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Die erste Überraschung gab es schon am Vormittag, als bekannt wurde, dass die bisherige Nummer 2, Timo Hildebrand, in diesem Jahr nicht mehr auf den EM-Zug gesprungen. Stattdessen wurde der Shooting-Star der Saison, Rene Adler für den Kader der deutschen Nationalmannschaft nominiert. Zudem hat sich Löw doch entschieden, zunächst mit 26 Spielern in das Trainingslager zu fahren, wovon bis zum 28. Mai drei gestrichen werden müssen.

„Es war keine leichte Entscheidung, die Spieler auszuwählen. Aber wir sind von den jetzt ausgewählten Spielern absolut überzeugt“ so der Bundestrainer auf der Pressekonferenz.

Zudem haben es Marko Marin von Bundesligaaufsteiger Borussia Mönchengladbach und überraschenderweise auch geschafft, womit kaum jemand gerecht hatte. Aber gerade solche Überraschungen hatte Jogi Löw bereits im Vorfeld der Nominierung angekündigt.    [...mehr]


Laut Bericht der Bild-Zeitung hat es der Shooting-Star der Saison, Leverkusens Keeper Rene Adler, in den EM-Kader 2008 geschafft. Seinen Platz räumen muss hingegen Timo Hildebrand, der beim FC Valencia erhebliche Probleme hatte und nun bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz zuschauen muss. Ob diese Entscheidung endgültig ist, können wir aber erst um 13 Uhr erfahren, wenn Bundestrainer Jogi Löw den Kader bekannt gibt.    [...mehr]


Das letzte Testspiel vor der Benennung des EM-Kaders hat die deutsche Elf souverän 4:0 (1:0) gegen den Gastgeber Schweiz gewonnen. Alle Tore gingen auf das Konto von Stürmern. Überragender Akteur war der Stuttgarter Mario Gomez mit zwei Treffern.

Einen sicheren Platz im EM-Aufgebot dürften Miroslav Klose und Gomez besitzen: Die Stürmer erzielten beim Sieg gegen die Eidgenossen die ersten drei Tore und brachten das Team von Joachim Löw früh auf die Siegerstraße. Der dritte Angreifer Lukas Podolski traf zum 4:0.

Torwart Diego Benaglio machte beim Führungstor (23.) der Deutschen keine gute Figur, als er an eine scharfe Hereingabe von Gomez nicht ganz herankam und Klose den Ball nur ins Tor abstauben musste. Es war Kloses 38. Länderspieltor, damit hat der Bayernstürmer den bislang torgleichen Oliver Bierhoff überholt.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeber besser ins Spiel, doch Zählbares kam dabei nicht heraus. Die deutsche Abwehr, dirigiert vom sicheren Keeper Jens Lehmann, stand gut. So klingelte es wieder bei Benaglio im Kasten, Gomez erzeilte nach Vorarbeit von Clemens Fritz das 2:0 mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern (61.). Podolski, für Klose eingewechselt, spielte Gomez mit einem genialen Pass frei, der zum 3:0 vollendete (67.). Kurz vor Schluss hatte Podolski noch ein Erfolgserlebnis. Der 22-Jährige umspielte bei einem Konter den Schweizer Torwart und sorgte mit dem vierten Tor für ein Schweizer Debakel (88.).

“Ich bin größtenteils zufrieden. Wir waren von Beginn an sehr konzentriert und gut organisiert. Mario Gomez hat gezeigt, welche Torgefahr von ihm ausgeht”, lobte Bundestrainer Joachim Löw nach dem Spiel. Sein Schweizer Kollege Köbi Köhn grollte: “Da gibt es nicht viel schön zu reden. Deutschland war uns in fast allen Belangen überlegen, und wir haben noch kräftig mitgeholfen. Das war fast amateurhaft.” Podolski sagte verschmitzt auf die Frage, ob seine starke Leistung Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld beeindruckt haben könnte: “Hitzfeld wird seine Schweizer Mannschaft gut analysiert haben.”    [...mehr]


Der 800. internationale Auftritt der DFB-Elf führt die Mannen von Bundestrainer Jogi Löw heute Abend in Basel gegen die Schweiz, einen der EM-Gastgeber. Fast genau vor einem Jahr hatte man die Eidgenossen bereits geschlagen, allerdings ist das heutige Match unter ganz anderen Voraussetzungen zu betrachten, schließlich ist dies der letzte Test vor der endgültigen Nominierung durch den Bundestrainer.

