über großes Vertrauen seines Trainers freuen. “Er ist einer der besten Nachwuchstorhüter in England, und wir sehen ihn als legitimen Nachfolger von Edwin”, erklärte Ferguson. [...mehr]
Das Ende des EM - Jahres 2008 lässt die deutsche Nationalmannschaft mit einem Freundschaftsspiel gegen Erzrivalen England ausklingen. Die Position des Torhüters könnte überraschenderweise nicht mit René Adler besetzt werden.
Jogi Löw schließt nicht aus, dass Jens Lehmann ein letztes Mal im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen könnte. Der Bundestrainer werde darüber mit dem Torwart des VfB Stuttgart sprechen, ehe in der nächsten Woche eine Entscheidung fallen soll, heißt es auf bild.de.
Die Partie wird am 19. November in Berlin stattfinden und wäre ein guter Anlass, den Spieler nach zehn Jahren Nationalmannschaft zu verabschieden. Seinen Rücktritt gab Jens Lehmann am 8. August diesen Jahres bekannt, gut einen Monat nach dem verlorenen EM – Finale gegen Spanien. Er absolvierte bis dahin 61 Spiele für das DFB – Team.
Die Nominierungen für das Spiel wir Löw dann in der übernächsten Woche bekannt geben.
Unterdessen muss Lehmann mit Folgen für seinen Tritt gegen Roda Antar rechnen. Der Torhüter traf den Kölner nach einer Rangelei an der Wade, was von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer nicht geahndet wurde. Der Kontrollausschuss des DFB erwägt nun Ermittlungen gegen den in Essen geborenen Spieler einzuleiten. [...mehr]
Die erste Niederlage im 28. Bundesligaspiel - Michael Rensing ist der erfolgreichste Debütant der Bundesliga. Doch am vergangenen Samstag riss die Serie, als Bayern München gegen Werder Bremen mit 2:5 unterlag. Seitdem wachsen die Zweifel: Ist der Torhüter zu schwach für die Bayern?
Seit dieser Saison ist der 24-Jährige Stammkeeper beim Rekordmeister, er löste Oliver Kahn ab, ein schweres Erbe, denn der Titan konnte Spiele für Bayern entscheiden und die Unhaltbaren halten. Sicher hatte Rensing nicht allein das Desaster gegen Bremen zu verantworten, versagt hat das gesamte Team. Aber Rensing ließ mehr Bälle durch, als er hielt, wirkte bei Freistößen und Flanken erschreckend unsicher. Und er ist in Deutschland ganz weit davon entfernt, erste Wahl zu sein, viel stärker eingeschätzt werden die jungen Torhüter René Adler (Bayer Leverkusen) und Manuel Neuer (Schalke 04).
Kahn nahm seinen Nachfolger in Schutz: “Ich habe immer gesagt: Wenn man auf junge Spieler baut, muss man die eine oder andere Durststrecke in Kauf nehmen. Es wäre deshalb fatal, Michael Rensing in Frage zu stellen. Man darf um Himmels Willen nicht den Fehler machen, von Rensing zu erwarten, dass er sofort auf dem Niveau weitermacht, das ich vielleicht zu meiner besten Zeit hatte.”
Haben die Münchner, die in den vergangenen Jahren viele Millionen in die Verpflichtung teurer Stars investierten, an der falschen Stelle gespart? Kann Jürgen Klinsmanns Team mit Rensing die Champions League gewinnen?
Die Frage, was den Torwart einer großen Mannschaft auszeichnet, beantwortete Iker Casillas, Keeper von Europameister Spanien in der Süddeutschen Zeitung: “Die Persönlichkeit.” Ob man sich die aneignen kann? “Ich glaube, die hat man. Oliver Kahn war ein geborener Leader und ein Riesentorwart.”
Gefahr von der Bank droht Rensing indes nicht, da sitzt Hans-Jörg Butt. Der flüchtete einst aus Leverkusen, nachdem er seinen Stammplatz verloren hatte - an René Adler. [...mehr]
Die Ära Jens Lehmann ist Geschichte, der Nationaltorwart ist nach der Europameisterschaft zurückgetreten, nicht ganz freiwillig, doch die guten Worte des Trainergespanns überzeugten den 38-Jährigen schließlich. Der Kampf um die wohl heiligste Position im deutschen Fußball, ach, im deutschen Sport ist entbrannt. Wer darf sich Hoffnungen machen?
