» deutsche Elf

Die WM 2009 in Ägypten ist das Ziel der deutschen U-20-Nationalelf: Das Team von DFB-Trainer Horst Hrubesch gewann in Gütersloh 4:2 (1:1) gegen Österreich. Die Tore für Deutschland erzielten Danny Latza (Schalke 04/40.), Mario Vrancic (FSV Mainz 05/48.), Deniz Naki (Bayer Leverkusen/77.) und Thomas Müller (Bayern München/90.). Für die Gäste trafen Atdhe Nuhiu (19.) und Thomas Piermayr (82.).

[...mehr]


Nationalmannschaft©gnislew

Am Samstag wird es für die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal, seit dem Finale der Europameisterschaft, ernst. Das erste WM- Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein steht auf dem Programm.

In Vaduz muss Trainer Joachim Löw allerdings auf seine Leitwölfe Michael Ballack und Torsten Frings verzichten. Der Kapitän laboriert an einer Sehnenentzündung im linken Mittelfuß, Frings brach sich bei einem PR- Termin die Nase. Löw denkt jedoch nicht darüber nach, Spieler nach zu nominieren, da „die Mannschaft im Mittelfeld mit den Leuten die einsatzbereit sind gut besetzt ist“(kicker).    [...mehr]


Bundestrainer Joachim Löw hat Serdar Tasci für das Länderspiel gegen Belgien am 20. August nominiert. Der Stuttgarter ist der einzige Spieler, der nicht zum erweiterten EM-Kader gehörte. Der 21 Jahre alte Abwehrspieler vom VfB Stuttgart stand schon im Herbst 2007 einige Male im DFB-Aufgebot, unter anderem beim Länderspiel in England, kam aber noch nicht zum Einsatz.

[...mehr]


Ein kleines Sommermärchen dürfen die deutschen Fußballer doch noch feiern: 27 Tage nach der Niederlage der A-Nationalelf im EM-Finale gegen Spanien hat der U19-Nachwuchs den ersten Junioren-Titel seit 1992 gewonnen. Im Endspiel der EM in Tschechien besiegte das Team von Trainer Horst Hrubesch Italien 3:1 (1: 0). Ein souveräner Erfolg der deutschen  Junioren, die das ganze Turnier über unbesiegt blieben.

[...mehr]


Deutschland beim Training flickr ©norrebrogade

Seit gestern Abend steht es fest, im Finale der Europameisterschaft 2008 treffen Deutschland und Spanien aufeinander. Die Deutschen mit etwas Glück und jeder Menge Effizienz, während Spanien mit einem Offensivfeuerwerk ins Finale stürmte.

Man muss sich eigentlich nur einige Fakten vor Augen führen, um zu erkennen, welche Mammut-Aufgabe Deutschland im Finale zu bewältigen. Spanien ist seit 21 Spielen ungeschlagen, Russland erhielt während der EM acht Gegentore – sieben Mal trafen die Spanier, keine Mannschaft schoss öfter aufs Tor und keine andere Mannschaft spielte so viele Pässe. Allein die Statistiken degradieren die deutsche Mannschaft zum Underdog, aber genau diese Rolle scheint ihr zu liegen. Ausgerechnet gegen Portugal, die in der Vorrunde überragend gespielt haben, gelang es dem Team um Kapitän Michael Ballack alle Fähigkeiten abzurufen. In der spielerischen Leichtigkeit könnte auch der Schlüssel liegen, denn Italien sowie Schweden ist es zunächst auch schon gelungen die Kreativität der Spanier einzudämmen oder kaum entfalten zu lassen. Daran sollte sich Bundestrainer Löw orientieren, weshalb die im Achtelfinale eingeführte Formation auch der Schlüssel für das Finale sein wird.

Deutschland: Lehmann - A. Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Frings, Hitzlsperger - Schweinsteiger, Ballack, Podolski – Klose

Spanien: Casillas - Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevila - Marcos Senna - Iniesta, Xavi , Silva – Guiza, Fernando Torres    [...mehr]


Mit der Aufstellung vom Viertelfinale gegen Portugal gespielt wie gegen Kroatien: Mit einer schwachen, aber effizienten Leistung hat Deutschland die Türkei 3:2 (1:1) besiegt. Mit einem türkischen Tor - so könnte man Last-Minute-Tore seit dieser EM nennen - zum 3:2 in der 90. Minute schoss Philipp Lahm die Deutschen ins Finale.

Schweinsteiger (li.) verwandelte eine Vorlage von Podolski © annya sk/FlickrStorm

Ugur Boral hatte die Türken in der 22. Minute in Führung geschossen, Schweinsteiger glich auf Vorlage von Lukas Podolski aus (26.). In der 79. Minute erzielte Miroslav Klose nach schöner Vorlage von Philipp Lahm per Kopf das 2:1 für Deutschland. Doch die Türken kamen auch im Halbfinale noch einmal zurück und erzielten nach einem Fehler von Lahm durch Semih Sentürk den Ausgleich (86.).