Mit folgender Elf werden beide Mannschaften an den Start gehen:

Deutschland

Lehmann (38 Jahre/52 Länderspiele) – Lahm (24/38), Friedrich (28/55), Mertesacker (23/40), Jansen (22/20) – Schneider (34/81), Ballack (31/78), Hitzelsberger (25/31), Schweinsteiger (23/48) – Klose (29/73), Gomez (22/8)

Schweiz

Benaglio (24/9) – Spycher (29/37), Senderos (23/25), Eggimann (27/4), Behrami (22/13) – Lichtsteiner (24/9), Fernandes (21/5), Inler (23/14), Barnetta (22/31) – Yakin (31/63) – Frei (28/56)

Anstoß ist um 20.45 Uhr in Basel.    [...mehr]


Nationaltrainer Köbi Kuhn hat vor dem 50. Duell gegen Deutschland eine offensive Schweizer Mannschaft angekündigt. “Wir werden mit zwei Stürmern spielen”, sagte Kuhn in Basel. Welche zwei Spieler das Duo bilden werden, verriet er wie üblich nicht. Neben dem wieder genesenen Kapitän Alex Frei könnte Eren Derdiyok zu seinem zweiten Länderspiel kommen.

“Ich habe mir immer gewünscht, mit zwei Stürmern spielen zu können. Die Rückkehr von Frei und der rasante Aufstieg von Derdiyok würden mir diese Möglichkeit gegen Deutschland bieten”, sagte Kuhn. Großer Verlierer wäre Blaise Nkufo, Torjäger von Twente Enschede (21 Treffer). Die Aussichten für das Spiel betrachtet Kuhn philosophisch: “Über das Resultat will ich nicht groß nachdenken. Die Chance aber, mit gutem Fussball auch ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist wesentlich größer als bei einer schlechten Leistung.”

“Für unser Land wäre ein Sieg gegen Deutschland sicher eine Initialzündung und würde die EM-Vorfreude schon jetzt total entfachen”, sagte Christoph Spycher von Eintracht Frankfurt, einer von sechs Bundesliga-Profis, die am Mittwoch im ausverkauftem St. Jakob-Park antreten werden.

Bundestrainer Joachim Löw outete sich als Schweiz-Fan: “Schon zu meiner Zeit wurden hier professionelle Strukturen geschaffen. Die Schweiz hat in den letzten 10 bis 15 Jahren enorme Fortschritte gemacht.” Löw sieht im EM-Gastgeber sogar einen Titelanwärter: “Es muss erst mal eine Mannschaft kommen, die die Schweiz in ihrem Land, in ihrem Stadion aus dem Wettbewerb wirft.”    [...mehr]


Schlecht gespielt, aber für Österreich reicht es allemal, so könnte das Fazit des Länderspiels der Deutschen in Wien lauten. Nach einer unterirdischen ersten Hälfte gewann die Elf von Bundestrainer Joachim Löw nach Toren von Thomas Hitzlsperger, Miroslav Klose und Mario Gomez 3:0 (0:0). Vom Spielerischen her war zunächst nicht klar, wer nun Österreich und wer Deutschland ist. Die Alpenkicker setzten die Deutschen unter Druck, die neu formierte Abwehr mit dem unsicheren Debütanten Heiko Westermann und einem Jens Lehmann, der spielte wie ein englischer Torwart, legte den österreichischen Stürmern einige Bälle auf. Einzig die Chancenauswertung der Gastgeber war gewohnt schlecht, so dass es beim Untentschieden zur Pause blieb.

