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Die Freude über den 1:0-Erfolg gegen Ghana und dem sicheren Einzug ins Achtelfinale ist getrübt. Aber nicht weil Deutschland jetzt auf England trifft, sondern weil Bastian Schweinsteiger höchstwahrscheinlich ausfallen wird. Welche Alternativen gibt es?

Bastian Schweinsteiger. Foto: az1172 by Flickr Es sieht schlecht aus, zumindest was einen Einsatz von Bastian Schweinsteiger im Achtelfinale gegen England betrifft. Der defensive Mittelfeldspieler, der als wichtiger Taktgeber und Balleroberer aus der Doppel-Sechs rausfallen würde, plagt sich mit einer Oberschenkelblessur im linken Bein herum. Im WM-Spiel gegen Ghana (1:0) wurde der 25-Jährige in der 81. Minute für Toni Kroos ausgewechselt und sofort wurde der lädierte Oberschenkel am Spielfeldrand eingetapet.

Schweinsteiger-Aus gegen England dramatisch

Sollte Schweinsteiger gegen England wirklich ausfallen – laut Optimisten stehen die Chance bei Fifty-Fifty – wäre es der SuperGAU. Denn neben Arne Friedrich und mit kleinen Abstrichen auch Manuel Neuer gehört der Bayern-Star zu den sichersten und zuverlässigsten Spielern. Und nicht umsonst hat er die meisten Ballkontakte aller WM-Spieler. Ein Ausfall – ausgerechnet gegen England – wäre dramatisch.

Alternativen für Schweinsteiger

Denn nach dem mit Michael Ballack, Simon Rolfes, Christian Träsch und Heiko Westermann potentielle zentrale Mittelfeldspieler vor der WM ausgefallen sind, stehen Jogi Löw jetzt nur noch Dennis Aogo und Toni Kroos zur Verfügung, die beide aber noch grün hinter den Ohren sind. Zwar könnte Jerome Boateng auch im Mittelfeld agieren, aber mit seiner Leistung gegen Ghana hat er nicht viel Eigenwerbung gemacht. Und Philipp Lahm brauchen wir in der Abwehr, die auch nicht wirklich sattelfest ist.

Entsprechend darf Schweinsteiger gar nicht ausfallen. Bleibt zu hoffen, dass das DFB-Ärzteteam das Problem bis Sonntag (27. Juni, 16.00 Uhr) hinbekommt.    [...mehr]


Deutschland gegen Ghana! In wenigen Stunden steigt das Alles-oder-Nichts-Spiel. Ein Scheitern der DFB-Elf ist undenkbar!

Cacau. Foto: Flickr by Stefan Baudy

Fußball ist schon verrückt! Es ist erst wenige Tage her, dass die deutsche Elf nach dem grandiosen 4:0-Auftakterfolg gegen Australien fast schon Weltmeister war. Zumindest wenn man die Euphorie hierzulande als Maßstab nimmt. Nur eine Partie später und nach der unnötigen 0:1-Pleite gegen Serbien, droht Deutschland bei der WM in Südafrika die größte Blamage der DFB-Geschichte – das erstmalige Aus in einer WM-Vorrunde!

DFB hat Rückfluge gebucht

Doch davon will keiner was wissen. Ich natürlich auch nicht. Im deutschen Fußball-Selbstverständnis hat ein Vorrunden-Aus einfach keinen Platz. Dafür sieht eher Frankreich oder England prädestiniert. Aber Deutschland? Also, bitte! Auch wenn jede Serie irgendwann einmal reißt und der DFB vorsorglich einen Rückflug gebucht hat.

Argentinien aus dem Weg gehen

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Deutschland hat das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe D verloren. Nach dem glanzvollen 4:0-Auftaktsieg gegen Australien setzte es gegen Serbien eine unnötige 0:1-Pleite in Port Elizabeth. Den entscheidenden Treffer erzielte Milan Jovanovic (38.). Die DFB-Elf verlor aber nicht nur die Punkte, sondern auch Miroslav Klose, der nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Unmittelbar nach dem Platzverweis kassierte Deutschland den Gegentreffer, bei dem Holger Badstuber gegen Milos Krasic keine gute Figur machte.