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw spielte ohne Konzentration, ohne Druck und ohne Ideen. Die Deutschen agierten nicht als Team. Es mangelte an Laufbereitschaft, wie es in der Sprache des Fußballs so schön heißt. “Es gab bei uns viele Defizite. Wir haben drei Meter vom Mann weggestanden, Pressen und Forechecking haben nicht stattgefunden”, analysierte Miroslav Klose.

Umso besser spielten die Türken, ein Blick in die Statistik ist beim Fußball mitunter paradox, außer in der Kategorie Tore lagen die Türken überall vorn: Die offizielle Auswertung der Uefa weist 54 zu 46 Prozent Ballbesitz für die Türkei aus, 20:9 Torschüsse und 11:3 „shots on target“. Genau diese drei Torschüsse der Deutschen waren allerdings auch drin.

Was gegen Portugal mit dem 4-2-3-1 wie am Schnürchen lief, klappte gegen die von Fatih Terim glänzend eingestellte Türkei überhaupt nicht. Mehmet Aurelio nahm Michael Ballack völlig aus dem Spiel, so dass strukturierte Offensivaktionen Seltenheitswert hatten. Ganz schwach agierte die Abwehr, Jens Lehmann war sah bei beiden Gegentreffern unglücklich aus, Christoph Metzelder bot eine unterirdische Leistung und steckt mit seiner Unsicherheit Per Mertesacker an, Arne Friedrich spielte halbwegs solide, aber längst nicht so souverän wie gegen Portugal. Lahm leistete sich viele Ballverluste, ließ sich dazu vor dem 2:2 ausspielen wie ein Kreisklassenkicker. Aber sein Tor zum 3:2 machte alles Negative wett. Lahm wurde zum “man of the match” gewählt.

“Es war ein Wahnsinnskampf, auf Biegen und Brechen. Es war unglaublich spannend bis zur allerletzten Sekunde. Ich bin natürlich überglücklich”, sagte Löw nach dem Spiel und lobte den Gegner: “Die Türken haben eine fantastische Leistung gezeigt, und zwar über das ganze Turnier.” Der türkische Trainer Terim sagte: “Ich bin sehr traurig, wir waren so nah dran am Finale. Wir haben dem türkischen Volk viel gegeben. Ich habe ein Team mit viel Moral gesehen.”    [...mehr]


Es gab wohl kaum Experten, die diese Partie im Vorfeld der Europameisterschaft vorhergesagt haben. War es bei Deutschland die spielerische Klasse, die sie ins Halbfinale der Europameisterschaft gebracht hat, war es bei den Türken die unbedingte Wille und die unvergleichliche Kampfkraft. Allein vier Tore der Türkei fielen in den letzten zehn Minuten der Spiele – diese bittere Erfahrung mussten schon die Schweiz, Tschechien und Kroatien machen.    [...mehr]


Ein wirbelnder Bastian Schweinsteiger und eines neues Spielsystem lassen die deutsche Nationalmannschaft bei der Bergtour 2008 weiter vom Sturm auf den Gipfel träumen. Bisher hatte Bundestrainer Joachim Löw konsequent auf ein 4-4-2-System gesetzt, doch in der Vorrunde waren kreative Defizite nicht zu übersehen. “Nach dem Österreich-Spiel wussten wir, dass es eine Veränderung geben muss. Wir haben da und gegen Kroatien spielerisch nicht so gut ausgesehen”, sagte Löw.

Schweinsteiger (li.) und Podolski © annya sk/FlickrStorm

Gegen Portugal wurde das zuletzt ideenlose Team umgekrempelt. Neben Torsten Frings (Rippenbruch) bleiben EM-Chancentod Mario Gomez und Clemens Fritz draußen. Die Deutschen formierten sich im 4-2-3-1-System. Schweinsteiger spielte überragend, schoss ein Tor und und gab zwei Vorlagen. Thomas Hitzlsperger und Simon Rolfes räumten im defensiven Mittelfeld auf. Michael Ballack agierte deutlich offensiver und war neben den Außen Schweinsteiger und Lukas Podolski der große Antreiber hinter der einzigen Spitze Miroslav Klose.

Arne Friedrich löste die Blockbuster-Aufgabe gegen Cristiano Ronaldo bis auf wenige Szenen mit Bravour. Lediglich vor dem ersten Tor der Portugiesen und bei der größten Chance von Ronaldo kurz vor der Halbzeit war Friedrich nicht ganz auf Ballhöhe. Ansonsten konnte der als bester Spieler der Welt gehandelte Ronaldo wenige Akzente setzen.

