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Der FC Barcelona hat das Finale der Champions League gegen Manchester United hochverdient mit 2:0 gewonnen. Damit krönen die Katalanen eine überragende Saison.

Lionel Messi © Flickr / Rafael Amado Deras Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte gewann Barca das Triple bestehend aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Im Gipfeltreffen gegen ManUtd hatten die Spanier nur in der Anfangsphase ein paar Probleme.

Manchester legte, angetrieben von Cristiano Ronaldo, los wie die Feuerwehr, musste aber aus dem Nichts in der 10. Minute das 0:1 durch Samuel Eto’o hinnehmen. Das Tor verhalf Barcelona zu mehr Selbstvertrauen, die die Partie über die restliche Spielzeit fest in ihren Händen hatten. Manchester wirkte dagegen kraftlos.

Die Vorentscheidung fiel in der 70. Minute, als “Kopfballungeheuer” Lionel Messi (1,70 cm) völlig freistehend zum 2:0-Endstand einköpfte. Es war der 9. Treffer des Argentiniers in der laufenden Champions-League-Saison. Damit sicherte er sich auch die Torjägerkanone vor Miroslav Klose und Steven Gerrard (beide 7).    [...mehr]


Manchester United hat sich den Weltpokal gesichert. Im Finale der Klub-WM setzte sich der Champions-League-Gewinner der letzten Saison knapp aber hochverdient mit 1:0 gegen LD Quito aus Ekuador durch. Das Tor des Tages erzielte Wayne Rooney.

Doch es sollte lange dauern, bis die Red Devils den alles entscheidenden Treffer markieren sollte. Erst in der 73. Minute und nach zahlreichen hochkarätigen Chancen netzte der bullige Rooney ein. Für den negativen Höhepunkt sorgte ManU’s Nemanja Vidic.    [...mehr]


Autor: Kerstin

Champions League

Heute Abend treten zwei englische Mannschaften gegeneinander im Finale der Champions League an: der englische Meister Manchester United auf der einen Seite, der Londoner Club FC Chelsea auf der anderen.

Mit dabei ist auch der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Michael Ballack, der 2002 schon einmal im Endspiel stand. Damals verlor er mit Bayer 04 Leverkusen 1:2 gegen Real Madrid. Es gibt Parallelen: so wurde auch Chelsea diese Saison nur Zweiter in der Premier League, wie damals Leverkusen in der Bundesliga. Zudem steht nach dem Finale wieder ein internationales Turnier an: die EM in Österreich und der Schweiz.

Nicht bei der EM dabei ist bekanntlich die englische Nationalmannschaft. Dafür steht sie heute fast vollständig beim Finale auf dem Platz.

Für Manchester steht auf der anderen Seite einer der vielleicht besten Spieler des Jahres, Cristiano Ronaldo. Mit 31 Toren in der Premier League und sieben in der Champions League steht er bei beiden Torjägerlisten ganz oben. Vor vier Jahren wurde er mit Portugal nur Zweiter, dieses Jahr gewann er mit Manchester United bereits die englische Meisterschaft - weitere Titel nicht ausgeschlossen, zumal er auch eine der Hoffnungen Portugals bei der EM ist.

Beide Mannschaften sind mit namhaften Spielern bestückt, und eines ist klar: auch wenn das Ergebnis noch offen ist, nach England geht der Pokal auf jeden Fall.    [...mehr]


City-of-Manchester-Stadium flickr ©Free-ers

Eigentlich hätte im City-of-Manchester-Stadium am 11. Mai der FC Bayern München gerne im Finale des UEFA-Cups gestanden, jedoch verhinderte dies die Blamage gegen den amtierenden Meister aus St. Petersburg. Nun stehen sich im Finale zwei Mannschaften gegenüber, die anfänglich keiner auf der Rechnung hatte und die auch in den Augen vieler Betrachter die unattraktivste Lösung aller Konstellationen galt.

Ein Finale zwischen Florenz und München hätte zumindest den Hauch von europäischer Klasse versprüht, aber Glasgow und Petersburg?

Während sich die Rangers den Finaleinzug regelrecht ermauerten, sich im Halbfinale kaum am Spiel beteiligt und letztendlich glücklich im Elfmeterschießen gewannen, kann St. Petersburg wenigstens behaupten, sich ins Finale gespielt und dabei gleich drei deutsche Teams aus dem Wettbewerb eliminiert zu haben. Der 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München aus der Bundesliga waren willkommene Opfer, um dem aufstrebenden Verein die passende Bühne zu bereiten. Unter Leitung von Dick Advocaat, der einst selbst die Rangers trainierte, haben sich die Russen zum leichten Favoriten gemausert.

Immerhin kann Glasgow bereits auf einen europäischen Titel zurückblicken, denn die Schotten waren 1972 im Finale des Pokals der Pokalsieger gegen Dinamo Moskau erfolgreich gewesen.

Trotz all dieser Fakten begegnet man angesichts dieses Duells nur allgemeinem Desinteresse. So richtige Vorfreude möchte sich jedenfalls nicht einstellen.    [...mehr]


Die ägyptische Flagge © wikimedia

Mit einem 1:0 über die vom deutschen Trainer Otto Pfister trainierte Mannschaft aus Kamerun konnte Ägypten seinen Titel beim Afrika-Cup erfolgreich verteidigen. Damit gewann die nordafrikanische Mannschaft bereits zum sechsten Mal die kontinentalen Meisterschaften und avancierte damit zum Rekordchampion.

