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Im ersten Gruppenspiel zur EM-Qualifikation trifft Deutschland auf Belgien. Zwar ist die DFB-Elf in der Favoritenrolle, doch die Roten Teufel sind alles andere als ein Selbstläufer.
Am Freitag um 20:45 Uhr (live auf ARD) beginnt für Deutschland der Kampf um die EM-Tickets für das Turnier in Polen/Ukraine. Zum Auftakt muss die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw bei Belgien ran. Keine leichte Aufgabe, schließlich besitzt unser Nachbarn viele aufstrebende Talente und hat einige Spieler im Kader, die in europäischen Topklubs spielen.
Deutschland wird wohl kaum so entfesselt wie bei der WM in Südafrika spielen. Dafür fehlen einfach noch der Spielrhythmus und vielleicht auch die Frische. Egal wie, es wäre enorm wichtig, dass die deutsche Elf gleich mit einem Sieg in die nicht zu unterschätzende Qualifikationsgruppe A startet, in der mit der Türkei und Österreich ebenfalls Stolpersteine spielen.
Deutschland mit neuer Abwehr
Löw wird im Duell gegen Belgien natürlich kein Risiko eingehen und verzichtet verständlicherweise auf jegliche Experimente. Daher werden gleich zehn WM-Fahrer in der Startformation stehen. Lediglich Heiko Westermann, der bei der WM verletzungsbedingt fehlte, wird in die Innenverteidigung rutschen. Der HSV-Kapitän ersetzt Arne Friedrich (Bandscheibenvorfall). Und für Jerome Boateng wird Marcell Jansen die linke Verteidigerposition einnehmen. Ansonsten vertraut Löw auf altbewährte Kräfte.
Belgien gegen Deutschland: So wollen sie spielen
- Belgien:
Bailly - Alderweireld, van Buyten, Kompany, Vermaelen - Vertonghen, Simons - Fellaini - Hazard, Dembelé - Lukaku
- Deutschland:
Neuer - Lahm, Mertesacker, Westermann, Jansen - Schweinsteiger, Khedira - T. Müller, Özil, Podolski - Klose
- Schiedsrichter: Hauge (Norwegen)
- Stadion: Roi Baudoin in Brüssel
Prognose Belgien gegen Deutschland
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Deutschland spielte bei der WM in Südafrika bisher ein überragendes Turnier. Doch im Halbfinale gegen Spanien hat die junge DFB-Elf ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und verdient mit 0:1 verloren. Nun muss man nun zu sehen, wie der Europameister am Sonntag gegen Holland das Finale bestreitet. Deutschland muss sich lediglich mit dem Spiel um Platz drei gegen Uruguay trösten.
Die Löw-Truppe agierte vor allem in der ersten Halbzeit viel zu ängstlich und respektvoll und fand nie wirklich ins Spiel. Die Spanier zeigten dagegen ihre bisher mit Abstand stärkste Turnierleistung und setzten die deutsche Elf frühzeitig unter Druck und hatten eine Reihe hochwertiger Chancen. Doch den alles entscheidenden Treffer erzielte die Furia Roja ausgerechnet nach einem Eckball, als Carles Puyol (73.) mit einem wuchtigen Kopfball traf. Und Deutschland hat sein einer gefühlten Ewigkeit kein Gegentor nach einem Standard kassiert!
Spanien der große Titelfavorit
Spanien wird in dieser Verfassung der große Favorit für das Endspiel gegen Holland sein. Grund dafür ist sicherlich auch, dass Trainer Vicente Del Bosque den bisher schwachen Fernando Torres draußen ließ und dafür den quirligen Pedros in die Startelf beförderte.
Gegen Spanien war eben einfach kein Kraut gewachsen und die Iberer die klar bessere Mannschaft. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob Deutschland vielleicht mit einem Thomas Müller bessere Chancen gehabt hätte. Denn viele Spieler konnten im Halbfinale gegen Spanien nicht die zuletzt gewohnte Leistung abrufen und man muss auch einfach sagen, dass Spanien überragend gespielt.
Jetzt heißt es sich noch einmal für das Spiel gegen Uruguay zu motivieren und Miroslav Klose zum torgefährlichsten WM-Spieler aller Zeiten zu machen. Dafür fehlen noch zwei Tore, dann hätte er die alleinige Führung in der ewigen WM-Torschützenliste von Ronaldo übernommen. [...mehr]
Im WM-Viertelfinale gab es einige schöne Tore zu sehen. Allein Deutschland lieferte dank des grandiosen 4:0-Erfolges gegen Argentinien gleich vier Tore zur Auswahl. Besonders sehenswerter Treffer Nummer vier durch Miroslav Klose. Unser Tor der Woche!
Dass Deutschland Argentinien mit 4:0 aus der Weltmeisterschaft ballert, hätten wohl nicht einmal die größten Optimisten erwartet. Doch dieser jungen, hungrigen und spielerisch überzeugenden deutschen Elf ist zurzeit alles zuzutrauen.