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Jens Lehmann, 38-jähriger Torhüter der deutschen Nationalelf, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Lehmann hatte Bundestrainer Joachim Löw und Torwart-Trainer Andreas Köpke in einem intensiven Gespräch seinen Entschluss mitgeteilt.
Der Keeper hat 61 Spiele für die Nationalmannschaft bestritten. Unvergessen bleibt sein Einsatz bei der WM 2006, als er im Viertelfinale gegen Argentinien durch eine Glanzleistung im Elfmeterschießen die deutsche Mannschaft ins Halbfinale hievte. Die Rolle des mysteriösen Zettels, den Lehmann damals aus seinem Stutzen zog, ist bis heute nie ganz aufgeklärt worden und so hat die Geschichte der Nationalmannschaft eine neue Legende zu verzeichnen.
Ob Jens Lehmann in einem Jahr überhaupt noch Fußball spielen wird, das weiß er laut eigener Aussage selbst nicht - das Nationaltrikot wird ein anderer tragen. Heiße Kandidaten für einen Nachfolger sind zur Zeit die Nr. 2, Robert Enke, sowie der von den Fans favorisierte Rene Adler.
Quelle: Noows.de
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Wenig Freude machte dem FC Schalke 04 der 6:0 (5:0)-Erfolg bei der SpVgg Erkenschwick. Beim Debüt des neuen Trainers Fred Rutten brach sich Torhüter Manuel Neuer den Mittelfuß und muss mindestens zwei Monate aussetzen. Der 22-Jährige wurde bereits operiert. Neuer, der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, erlitt die Verletzung in der 72. Minute ohne Einwirkung eines Gegenspielers. “Wenn alles gut verläuft, kann er Anfang September wieder spielen”, sagte Schalkes Mannschaftsarzt Bernd Brexendorf.
„Die Verletzung von Manuel ist natürlich sehr bitter“, bedauerte Trainer Rutten nach dem Schlusspfiff. Mit dem Spiel seiner Mannschaft zeigte sich der Niederländer indes zufrieden. “Wir haben hier konzentriert gespielt und kaum Fehler gemacht. Wichtig war, Spielpraxis zu bekommen. Die Leistung war in Ordnung.” Vor 5500 Zuschauern im Stadion am Stimberg erzielten Levan Kobiashvili (15./26.), Carlos Grossmüller (9./33.), Halil Altintop (44.) sowie Gerald Asamoah (63.) die Tore zum ersten Sieg der Saison. [...mehr]
Silke Rottenberg beendet ihre internationale Karriere. “Et war ne superjeile Zik”, resümierte die gebürtige Euskirchnerin in rheinischem Idiom. Ihr erstes Länderspiel machte die Torhüterin 1993 gegen die USA. Zwei WM-Titel, drei EM-Titel, zwei olympische Bronzemedaillen und die Wahl zur Welttorhüterin 2003 hat sie seither gewonnen. Am Donnerstag stand die 36-Jährige im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales (4:0) zum 125. und letzten Mal im Tor des DFB-Teams, Wehmut war im Spiel: “Dieser Schritt fällt mir nicht leicht. Der Abschied tut weh.”
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagte: “Silke Rottenberg ist eine großartige Sportlerin. Alle Titel unserer Frauen-Nationalmannschaft sind eng mit ihrem Namen und ihren Leistungen verbunden.” Bundestrainerin Silvia Neid lobte: “Was sie im Frauenfußball erreicht hat, ist außergewöhnlich, ist bombastisch.”
Grund für Rottenbergs Rückzug sind die fehlenden Perspektiven in der Nationalelf und zunehmende Verletzungsprobleme. Vor allen Dingen der Kreuzbandriss, den sie sich zu Beginn des vergangenen Jahres zuzog, hinterließ Spuren. Zudem wollte sie das Duell mit Nadine Angerer um den Platz im Tor bei den Olympischen Spielen in Peking nicht auf die Spitze treiben. “Nadine hat eine sehr gute WM gespielt. Und sie hat ihre Form gehalten, so dass es keinen Grund gibt, sie aus dem Tor zu nehmen”, sagte Rottenberg. “Wäre ich ein paar Jahre jünger, hätte ich die Herausforderung angenommen. Jetzt ist aber der richtige Zeitpunkt, um zu gehen.