Die Fanmeile  - eine schöne Erinnerung © flickr / StewieD

In der 53. Minute schoss Hitzlsperger einen zu kurz geratenen Befreiungsschlag aus 20 Metern ins Tor. Michael Ballack, der nach langer Verletzungspause noch nicht so dynamisch wirkte, bereitete das 2:0 durch Klose vor (63.). Zehn Minuten vor Schluss verwandelte Gomez eine präzise Flanke von Lukas Podolski unter gütiger Hilfe von Keeper Alexander Manninger zum 3:0. Die zweite Hälfte sah schon mehr nach Fußball aus, aber von der “höggschden Konzentration“, die Löw stets fordert, war 131 Tage vor dem EM-Spiel beider Teams nicht viel zu sehen.    [...mehr]


Das Ernst- Happel- Stadion in Wien © wikimedia

Am Mittwoch kann die deutsche Fussball-Nationalmannschaft schon einmal den Ernstfall üben für die anstehende Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz, denn im ersten Länderspiel des Jahres trifft man auf Gastgeber und Gruppengegner Österreich.

Sogar das Stadion der EM 2008 können die deutschen Kicker schon einmal in Augenschein nehmen, denn bei der Euro werden sie am gleichen Ort sich gegen Österreich durchsetzten müssen, wenn der Traum vom Titel bei den kontinentalen Meisterschaften nicht schon nach der Vorrunde beendet sein soll. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion wird aber eine stark ersatzgeschwächte Elf gegen die Alpenrepublik antreten, denn mit Clemens Fritz, Arne Friedrich, Christoph Metzelder, Oliver Neuville, Marcel Jansen und Torsten Frings fallen gleich sechs etablierte Kräfte aus.

Michael Ballack - Kapitän © flickr / GiftraumPositiv hingegen ist die Rückkehr von Kapitän Michael Ballack, der sein letztes Spiel für die deutsche Nationalmannschaft im März 2007 bestritten hat. Seit dem Ende seiner Verletzung hat Ballack auch endlich bei seinem Klub FC Chelsea mit sehr guten Leistungen überzeugen können. In der Abwesenheit von John Terry und Frank Lampard avancierte er sogar zwischenzeitlich zum Kapitän des Londoner Premier League Klubs.

Für Deutschland ist es unheimlich wichtig erfolgreich in das neue Fußballjahr zu starten. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft hatte man 2006 mit 1:4 gegen Italien verloren und große Zweifel an der Mannschaft kamen auf. Dies möchte man natürlich vermeiden und dafür dürfte der EM-Gastgeber genau der richtige Prüfstein sein.

Die voraussichtliche Aufstellung wird wie folgt aussehen:

Österreich: Manninger – Pogatetz, Stranzl, Prödl, Garics – Säumel, Aufhauser – Standfest, Leitgeb – Ivanschitz, Linz

Deutschland: Lehmann – Castro, Mertesacker, M.Friedrich, Lahm – Ballack, Hitzelsberger – Schneider, Schweinsteiger – Klose, Kuranyi

Anstoß ist um 20.35 Uhr und Schiedsrichter der Partie werden Dondarini, Ayroldi und Caretta aus Italien sein.    [...mehr]


Deutscher Fan © flickr / yabokz

Seit heute 10 Uhr können die deutschen Fußballfans Karten für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz auf dem neu eingerichteten Ticketportal des DFB erwerben.

Das Verfahren zur Verlosung der Karten wird ähnlich wie bei der Weltmeisterschaft 2006 gehandhabt. Von den 21.765 Eintrittskarten, die dem DFB für die EURO 2008 zur Verfügung gestellt wurden, gehen 14.400 Tickets in den freien Verkauf. Das übrige Kontingent geht an Landes- und Regionalverbände sowie an Vereine und Sponsoren. Jeder, der Karten erwerben möchte, kann unter Angabe seiner persönlichen Daten bis zu vier Eintrittskarten für ein Spiel bestellen. Für die Bestellung müssen aber auch die Daten der Begleitpersonen bereit gehalten werden, weil diese ebenfalls erforderlich sind, um einen Verkauf auf dem Schwarzmarkt zu verhindern. Nach dem Ablauf der Frist (12. Februar um 24 Uhr) werden unter notarieller Aufsicht die jeweiligen Gewinner gezogen und anschließend benachrichtigt.