Lukas Podolski. Foto: Flickr by Tsutomu Takasu Nach einer schwachen ersten Halbzeit (Khedira hatte Pech bei einem Lattentreffer) hatte die Löw-Truppe unmittelbar nach dem Seitenwechsel die beste Phase im Spiel und erspielte sich reihenweise Chancen. Vor allem Lukas Podolski wurde oft in Szene gesetzt, doch dem Kölner war das Glück nicht hold. Die beste Chance gab es in der 60.Minute: Nach einem vollkommen überflüssigen Handspiel von Nemanja Vidic im eigenen Strafraum gab es Elfmeter für Deutschland. Doch Podolski scheiterte kläglich.

Danach lief im deutschen Spiel nicht mehr viel zusammen, auch die Einwechslungen von Cacau, Marin und Gomez verpuffte. Aber auch die Serben hatten noch zahlreiche Konterchancen, scheiterten aber an Pfosten Latte. Am Ende eine durchaus verdiente Niederlage für die deutsche Elf.

Katastrophen-Schiedsrichter

Kritisch beäugen muss man aber die Leistung von Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco. Der Spanier legte die Messlatte sehr niedrig und zückte viel zu oft und schnell Gelb. Insgesamt gab es 9 Gelbe Karten bei insgesamt 27 Fouls!

Deutschland muss nach der ersten WM-Gruppenspiel-Pleite seit 1986 (0:2 gegen Dänemark) um den Einzug ins Achtelfinale zittern. Am kommenden Mittwoch (23. Juni, 20.30 Uhr) muss gegen Ghana unbedingt ein Sieg her, Serbien trifft auf Australien.

Eure Meinung: Wird sich Deutschland für das Achtelfinale qualifizieren? Welchen Spieler sollte Löw aus der ersten Elf nehmen – mein Vorschlag: Jansen für Badstuber!

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Was für ein WM-Auftakt von Deutschland. Gegen Australien feierte die Elf von Jogi Löw einen hochverdienten und gleichermaßen ungefährdeten 4:0-Erfolg. Vor allem die Spielweise der Deutschen macht Lust auf mehr.

Danke Deutschland! Nachdem die Vuvuzelas schon vielen WM-Fans die Stimmung zu verderben drohte, sorgte die deutsche Elf für den ersten richtigen fußballerischen Leckerbissen bei dieser WM.

Mesut Özil. Foto: Flickr by Thomas Duchnicki :: Location Scout

Während andere Mitfavoriten (Argentinien, Frankreich, England) auf den WM-Titel bislang im ersten Spiel nicht wirklich überzeugen konnten, sorgte Deutschland für einen fetten Fingerzeig! 4:0 gegen Australien. Und dabei zelebrierten die Adlerträger teilweise Fußball, wie man es eher von Argentinien und Co. gewohnt ist.

DFB-Elf überragend

Natürlich ist Australien als krasser Underdog nach Südafrika gereist, doch die Socceroos muss man erstmal spielerisch so beherrschen, wie es die deutsche Elf getan haben. Mit präzisem Passspiel, einer schnellen Spielverlagerung, hoher Ballkontrolle und starkem Positionsspiel kontrollierte der dreimalige Weltmeister das Geschehen ab der 5. Minuten eindrucksvoll. Vor allem das deutsche Mittelfeld überzeugte durch ihre Beweglichkeit und hatte mit den WM-Debütanten Thomas Müller und Mesut Özil ihre herausragenden Akteure.

WM-Titel möglich

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Die deutsche Nationalmannschaft hat ihren eigenen WM-Song. Dabei fiel die Wahl auf Rapper Bushido, der extra für die DFB-Elf in Zusammenarbeit mit Kay One den Song „Fackeln Im Wind“ komponierte. Zu verantworten hat das Sami Khedira, der mit dem Rapper befreundet ist.