Ber Blick der Sportsoldatin der Bundeswehr geht über das Ende ihrer aktiven Laufbahn hinaus. “Ich bin im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz und will die Erfahrungen, die ich als Spielerin gemacht habe, an junge Torhüterinnen weitergeben.” Zudem wird Rottenberg bald nach Renate Lingor, Sandra Minnert und Britta Carlson zum WM-Botschafterin 2011 ernannt.
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Da haben die Fußball-Experten in der Bundesliga nicht schlecht gestaunt, als Wolfsburgs Trainer Felix Magath in der Winterpause statt der überall kursierenden Namen Jens Lehmann und Timo Hildebrand plötzlich Diego Benaglio aus dem Hut zauberte.
Diego Benaglio, einst dritter Torwart beim VfB Stuttgart spielte zu dieser Zeit unbeobachtet bei CD Nacional Madeira in der portugiesischen Liga und fiel dort zwar durch Konstanz sowie gute Leistungen auf, blieb aber von den großen Klubs unbeachtet. Felix Magath hatte einst als Trainer beim VfB Stuttgart den jungen Diego Benaglio unter seinen Fittichen, aber zu dieser Zeit kam er an den etablierten Kräften Timo Hildebrand und Dik Heinen nicht vorbei, aber schon damals deutete er sein Potenzial an. Daran erinnerte sich Felix Magath, der nach den Patzern von Simon Jentzsch auf der Suche nach einem neuen Torwart war und holte Benaglio nach Wolfsburg.
Dort überraschte der 24jährige mit tollen Reflexen und Paraden, so verwundert es nicht, dass Benaglio in der aktuellen Bundesliga-Saison alle 17 Spiele absolvierte und dafür Top-Benotungen erhielt. Dank dieser tollen Leistungen entschied sich der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn ihn als Nummer 1 für die anstehende Europameisterschaft zu nominieren. Bisher absolvierte Benaglio zehn Länderspiele für die Schweiz und sieht die EM 2008 als absoluten Höhepunkt in seiner Karriere, zumal sie erstmals im eigenen Land stattfindet.
Wenn Diego Benaglio seine Leistungen aus der Bundesliga abruft, könnte er zum Shootingstar der Schweizer bei der Europameisterschaft mutieren. [...mehr]
Er hat in seiner Karriere polarisiert, wie kaum ein anderer Torhüter. Von den Karlsruher und Münchner Fans verehrt, schlug ihm in anderen Stadien regelrechter Hass entgegen. Unvergessen bleibt das „Golfball-Attentat“ von Freiburg, wo Kahn blutüberströmt behandelt werden muss. Nun neigt sich eine großartige Karriere dem Finale, denn am Ende der Saison wird Oliver Kahn seine Fußball-Schuhe an den Nagel hängen.
Rechtzeitig zum Saisonende präsentiert der Torwart-Titan sein neues Buch „ICH. Erfolg kommt von innen.“ Zwar wird ein Großteil der Fans wieder pöbeln, dass der Kahn noch einmal richtig Kohle scheffeln möchte, bevor er endgültig vergessen wird. Aber gerade dies ist der Punkt, ein Oliver Kahn wird nicht vergessen werden, er war die größte
Torhüter-Persönlichkeit der zurückliegenden 20 Jahre, auch wenn ihm der endgültig Triumpf bei der Weltmeisterschaft 2002 durch einen eigenen Fehler verehrt blieb – der Weltmeistertitel. Ansonsten hat Oliver Kahn alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt. Selbst als „Nicht-Bayern-Fan“ muss man die Leistungen eines Oliver Kahn anerkennen – auch wenn der Ehrgeiz manchmal seine Opfer forderte. Andreas Herzog, Heiko Herrlich und Sammy Koffour können ein Lied davon singen.
Nun also ein ganz persönlicher Rückblick, der einmal ganz tiefe Einblicke in das Seelenleben des Titans gibt. Geschichten, wo er erzählt, dass er in jungen Jahren beim KSC unter der Dusche „angepinkelt“ wurde und dies eigentlich nur beigetragen hat, um resistent gegen äußere Kritik zu sein, rütteln eher am selbstherrlichen Denkmal als dieses zu fundieren.
Ein Oliver Kahn hat nichts mehr zu verlieren – er wird eine große Lücke hinterlassen, die so schnell niemand schließen wird. Absolut lesenswert! [...mehr]






