» Tor der Woche

Die Qualifikation zur EM 2012 hat begonnen. Das schönste Tor des 1. Spieltags erzielte dabei Hamit Altintop für die Türkei beim 3:0-Erfolg gegen Kasachstan. Ecke, volley, Tor – so wie einst Lothar Matthäus. Mit Belgien wartet nun aber eine andere Hausnummer.

Das Tor der Woche in der EM-Qualifikation für die Endrunde in Polen/Ukraine geht an die Türke. Das Team von Trainer Guus Hiddink feierte zum Auftakt einen standesgemäßen 3:0-Sieg gegen Kasachstan, bei dem sich auch Hamit Altintop in die Schützenliste eintrugen durfte – und wie!

Tor der Woche: Altintop wie einst Matthäus

Der Edeljoker vom FC Bayern München hat einen lang herein getretenen Eckball volley aus rund 20 Metern in den Dreiangel gejagt. Für Torwart Andrei Sidelnikov gab es da nichts zu halten. Ein Treffer mit der „Tor des Monats“-Qualitäten, welches stark an das legendäre “Tor des Jahres” von Lothar Matthäus erinnert.

Die Türken gewannen am Ende hochverdient und dürfen sich über einen gelungenen Start zur EM-Qualifikation freuen. Doch im kommenden Spiel, am Dienstag um 20.00 Uhr in Istanbul, bekommt es die Türkei mit Belgien zu tun. Die Roten Teufel haben bei der knappen 0:1-Pleite gegen Deutschland bewiesen, was sie drauf haben und könnten durchaus für eine Überraschung sorgen.

Tipp: Türkei gegen Belgien

Ich traue den Belgiern ein 1:1 zu! Was glaubt ihr: Wie wird das Spiel Türkei gegen Belgien ausgehen? Gewinnen die Türken oder schafft Belgien eine Überraschung?

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Ezquiel Calvente hat wohl einen der spektakulärsten Elfmeter in der Fußballgeschichte geschossen. Der 19-jährige Spanier hat den Ball mit dem Standbein ins Tor befördert.

Für einen schönen Lückenfüller zwischen Weltmeisterschaft und dem europaweiten Ligabetrieb hat Ezquiel Calvente gesorgt. Bei der derzeit laufenden U19-Europameisterschaft in Frankreich kam es in der Gruppe A zum Duell zwischen Spanien und Italien. Beim Stande von 2:0 für den Nachwuchs des frisch gebackenen Weltmeisters, gab es Elfmeter für Spanien. Und diesen hat Ezquiel Calvente einzigartig verwandelt.

Der Spieler von Betis Sevilla läuft wie ein normaler Rechtschütze an. Alle, natürlich auch der italienische Torwart, rechnen mit einem Rechtsschuss, doch Calvente entpuppt sich als abgebrühter Hund und schießt den Ball mit dem eigentlichen linken Standbein ins Tor. Ein geniale Aktion und unser Tor der Woche.

Auch wenn sich der Torwart, der sich über diese Aktion durchaus aufgeregt hat, verarscht fühlen darf, muss man Calvente Respekt zollen. Denn um auf diese Weise einen so kuriosen Elfmeter zu verwandeln, bedarf es einer idealen Motorik, Technik und Timing. Doch da es zu diesem Zeitpunkt bereits 2:0 für die U19 der Spanier stand, geht so ein Trick leichter vom Fuß. Am Ende siegte Spanien 3:0.

Eure Meinung: Was sagt ihr zu diesem kuriosen Elfmeter? Traumtor oder hat das nichts mehr mit Fairplay zu tun?

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Für das schönste Tor im WM-Halbfinale sorgte Giovanni van Bronckhorst. Der Holländer brachte Oranje im Duell gegen Uruguay mit einem Hammer aus knapp 37 Metern in Führung.

Schöne Tore gab es bei der WM 2010 einige zu sehen. Und dank des WM-Balls Jabulani wahrscheinlich auch mehr als sonst üblich. Über die fiese und unberechenbare Flugbahn des Balles war sich auch Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinale zwischen Holland und Uruguay bewusst.

Denn der Linksverteidiger hat mit einem Hammerschuss aus rund 37 Metern den 1:0-Führungstreffer für Oranje (Endstand 3:2 für Holland) erzielt. Nach kurzem Anlauf und viel Platz auf halblinks hielt der 35-Jährige einfach mal drauf und der Ball landete genau im Dreieck. Ein Traumtor und klar das schönste Tor im WM-Halbfinale. Doch war das Tor der Woche wirklich unhaltbar?    [...mehr]


Im WM-Viertelfinale gab es einige schöne Tore zu sehen. Allein Deutschland lieferte dank des grandiosen 4:0-Erfolges gegen Argentinien gleich vier Tore zur Auswahl. Besonders sehenswerter Treffer Nummer vier durch Miroslav Klose. Unser Tor der Woche!

Dass Deutschland Argentinien mit 4:0 aus der Weltmeisterschaft ballert, hätten wohl nicht einmal die größten Optimisten erwartet. Doch dieser jungen, hungrigen und spielerisch überzeugenden deutschen Elf ist zurzeit alles zuzutrauen.