Sami Khedira ist die Nationalmannschafts-Karriereleiter schnell nach oben geklettert. Durch den WM-Ausfall von Michael Ballack wird der 23-Jährige zum Stammspieler und auch in Kabine hat er sich die vakante Position des DJs geschnappt.

Das Lied soll zur Einstimmung auf die WM-Spiele abgespielt werden und die deutsche Elf auf dem Weg zum WM-Titel in Südafrika beflügeln. Vor vier Jahren hatte Gerald Asamoah mit seiner Hymne vom Schmuse-Barden Xavier Naidoo „Was wir allein nicht schaffen“ einen guten Griff gelandet. Deutschland schaffte es bei der WM 2006 immerhin bis ins Halbfinale.

Nun soll Bushido mit seinem Kabinensong die deutsche Elf begleiten, wobei ich dem Skandal-Rapper seinen kolportierten Nationalstolz irgendwie nicht ganz abkaufen kann. Was soll’s, bei den Spielern kam „Fackeln im Wind“ sehr gut an – kein Wunder, bei so einem einprägsamen Text wie „Wir hol’n uns den Pokal! Und das zum vierten Mal!“. Könnte wetten, dass da mehr Spieler mitsingen, als bei der deutschen Nationalhymne ;-)

Irgendwie kann Bushido auch als Symbolfigur für die junge deutsche Nationalmannschaft gesehen werden. Wenn am Ende der WM-Titel bei rumkommt, will ich aber nichts gesagt haben!

Eure Meinung: Wie findet ihr die Bushido-Hymne für die DFB-Auswahl? Oder Fandet ihr das Lied von Xavier Naidoo besser?

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Mit Nani fällt der nächste Superstar für die WM 2010 in Südafrika aus. Der Portugiese kann aufgrund einer Schlüsselbeinverletzung nicht am Turnier teilnehmen. Damit ist die Liste der promineten Ausfälle um einen Namen reicher. Wir haben mal eine Übersicht erstellt, die verdeutlicht, auf welchen tollen Spieler wir verletzungsbedingt bei der WM verzichten müssen.

Nani. Foto: Jose Goulao by Flickr

Am schlimmsten wurde die deutsche Elf vom Verletzungspech heimgesucht. Bei der gleich fünf Spieler ausfallen. Zusammen mit den anderen Ausfällen oder Wackelkandidaten hätte man auf jeden Fall ein Team, das um den WM-Titel mitspielen könnte.

Welche bekannten Spieler fehlen bei der WM:

  • Deutschland: Rene Adler (Bayer 04 Leverkusen – Rippenbruch), Michael Ballack (FC Chelsea London – Knöchelverletzung), Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen – Knieverletzung), Heiko Westermann (FC Schalke 04 – Kahnbeinbruch), Christian Träsch (VFB Stuttgart – Knöchelverletzung)
  • Ghana: Michael Essien (FC Chelsea London – Knieverletzung)
  • Nigeria: John Obi Mikel (FC Chelsea London – Knieverletzung)
  • England: Rio Ferdinand (Manchester United – Knieverletzung), David Beckham (L.A. Galaxy – Achillessehnenriss)
  • Frankreich: Lassana Diarra (Real Madrid, krank)
  • Portugal: Nani (Manchester United – Schulterverletzung), Jose Bosingwa (FC Chelsea London – Knieverletzung)

Fraglich sind momentan:

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Am Sonntag ist es endlich soweit. Dann wird Deutschland mit dem ersten Gruppenspiel gegen Australien (20.30 Uhr) in die WM starten. Wir werfen mal einen Blick auf die Startaufstellung, die Bundestrainer Jogi Löw ins Duell gegen den krassen Außenseiter schicken will.

Die erste Elf der deutschen Nationalmannschaft scheint zu stehen. Lediglich hinter der Besetzung des linken Verteidigers und im Sturm stehen Fragezeichen.