Für die ersten beiden Gruppenspiele in Klagenfurt am 8.Juni gegen Polen und am 12. Juni gegen Kroatien stehen lediglich 5.722 Karten zur Verfügung, weil das Wörthersee-Stadion nur eine Kapazität von 30.000 Plätzen besitzt. Für das abschließende Gruppenspiel gegen Österreich am 16. Juni im Wiener Ernst-Happel-Stadion erhält der DFB 10.321 Karten. Die Ticketpreise variieren zwischen 45 Euro und 110 Euro. Sollte die deutsche Nationalmannschaft das Viertelfinale erreichen, erhält der Deutsche Fußball Bund erneut 22.000 Karten, wovon circa 70 Prozent in den freien Verkauf gehen. Allerdings erhält der Käufer nur einen Voucher, der dann vor Ort gegen eine Karte getauscht werden kann. Diese Prozedere ist notwendig, um zu verhindern, dass mehr Karten im Umlauf sind, denn wenn das deutsche Team ausscheiden sollte, wird der Geldbetrag innerhalb von acht Tagen zurück überwiesen und die Karte wird für eine andere Nation freigeschaltet.

Dann viel Glück!    [...mehr]


Bei der Gruppenauslosung für die Gruppen bei der Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich konnte sich Deutschland wieder auf sein Losglück verlassen. In der Gruppe B trifft die Nationalmannschaft auf Gastgeber Österreich, auf die von vielen als Geheimfavorit gehandelten Kroaten und unser Nachbarland Polen.Für die Österreicher ist Deutschland ein Glückslos, denn die Partie gegen den WM-Dritten findet fast 30 Jahre nach dem Sieg in Cordoba statt, als es der Alpenrepublik gelang, den Übermächtigen Nachbarn bei der Weltmeisterschaft in Spanien zu schlagen. Die Verantwortlichen der Österreicher betonen aber, dass man 2008 eine ganz eigene Geschichte schreiben und neue Helden schaffen möchte. Die letzte Vorrunden-Partie wird vor 50.000 Fans im Wiener Ernst-Happel-Stadion ausgetragen werden und vermutlich vorentscheidenden Einfluss auf den Ausgang in dieser Gruppe haben. Das deutsche Team ist also gewarnt vor dem vermeintlich leichtesten Gegner der Gruppe, der momentan den 91. Platz der FIFA-Weltrangliste belegt.

An die Polen können sich die deutschen Fans noch sehr gut erinnern. Sie waren bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land schon einmal ein Gruppengegner der Deutschen. Damals siegte Deutschland in Dortmund durch ein Tor von Oliver Neuville mit 1:0 in der Nachspielzeit. Es war das Schlüsselspiel der vergangenen WM, Mannschaft und Fans einten sich zu einer nur schwer schlagbaren Einheit, die erst vom späteren Weltmeister Italien gesprengt wurde. Seit dem Ausscheiden der Polen bei der WM 2006 hat sich einiges verändert im Nachbarland. Der Niederländer Leo Beenhakker übernahm das Ruder und führte Polen souverän durch die Qualifikation zur Europameisterschaft. Am Ende waren sie Erster ihrer Gruppe und konnten Mannschaften wie Portugal, Finnland und Serbien hinter sich lassen. Dank des neuen Trainers hat das Team unheimlich an spielerischer Qualität gewonnen und es wird mit Sicherheit schwer, die Polen erneut zu schlagen.

Kroatien hingegen ist die Entdeckung der Qualifikation. Das Auftreten der Mannschaft um Kapitän Nico Kovac war beeindruckend, zweimal konnten die Engländer geschlagen und regelrecht gedemütigt werden. Der 3:2 Sieg im Londoner Wembley-Stadion bedeutete das EM-Aus der Insel-Kicker und den souveränen Gruppensieg. Mit dieser Energieleistung, die trotz bereits erreichter Qualifikation abgerufen wurde, haben sich die Kroaten zum heimlichen EM-Favoriten aufgeschwungen. Die Mischung aus jungen und alten Spielern ist eines der Erfolgsgeheimnisse der Kroaten, die schon bei der WM 1998 in Frankreich zum Alptraum für Deutschland wurden, als man im Viertelfinale mit 3:0 siegreich waren.

Trotz dieses vermeintliches Glücksloses müssen die deutschen Kicker auf der Hut sein, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, schließlich haben sie seit zwölf Jahren kein Spiel mehr bei einer Europameisterschaft gewonnen.