Bereits im Halbfinale überzeugten die Ägypter durch eine reife Spielanlage und ließen die favorisierten Spieler von der Elfenbeinküste anrennen, um dann gezielt und direkt zuzuschlagen. Am Ende stand ein 4:1 Erfolg über die Ivorer zu Buche, der in dieser Höhe sicherlich zu hoch ausgefallen war, aber die Cleverness der Ägypter wiederspiegelte. Während die Ivorer verzweifelt und kompliziert ihre Chance suchten, setzten die Ägypter immer wieder gezielte Konter und schlossen diese erfolgreich ab.

Im kleinen Finale konnte sich Gastgeber Ghana erfolgreich gegen die Elfenbeinküste durchsetzen. Hier trafen zwei offensivfreudige Mannschaften aufeinander, deren Abwehrreihen aber jede Disziplin vermissen ließen. Insbesondere das Fehlen von Toure in der Innenverteidigung der Ivorer machte sich im Laufe des Spieles bemerkbar. Trotz einer 2:1-Führung zur Halbzeit verlor das Team von der Elfenbeinküste das Spiel am Ende mit 2:4. Zweifacher Torschütze auf Seiten der Ivorer war der Bremer Sanogo, der bislang im Turnier eher selten eingesetzt wurde. Damit endete das Turnier für den Gastgeber Ghana noch halbwegs versöhnlich, nachdem das Land nach der Niederlage gegen Kamerun im Schock erstarrte.

Das Finale des diesjährigen Afrika-Cups war lange Zeit vom taktieren beider Mannschaften geprägt. Für die Entscheidung sorgte die Hereinnahme von Mohamed Zidan vom Hamburger SV, der ausgerechnet Routinier Rigobert Song die Kugel stahl und dann auf Abo Terika quer legte, der überlegt einschoss. Der Treffer sollte der einzige des Spieles bleiben, das nicht unbedingt alle Zuschauer von Sitzen riss. Für den deutschen Trainer Otto Pfister war es bereits die zweite Niederlage in einem Africa-Cup, allerdings würde er gerne das Team weiter betreuen.    [...mehr]


54,74,90,2006 war der Hit der Sportfreunde Stiller zur letztj�hrigen Weltmeisterschaft, allerdings hatten sie sich in einer Zahl geirrt. 54,74,90,2007 muss es heissen.

Die Frauen haben in diesem Jahr geschafft, was uns im letzten Jahr durch die Italiener verwehrt wurde.
Nachdem in der Vorrunde Argentinien mit 11:0 besiegt wurde, wollten die deutschen Frauen auch im Finale die andere s�damerikanische Mannschaft schlagen, was auch gelang.

Die Frauennationalmannschaft gewann gestern im Finale gegen starke Brasilianerinnen mit 2:0. Mit diesem Sieg haben die Frauen gleich zwei Rekorde aufgestellt. Zum einen hat die deutsche Nationalmannschaft als erste Mannschaft in der Geschichte der Frauenweltmeisterschaft den Titel verteidigen k�nnen und zum anderen hat die Mannschaft von Trainerin Neid als erste Mannschaft nicht ein einziges Gegentor w�hrend einer Weltmeisterschaft erhalten.
Die Brasilianerin waren �ber weite Strecken des Spiels technisch �berlegen, konnten aber das Tor nicht treffen. So gingen die deutschen Frauen mit einem, zu der Zeit, gl�cklichen 0:0 in die Halbzeitpause.
Birgit Prinz konnte dann in der 58. Minute aus der ersten wirklichen Chance das 1:0 machen. Die Brasilianerinnen gaben aber nicht auf und marschierten immer wieder Richtung deutsches Tor. In der 64. Minute bekam Brasilien einen Elfmeter, den Nadine Angerer gl�nzend parierte. F�r Partylaune sorgte dann Simone Laudehr mit dem 2:0 in der 86. Minute. Damit war das Spiel endg�ltig entschieden.

“Wenn man solch ein emotionales Spiel erlebt und dann noch den WM-Titel holt, dann brechen alle D�mme. Diese Mannschaft liegt mir besonders am Herzen, ich habe den unglaublichen Geist gesp�rt”, sagte DFB-Pr�sident und Ober-Fan Theo Zwanziger im Interview. Zwanziger feierte mit den deutschen Spielerinnen und Trainerin Silvia Neid ausgelassen auf dem Platz und sp�ter auch im Hotel. Zwanziger weiter: “Brasilien war technisch gigantisch, aber wir haben deutsche Tugenden gezeigt. Das war gro�artig, ich bin �bergl�cklich.”

Die Gl�ckw�nsche von h�chster Stelle erhielten die Frauen vom deutschen Staatsoberhaupt. “Dieser gro�artige zweite WM-Sieg in Folge zeigt erneut: Der deutsche Frauenfu�ball ist Weltspitze. Ich w�nsche Ihnen eine rauschende Siegesfeier. Mit Ihnen freut sich ganz Deutschland”, erkl�rte Bundespr�sident Horst K�hler.

Nach dem Spiel wurde Angerer als beste Torh�terin ausgew�hlt und Birgit Prinz als zweitbeste Spielerin. Beste Spielerin des Turniers wurde die Brasilianerin Marta.

“Wir haben zwar schon viel besser gespielt, aber das ist mir total egal. Ich bin einfach froh, dass wir wieder Weltmeister sind”, sagte Neid nach dem Spiel. Auch Birgit Prinz musste sich eingestehen, dass der Finalsieg zwar verdient, aber dennoch etwas gl�cklich war.
“Wir haben das n�tige Gl�ck gehabt. Aber die Abwehr hat sehr gut gestanden, und Nadse war sensationell”, so Prinz.

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