» EM-Spiele

Heute kommt es zu den ersten Duellen in der sogenannten „Todes-Gruppe C“, wo zunächst Frankreich auf Rumänien trifft und um 20.45 Uhr Holland gegen Italien spielt. Mit großer Spannung wird dabei gerade in der Partie die Startaufstellungen der beiden fantastischen Mannschaften von Holland und Italien erwartet:

Holland: van der Sar - Boulahrouz, Ooijer, Mathijsen, van Bronckhorst - de Jong, Engelaar - Afellay, van der Vaart, Sneijder - van Nistelrooy
Trainer: Van Basten

Italien: Buffon - Panucci, Barzagli, Materazzi, Zambrotta - Gattuso, Pirlo, de Rossi - Camoranesi, di Natale – Toni
Trainer: Donadoni

Anstoß: 20.45 Uhr - Stade de Suisse Wankdorf    [...mehr]


Ausgerechnet Lukas Podolski! Der gebürtige Pole erzielte beide Tore beim 2:0 (1:0) der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen beim EM-Spiel in Klagenfurt. Faire Geste beim Torjubel, den der Stürmer von Bayern München äußerst dezent zelebrierte. Im zweiten Spiel der Gruppe B siegte Kroatien 1:0 (1:0) gegen Gastgeber Österreich.

Doppelpack: Lukas Podolski © herr muenchen/FlickrStorm

Podolski spielte im linken Mittelfeld, eine ungewohnte Position, zudem mit viel Laufarbeit verbunden, was er lakonisch kommentierte: “Im Vorfeld wird immer viel geredet. Ob ich im Mittelfeld oder im Sturm spiele, ist mir egal.” Podolski löste seine Aufgabe bravorös und wurde als bester Spieler der Partie ausgezeichnet. Sachlich und gewohnt knapp äußerte er sich nach dem Spiel: “Wir haben ein Spiel gewonnen, gegen Kroatien wird es aber noch schwerer. Da müssen wir uns steigern”.

Im Sturm sind Mario Gomez und Miroslav Klose gesetzt, Klose glänzte gegen die Polen Mutter-Teresa-like als Vorbereiter. Nach durchwachsenen Leistungen im Training ließ Bundestrainer Joachim Löw Bastian Schweinsteiger zunächst auf der Bank. Im rechten Mittelfeld wirbelte der Bremer Clemens Fritz.

Als Sorgenkind der Deutschland galt die Abwehr, und es dauerte keine Minute, bis Torwart Jens Lehmann und Per Mertesacker bei einer Flanke zusammenprallten. Der Ball fiel Jacek Krzynowek vor die Füße, der kläglich vergab. Doch fortan agierte Mertesacker als souveräner Abwehrchef, auch Christoph Metzelder zeigte sich in EM-Form. Lehmann, so ließe sich lästerlich sagen, nutzte die Partie, um Spielpraxis zu gewinnen, und war in der zweiten Hälfte, als die Polen auf den Ausgleich drängten, ein sicherer Rückhalt.

Löw resümierte: “Lukas hat zwei Tore gemacht und stark gespielt, aber die ganze Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt.” Leo Beenhakker, der niederländische Coach der Polen, sagte: “Die Deutschen haben viele Spieler, die den Unterschied machen können. Wir nicht.” Gestern war es Lukas Podolski.    [...mehr]


Public Viewing Stuttgart während der WM flickr ©Heraklit

Die Fußball-Fans in Stuttgart müssen sich ähnlich wie die Hauptstädter gedulden, bis sie in den Genuss von Public Viewing. War Stuttgart während der Fußball-Weltmeisterschaft noch ein zentraler Ort des gemeinsamen Feierns und Anfeuern, wird Public Viewing in Stuttgart erst ab dem Halbfinale möglich sein. Dann verwandelt sich der Stuttgarter Schlossplatz wieder zu einer Fanmeile mit drei modernen Videoleinwänden und einem ansprechenden Rahmenprogramm.

Public Viewing Stuttgart

Stuttgarter Schlossplatz

Halbfinale
25.06.2008 Sieger VF1 – Sieger VF2 (Basel 20.45 Uhr)
26.06.2008 Sieger VF3 – Sieger VF3 (Wien 20.45 Uhr)
Finale
29.06.2008 Sieger HF1 – Sieger HF2 (Wien 20.45 Uhr)

Hannover

In Hannover wird Public Viewing direkt neben der AWD-Arena möglich sein. Dort finden bis 5.000 Menschen Platz, die die Spiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großbildleinwand verfolgen können. Selbst wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, besteht die Möglichkeit in die benachbarte Halle auszuweichen und dort die Spiele weiter zu schauen. Hier sorgte der NDR für ansprechende Unterhaltung.    [...mehr]


Wochenlang fiebert man diesem Großereignis entgegen, nimmt sich im Vorfeld eine Woche frei, um sich mit den entsprechenden Fanartikeln versorgen zu können, bringt sich dank starkem Bierkonsum in die richtige Feierlaune, macht eine kurze Pinkelpause, verschafft sich Erleichterung und dann ….

Dass man momentan mit Klischees ordentlich punkten kann, beweist auch eine Kampagne einer großen Elektrokette, aber im Vorfeld einer Europameisterschaft sollte man alles nicht so ernst nehmen.

Dank übrigens an BuzzParadies, die das Video auf ihrem Blog veröffentlichten.    [...mehr]


Eine Studie des Bundesamts für Sport zeigte, dass die Schweizer mit 1,5 Milliarden Franken Mehreinnahmen durch die EM 2008 rechnen können. Es werden bis zu 5,4 Millionen Besucher erwartet, davon ungefähr 1,4 Millionen ausländische Gäste. Die 1,5 Milliarden Franken würden 0,18 % vom Bruttoinlandsprodukt ausmachen.

Genauso wie in Deutschland, will die Schweiz “Public-Viewing”-Plätze einrichten. Diese Art der Live-Übertragung wurde erstmals in Deutschland bei der WM 2006 angeboten. Es hat sich herausgestellt, dass dadurch auch ausländische Gäste ohne Eintrittstickets angelockt werden.

Vor allem die Touristikbranche (überwiegend Hotels und Restaurants) werde vom Fussballboom profitieren. Ebenfalls die Baubranche, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie die Werbe-u. Medienbranche können sich nach der Studie über Mehreinnahmen während der Europameisterschaft freuen.

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