Miroslav Klose. Foto: Thomas Duchnicki :: Location Scout by Flickr

Im Abwehrverbund haben Holger Badstuber und Marcell Jansen die besten Karten. Gegen Australien könnte durchaus der offensivere Jansen den Vorzug bekommen, da er mehr Druck ausüben kann als Badstuber. Doch ein Einsatz des HSV-Spielers wäre nicht ganz ohne Risiko, da er seit Monaten aufgrund einer Verletzung keine Spielpraxis sammeln konnte. Dennoch stehen Löw zwei gute, solide Linksverteidiger zur Verfügung.

Deutschland: Cacau oder Klose im Sturm

Anders im Sturm. Der deutschen Elf fehlt ein richtiger Knipser. Obwohl Miroslav Klose die Saison bei Bayern München primär von der Bank aus verfolgte und auch in den beiden Testspielen gegen Ungarn und Bosnien alles andere als einen guten Eindruck hinterließ, scheint Klose im Duell gegen Cacau die Nase noch vorne zu haben. Doch der wesentlich erfahrene Klose steht in der Pflicht. Enttäuscht er im WM-Spiel gegen Australien, hat er seinen Stammplatz verloren. Und wenn man ehrlich ist, hat der Bayern-Stürmer – wenn man nach dem Leistungsprinzip geht – in der ersten Elf eigentlich nichts verloren.

Ein kleines Fragezeichen steht auch hinter dem rechten Mittelfeld. Im ersten Trainingsspiel in Südafrika spielte Piotr Trochowski im A-Team, während Shootingstar Thomas Müller im B-Team zum Zuge kam. Bleibt zu hoffen, dass Löw auf Müller setzt, der wesentlich stärker einzuschätzen ist als Trochowski.
Ansonsten steht die Startaufstellung zur WM 2010 in Südafrika so gut wie fest. Und das sind die elf Spieler, die gegen Australien beginnen könnten.

Mögliche Startaufstellung Deutschland bei der WM

Manuel Neuer – Holger Badstuber/Marcell Jansen, Arne Friedich, Per Mertesacker, Philipp Lahm – Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira – Lukas Podolski, Mesut Özil, Thomas Müller – Miroslav Klose/Cacau

Eure Meinung: Wer soll spielen, wer soll raus?

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Der deutschen Nationalmannschaft bleibt das Verletzungspech weiter treu. Nun hat es auch noch Christian Träsch erwischt. Der Mittelfeldspieler, der sich im Testspiel gegen den FC Südtirol (4:0) ohne Fremdeinwirkung eine Kapsel- und Bandverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen hat, fällt für die komplette WM in Südafrika aus. Doch unverständlicherweise nominiert Bundestrainer Löw keinen Spieler nach!

Bundestrainer Jogi Löw © Wikipedia / Florian K Bitter und nicht nachzuvollziehen, da zuvor mit Michael Ballack ein weiterer zentrale Mittelfeldspieler mit defensiver Ausrichtung seine Teilnahme für die WM 2010 verletzungsbedingt absagen musste. Doch an eine Nachnominierung denkt man beim DFB-Trainerstab nicht. Obwohl es mehr als sinnvoll wäre, zumindest einen der Perspektivspieler, die schon im Testspiel gegen Malta mitwirkten, noch mit nach Südafrika zu nehmen. In erster Linie sei an Mats Hummels oder auch Stefan Reinartz erinnert.

Westermann oder Boateng als Alternativen

Somit stehen Bundestrainer Löw, der an seinem Spielsystem mit zwei defensiven Mittelfeldspielern festhält, eigentlich nur noch Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira als echte Sechser zur Verfügung. Als Alternative könnte Heiko Westermann oder Jerome Boateng den Posten übernehmen, wobei man solche Experimente bei einer WM eigentlich vermeiden sollte – vor allem, wenn man mit Torsten Frings einen erfahrenen Recken zuhause hat.

Eure Meinung: Muss Löw handeln und einen defensiven Mittelfeldspieler nachnominieren?

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Bundestrainer Jogi Löw hat den erweiterten WM-Kader für Südafrika bekannt gegeben. Von den 27 Spielern werden noch vier gestrichen. Wir spielen mal Bundestrainer und nennen euch unsere vier Streichkandidaten.