Die eigentliche Kampfansage an den Rest Europas lieferte unfreiwillig ausgerechnet der sonst so zurückhaltende Hansi Flick. Der 90-Minuten-Bundestrainer sprach aus, was alle anderen fürchten: “Wir haben gezeigt, was Deutschland eigentlich ausmacht - dass wir eine Turniermannschaft sind!”

Deutschland: Lehmann - Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm - Rolfes, Hitzlsperger (73. Borowski) - Schweinsteiger (83. Fritz), Ballack, Podolski - Klose (89. Jansen)
Portugal: Ricardo - Bosingwa, Ricardo Carvalho, Pepe, Paulo Ferreira - Petit (73. Postiga), Joao Moutinho (31. Meireles) - Deco, Simao, Cristiano Ronaldo - Nuno Gomes (67. Nani)
Tore: 1:0 Schweinsteiger (22.), 2:0 Klose (26.), 2:1 Nuno Gomes (40.), 3:1 Ballack (62.), 3:2 Postiga (78.)
Schiedsrichter: Peter Fröjdfeldt (Schweden)
Zuschauer in Basel: 39.730 (ausverkauft)    [...mehr]


Hansi Flick rückt für 90 Minuten ins Rampenlicht: Er coacht die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen Portugal. Bundestrainer Joachim Löw sitzt gesperrt auf der Tribüne und darf im Stadion keinerlei Kontakt zum Team aufnehmen. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sagte: “Flick genießt unser 100-prozentiges Vertrauen. Er hat ja schon als Cheftrainer in Hoffenheim gearbeitet und seine Sache auch am Montag gut gemacht.”

Hansi Flick

Auch Löw hat in den vergangenen Tagen seinen Co-Trainer immer wieder als absolute Vertrauensperson herausgestellt und dessen menschliche und fachliche Qualitäten ausdrücklich gelobt. “Für mich war er immer die erste Wahl als Assistent”, versicherte Löw, der Flick im August 2006 vom österreichischen Verein Red Bull Salzburg zum DFB gelotst hatte.

Seinen Trainerschein erwarb der gelernte Bankkaufmann 2003 und wurde gemeinsam mit Thomas Doll als Jahrgangsbester ausgezeichnet. Flick, der sich als Teamarbeiter sieht, hat den neuen Bundesligisten TSG Hoffenheim vor drei Jahren in die Regionalliga geführt. “Von daher weiß ich, wie das ist, wenn man als Cheftrainer arbeitet”, sagte der frühere Mittelfeldspieler des 1. FC Köln und von Bayern München.

“Am wichtigsten ist ohnehin die Vorbereitung auf das Spiel, und die wird mit Joachim Löw wie immer ablaufen. Außerdem haben wir genug erfahrene Spieler auf dem Platz. Da ist der Einfluss des Trainers sowieso nicht ganz so groß”, erläuterte der 43-Jährige, der vor allem die Routiniers Michael Ballack, Jens Lehmann und Miroslav Klose in die Pflicht nimmt.

Lehmann dachte indes schon weiter: “Ich mache mir ohnehin seit längerem darüber Gedanken, ob der Cheftrainer im modernen Fußball nicht besser auf der Tribüne aufgehoben ist, von wo er einen viel besseren Überblick hat.” Lukas Podolski brachte es auf den Punkt: “Wenn sie Jogi sperren, ist eben Hansi Flick Bundestrainer.”    [...mehr]


Am heutigen Donnerstag treffen im ersten Viertelfinale die deutsche Nationalmannschaft und Portugal aufeinander. Mit großer Spannung wird dabei die Aufstellung der deutschen Elf erwartet, wo ein dickes Fragezeichen hinter den Akteuren Frings und Podolski steht. Während Frings sich mit einer gebrochenen Rippe herumschleppt, laboriert Podolski an einer Wadenverletzung. Die Portugiesen hingegen können aus dem Vollen schöpfen und mit Bestformation antreten. Hätte man vor dem Turnier noch Deutschland als klaren Favoriten gesehen, hat sich Portugal im Laufe der Europameisterschaft aufgrund ihrer Spielfreude einen kleinen Vorteil erarbeitet.

Deutschland:

Tor: Jens Lehmann

Abwehr: Phillipp Lahm, Christoph Metzelder, Per Mertesacker, Arne Friedrich

Mittelfeld:  Torsten Frings, Michael Ballack, Schweinsteiger, Thomas Hitzlsperger, Lukas Podolski

Sturm: Miroslav Klose

Portugal:

Tor: Ricardo

Abwehr: Bosingwa, Pepe, Ricardo Carvalho,Paulo Ferreira

Mittelfeld: Petit, Joao Moutinho, Deco, Cristiano Ronaldo, Simao

Sturm: Nuno Gomes    [...mehr]


Seite 9 von 11« Start...«7891011»