Auch Miroslav Klose trumpft nach einer verkorksten Saison bei Bayern München ganz stark bei dieser WM auf und erzielte gegen Argentinien gleich ein Doppelpack. Mit dabei auch das Tor der Woche und somit schönster Treffer aller Viertelfinal-Begegnungen.

Der überragende Bastian Schweinsteiger bediente Mesut Özil auf links und dieser flankte die Kugel direkt Gefühl Richtung Elfmeterpunkt. Aus dem Hinterhalt kam Klose, der den Ball volley mit der linken Fußinnenseite in die Ecke schob. Einfach wunderbar und zum mit der Zunge schnalzen. Für Klose war es insgesamt der 14. WM-Treffer. Damit ist der 32-Jährige zusammen mit Gerd Müller hinter Ronaldo (Brasilien, 15 WM-Tore) der zweitbeste WM-Torjäger. Um den Rekord zu brechen bleiben ja noch zwei Spiele. Gegen Spanien am Mittwoch und hoffentlich am Sonntag im WM-Finale gegen Holland oder Uruguay.

Verdient hätte es die deutsche Elf allemal!!!

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Mesut Özil haderte bei der WM 2010 mit dem Glück. Viele große Torchancen ließ der Youngster des DEF-Teams bislang aus, doch im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana, hat der begnadete Spielmacher ein echtes Traumtor und zugleich das Tor der Woche in Südafrika erzielt.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Deutschland im WM-Spiel gegen Ghana. Doch dank eines genialen Momentes von Mesut Özil setzte sich die Truppe von Jogi Löw am Ende knapp mit 1:0 durch.

Nach feiner Einzelleistung von Thomas Müller auf rechts legte der Shootingstar von Bayern München auf Özil ab. Dieser nahm die Kugel an, blickte Richtung Tor und drosch die Kugel mit einem exzellenten Linksschuss aus 20 Metern in den Winkel. Ghanas Keeper Kingson versuchte den Ball noch abzufangen, war aber machtlos.

Das Tor der Woche dieses WM-Spieltages hat bewiesen, dass Mesut Özil nicht umsonst den Spitznamen Mesut Özil trägt. Und die Ghanaer können mit der Pleite durchaus leben. Schließlich geht es jetzt statt gegen England gegen die USA. Und in einem möglichen Viertelfinale wartet nicht Argentinien sondern Uruguay oder Südkorea.    [...mehr]


Der zweite Gruppenspieltag ist beendet. Den schönsten Treffer am zweiten WM-Spieltag erzielte David Villa beim 2:0-Erfolg Spaniens gegen Honduras.

Nach einem torarmen Turnierauftakt der WM in Südafrika, haben die Spieler am zweiten Vorrundenspieltag endlich mehr Offensivfußball geboten und dabei wesentlich mehr Tore erzielt. Beeindruckend war dabei die Vorstellung von Gonzalo Higuain, der für Argentinien beim 4:1-Sieg über Südkorea gleich dreimal einnetzte. Doch das schönste Tor des Spieltages und somit unser Tor der Woche markierte David Villa.

WM: Tor der Woche durch David Villa

Der Stürmer, der zur neuen Saison vom FC Valencia zum FC Barcelona wechseln wird, erzielte beim wichtigen Sieg für Spanien gegen Honduras (2:0) beide Treffer. Besonders sehenswert: das erste Tor. Nach einem feinen Solo, bei dem Villa gleich drei Gegenspieler austanzt, schlenzt der 29-Jährige den Ball halb im Fallen über den Torwart hinweg in die lange Ecke. Aber seht selbst…

Europas Topteams müssen zittern

Die Spanier haben bei diesem WM-Spiel aber ansonsten auch nicht wirklich überzeugt. Doch das trifft generell auf die Big Five aus Europa zu, von denen die deutsche Elf bislang noch den besten Eindruck hinterließ. Aber dennoch: Sowohl Deutschland, Frankreich, Italien, England und Spanien müssen um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Was glaubt ihr: Für welche europäische Spitzenmannschaft ist nach der Vorrunde Schluss? Ich glaube, das sich alle Teams irgendwie in die K.o.-Runde schleppen!

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Das schönste Tor des 1. WM-Gruppenspieltags gab es gleich im Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko zu sehen. Doch genau so schön wie das WM-Tor der Woche ist der Name des Schützens: Siphiwe Tshabalala!

Der erste WM-Gruppenspieltag ist durch und alle Teams sind einmal zum Einsatz gekommen. Tore waren in den 16 Auftaktpartien allerdings absolute Mangelware. 25 Tore in 16 WM-Spielen ergeben einen Schnitt von 1,56 Toren pro Spiel – absoluter WM-Minusrekord. Angesichts der geringen Auswahl an Toren fiel es uns auch nicht schwer, das schönste WM-Tor des ersten Spieltages der Gruppenphase zu wählen. Die Entscheidung fiel auf den fulminanten Linksschuss von Siphiwe Tshabalala, der Südafrika im Eröffnungsspiel gegen Mexiko wunderschön in Führung brachte und zugleich das erste WM-Tor der Weltmeisterschaft in Südafrika erzielte.