DFB-Trikot. Foto: drumecho by Flickr Doch vorerst wollen wir das WM-Aufgebot präsentieren, die Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika (11. Juni – 11. Juli) vertreten werden:

Tor
Jörg Butt (Bayern München)
Manuel Neuer (Schalke 04)
Tim Wiese (Werder Bremen)

Abwehr
Dennis Aogo (HSV)
Holger Badstuber (Bayern München)
Andreas Beck (Hoffenheim)
Jerome Boateng (HSV)
Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin)
Marcell Jansen (HSV)
Philipp Lahm (Bayern München)
Per Mertesacker (Werder Bremen)
Serdar Tasci (VfB Stuttgart)
Heiko Westermann (Schalke 04)

Mittelfeld
Michael Ballack (Chelsea)
Sami Khedira (VfB Stuttgart)
Toni Kroos (Leverkusen)
Marko Marin (Werder Bremen)
Mesut Özil (Werder Bremen)
Bastian Schweinsteiger (Bayern München)
Christian Träsch (VfB Stuttgart)
Piotr Trochowski (HSV)

Angriff
Cacau (VfB Stuttgart)
Mario Gomez (Bayern München)
Stefan Kießling (Leverkusen)
Miroslav Klose (Bayern München)
Thomas Müller (Bayern München)
Lukas Podolski (1. FC Köln)

Die heißesten Streichkandidaten sind: Dennis Aogo, Andreas Beck, Piotr Trochowski und Marcell Jansen.

Vor allem die drei erst genannten präsentieren sich eigentlich seit Wochen in eher schwacher Form.    [...mehr]


Kevin Kurany wird nicht mit zur WM nach Südafrika fahren. Bundestrainer Jogi Löw hat dem Schalke-Stürmer von seiner Entscheidung unterrichtet. Er „passe nicht in das taktische Konzept“. Sorgen um den DFB-Sturm sind berechtigt.

Kevin Kuranyi. Foto: Wikipedia by Horst Ettensberger Die Würfel sind gefallen. Bundestrainer Jogi Löw hat sich gegen eine Nominierung von Kevin Kuranyi zur WM 2010 ausgesprochen und hat somit den öffentlichen Druck standgehalten, die eine Rückkehr des Schalke-Torjägers vehement forderten.

Kuranyi passt nicht ins Konzept

„Bei allen Überlegungen in unserem Trainerteam sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir taktisch und personell andere Vorstellungen für die Zusammenstellung des WM-Aufgebots haben. Dies habe ich heute mit Kevin, der eine starke Saison gespielt hat und den ich für einen charakterlich einwandfreien Profi halte, in aller Offenheit erörtert“, sagte Löw, der zudem meinte, dass der disziplinarische Vorfall damit nichts zu tun hatte.

Gomez, Klose und Poldi außer Form

Nun ja, so wird Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika mit altbekannten Stürmer anreisen. Doch weder ein Miroslav Klose (3 Bundesligatore), Mario Gomez (10 Bundesligatore und zuletzt nur Bankspieler beim FC Bayern) oder Lukas Podoski (2 Bundesligatore) haben sich in dieser Saison alles andere als WM-tauglich präsentiert. Besser lief es da schon bei Cacau (12 Tore) und Stefan Kießling (21 Tore). Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass das Duo es zusammen gerade einmal auf 8 Länderspieleinsätze bringt.

Natürlich wäre es vermessen im Vorfeld Kevin Kuranyi (seine Reaktion zur Löw-Entscheidung hier zum Nachlesen) als den großen Heilsbringer zu feiern, aber dennoch kann man sich angesichts der derzeitigen Situation im Sturm der deutschen Elf leichte Sorgen um den WM-Auftritt Deutschlands machen. Hoffentlich irre ich mich…

Eure Meinung: Hättet ihr Kuranyi für die WM nominiert? Wird Löw diese Entscheidung bereuen?

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