In der Gruppe A treffen die Teams aus Portugal, Tschechien, der Türkei und der Schweiz aufeinander. Portugal und Tschechien gelten aufgrund der jüngsten Erfolge als Favoriten in dieser Gruppe. Die absolute Hammergruppe ist die Gruppe C. Weltmeister Italien trifft auf Vize-Weltmeister Frankreich, auf Holland und Rumänien. Frankreich und Italien sind schon in der Qualifikation aufeinander getroffen und konnten sich knapp vor Schottland behaupten. Rumänien hat es wohl trotz einer sehr guten Qualifikation am schwersten. Einer der drei fantastischen Teams aus Italien, Frankreich und den Niederlanden wird also mit Sicherheit auf der Strecke bleiben. In der Gruppe D spielen Spanien, Griechenland, Schweden und Russland um den Gruppensieg. Hinter den Spaniern haben alle drei Mannschaften Chancen auf ein Weiterkommen.    [...mehr]


Ohne Wembley-Tor hat England keine Chance in Wembley zu gewimmen.
Ob alt oder neu, das Wembley-Stadion macht den Deutschen keine Angst mehr und die englische Nationalmannschaft schon gar nicht. “Wir sind die Letzten, die im alten Wembley gewonnen haben”, erkl�rte Jens Lehmann. “Und wir sind die Ersten, die im neuen Wembley gewonnen haben” sagte Lehmann nach dem Spiel, der zuvor schon erkl�rte, dass es keine Freundschaftsspiele zwischen England und Deutschland gebe. Vielmehr geht es bei den Spielen zwischen beiden Mannschaften immer um Prestige, was oft wichtiger sei als Punkte.

Obwohl Deutschland mit einer besseren B-Elf angetreten ist und kein guter Fu�ball gezeigt wurde, konnten wir die Engl�nder schlagen. Kompliment an den Siegenswillen und die Kampfbereitschaft der Deutschen. Stark war auch Pander von Schalke. Aber fairer Weise muss man auch sagen, dass die Engl�nder im Torabschluss sehr viel Pech hatten (besonders Owen).
Das Spiel startete sehr nerv�s auf beiden Seiten. Jedoch reichte ein Schnitzer von Pander, und ich denke auch von Lehmann aus, dass Lampart das 1:0 in der 9.Minute schie�en konnte.

Vor 86.000 Zuschauern, unter Ihnen auch unsere Kanzlerin, konnten die Deutschen dann vermehrt Akzente setzten.

Dank “Misses Robinson” (so wurde der englische Torh�ter nach der Partie von den Medien tituliert) konnte selbst ein Kevin Kuranyi den verungl�ckten Ball von Schneider ins Tor schieben.
F�nf Minuten vor der Pause war denn Pander-Time. Nach sch�nem Querlegen von Lahm (der neben Metzelder und Mertesacker bester Mann auf dem Platz war), konnte Pander aus 22 Metern den Ball in die Maschen versenken. Diesmal war der Ball unhaltbar.

In der zweiten Halbzeit waren dann die Engl�nder am Dr�cker und hatten mehrere Chancen zum Ausgleich. Lehmann konnte einige gute Paraden zeigen. Auch die sechs Auswechslungen bei den Engl�ndern konnten keine Tore schie�en. Und der ach so sehr gef�rchtete Flankengott Beckham war auch auf dem Rasen - aber mehr auch nicht. F�r Los Angeles h�tte es vielleicht gereicht, aber nicht f�r den europ�ischen Fussball.

Letzten Endes kann man sagen, dass der Sieg der Deutschen dank des Unverm�gens der Engl�nder in Ordnung geht. Der Einzige, der auf der Insel eine positive Bilanz aus der Niederlage zog, war der englische Trainer
McClaren, der seit einigen Monaten heftig kritisiert wird, war “sehr gl�cklich mit den vielen Chancen, die wir uns erspielt haben” und mit dem “guten Fu�ball”, seines Teams:
“Das war ein gro�artiges Testspiel mit Blick auf die kommenden beiden Spiele in der EM-Qualifikation.” wird er bei sport1.de zitiert.
Naja, ich denke, seine Tage und die der englischen Torh�ter sind wohl gez�hlt.

Deutschland gewinnt in Wembey<br /> � sport1.de

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