Hier das Tor noch einmal zum Genießen:



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Das Teilnehmerfeld für die WM 2010 in Südafrika ist komplett. Mit dabei auch die Franzosen, die sich in der Verlängerung gegen Irland mit einem Schummeltor das Ticket sicherten. Ein absoluter Skandal. Und weil William Gallas nach herrlicher Hand-Vorarbeit von Thierry Henry einnetzte, erkoren wir den Treffer zum Tor der Woche.

Nein, das haben die Iren nicht verdient. Nachdem die Männer von der grünen Insel das Hinspiel in der WM-Relegation gegen Frankreich vor heimischem Publikum mit 0:1 verloren haben, kämpften sie in Paris aufoperfungsvoll. Und tatsächlich schnupperte das von Giovanni Trapattoni trainierte Irland lange an der Sensation.

Thierry Henry © Flickr by luc_codon_anhchican_emt hoi Robbie Keane brachte Fighting Irish mit 1:0 in Führung, sehr zur Freude der 25.000 (!) irischen Fans im Stade de France. Doch dann die entscheidende Szene in der Verlängerung: Thierry Henry schlüpft in die Rolle von Diego „die Hand Gottes“ Maradona und legt sich den Ball im Strafraum per doppelten Handspiel vor. Ein präzise Hereingabe und William Gallas hat keine Mühe, aus kurzer Entfernung ins leere Iren-Tor zu treffen. Die Vorentscheidung und Frankreich fährt zur WM 2010.

Unfassbar, dass der Schiedsrichter diese Szene nicht abgepfiffen hat, obwohl er sie gesehen hat. Für Irland tut es mir wahnsinnig leid. Ich hätte mich auf jeden Fall über eine WM-Teilnahme der Iren gefreut.

Aber es hilft ja nichts. Nun müssen wir uns bis zum 6. Dezember gedulden. Dann werden die WM-Gruppen ausgelost. Wir nennen noch mal alle 32 qualifizierten Länder für die WM-Endrunde in Südafrika.    [...mehr]


Darren Bent hat in Co-Produktion mit einem Strandball das Siegtor für Sunderland im Spiel gegen den FC Liverpool erzielt. Äußerst kurios und wohl einmalig. Daher ein klarer Fall für unser Tor der Woche.

Was für ein verrücktes Tor. Darren Bent schießt aus knapp 14 Metern Entfernung auf den Kasten von Liverpool-Keeper Pepe Reina. Der Flachschuss wäre für Reina eine leichte Beute gewesen, doch ein herumliegender Strandball im Fünfmeterraum fälschte die Kugel unglücklich ab. Der Strandball ging neben das Tor, während der Fußball in den Maschen landete. Schiedsrichter Mike Jones erkannte den Treffer fälschlicherweise an, bescherte den „Reds“ damit eine unglückliche Niederlage und uns ein kurioses Tor der Woche.

Denn wie das Reglement vorsieht, hätte der Referee das Spiel unterbrechen und anschließend mit Schiedsrichterball weitermachen müssen.

Der Strandball mit der Aufschrift „Liverpool“ wurde übrigens aus dem Liverpool-Fanblock auf das Spielfeld geworfen. Freuen darf man sich wohl demnächst in der Merchandising-Abteilung der „Reds“, wo der Strandball bestimmt zum Kultobjekt wird. Im Set ist er für rund elf Euro erhältlich.    [...mehr]


Martin Palermo hat wohl das spektakulärste Kopfballtor aller Zeiten erzielt. Der Argentinier traf aus 40 Metern per Kopf. Ein klarer Fall für unser Tor der Woche.

Martin Palermo © Wikipedia by Chivista In Deutschland hat sich Hertha-Keeper Sascha Burchert durch seine zwei unglücklichen Kopfball-Befreiungsschläge gegen den Hamburger SV, die postwendend zu Gegentoren führten, viel Spott eingefangen. Doch ein ähnliches Schicksal ereilte jetzt den Torwart von Velez Sarsfield (siehe Video)

Befreiungsschlag landet bei Palermo
Marcelo Montoya stürmte beim Ligaspiel gegen die Boca Juniors bei einem Konter, ähnlich wie Burchert, aus seinem Kasten, und wollte die Situation mit einem Befreiungsschlag klären. Der hart getretene Ball landet aber genau auf dem Eisenschädel von Martin Palermo, der die Kugel direkt aus 40 Metern als Bogenlampe ins Tor zurück köpfte.

Besonders bitter: Es war der 3:2-Siegtreffer für Boca Juniors. Zumindest ein kleiner Trost für Burchert, der einem bei seinem unglücklichen Auftritt schon etwas Leid tun konnte. Wer die Slap-Stick-Einlage des 19-Jährigen noch nicht gesehen hat, klickt am besten HIER.     [...mehr]


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