Auch Miroslav Klose trumpft nach einer verkorksten Saison bei Bayern München ganz stark bei dieser WM auf und erzielte gegen Argentinien gleich ein Doppelpack. Mit dabei auch das Tor der Woche und somit schönster Treffer aller Viertelfinal-Begegnungen.
Der überragende Bastian Schweinsteiger bediente Mesut Özil auf links und dieser flankte die Kugel direkt Gefühl Richtung Elfmeterpunkt. Aus dem Hinterhalt kam Klose, der den Ball volley mit der linken Fußinnenseite in die Ecke schob. Einfach wunderbar und zum mit der Zunge schnalzen. Für Klose war es insgesamt der 14. WM-Treffer. Damit ist der 32-Jährige zusammen mit Gerd Müller hinter Ronaldo (Brasilien, 15 WM-Tore) der zweitbeste WM-Torjäger. Um den Rekord zu brechen bleiben ja noch zwei Spiele. Gegen Spanien am Mittwoch und hoffentlich am Sonntag im WM-Finale gegen Holland oder Uruguay.
Verdient hätte es die deutsche Elf allemal!!!
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Die Sender ARD, ZDF und RTL haben die Spiele des Viertelfinals untereinander aufgeteilt. Die wichtigste Nachricht für alle Deutschland-Fans: Das Duell Deutschland gegen Argentinien wird auf dem ZDF zu sehen sein.
Nun ist es amtlich, der TV-Plan für die WM-Spiele des Viertelfinals. Hier ein Überblick, welcher Sender welches Spiel überträgt:
TV-Plan für das Achtelfinale bei der WM 2010 in Südafrika:
Freitag, 2. Juli 2010
- Niederlande – Brasilien um 16.00 Uhr in der ARD
- Uruguay – Ghana um 20.30 Uhr in der ARD
Samstag, 3. Juli 2010
- Argentinien – Deutschland um 16.00 Uhr im ZDF
- Paraguay – Spanien um 20.30 Uhr auf RTL
Ich denke mal, das Brasilien, Uruguay, Deutschland und Spanien das WM-Halbfinale erreichen werden. Was sagt ihr, für welche Mannschaft ist Endstation und wer kommt unter die letzten Vier? [...mehr]
Jogi Löw hat sich einen peinlichen Ausrutscher geleistet. Der Bundestrainer wurde beim 4:1-Erfolg Deutschlands gegen England beim Popeln und genüsslichen Verzehr seiner „Bohrung“ gefilmt. Nicht das erste Mal, das Löw seine gute Kinderstube vergessen hat.
Jogi Löw hat sich in Brasilien und auch in England zum Gespött der Nation gemacht. Der brasilianische Landessender „Rede Globo“ hat den 50-Jährigen während der Live-Übertragung des WM-Spiels Deutschland gegen England beim Nase bohren gefilmt und die Szene ausführliche gezeigt. Der Kommentator reagierte verwundert und sagte nur: „Ich dachte, die Europäer sind alle gut erzogen!“
Okay, in der Nase zu bohren ist jetzt nicht unbedingt das Peinlichste, doch den Popel anschließend noch zu verputzen, hätte sich Löw wirklich verkneifen können. Aber was macht nicht alles, wenn man sich unbeobachtet fühlt.
Doch das ist nicht das erste Mal, dass der Bundestrainer aufgrund fehlender Manieren für Schlagzeilen sorgte. Vor zwei Jahren wurde er vom englischen TV-Sender „Sky Sports 1“ gefilmt, wie er in der Nase popelt und eine gekonnte Riechprobe der Achselhöhe macht. Hier das Videos auf Youtube ansehen.
Nun ja, zumindest abseits des Platzes können die Engländer nach der 1:4-Klatsche über uns lachen. Damit kann ich leben. [...mehr]
Deutschland hat nach einem überragenden 4:1-Sieg gegen England das Viertelfinale der WM erreicht. Dort wartet mit Argentinien die nächste schwere Aufgabe auf die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw. Doch der Auftritt gegen England macht richtig Mut.
Was für ein Fußballfest! 4:1 gegen unseren alten Erzrivalen aus England. Damit hätte wohl niemand gerechnet, schon gar nicht nach dem knappen Zittersieg gegen Ghana. Doch von Nervenflattern war nichts zu spüren und die deutsche Elf hat die Three Lions wirklich spielerisch auseinander genommen. Es war einfach nur ein Genuss dem Offensivspiel zuzuschauen. Ungemein Kreativ, variantenreich und technisch sehr versiert – was Schweinsteiger, Özil, Müller, Podolski, Klose usw. in der Offensive boten, hat sicherlich auch die Engländer stark beeindruckt. Diese waren hingegen eine einzige Enttäuschung und konnten lediglich in der Anfangsphase nach dem Seitenwechsel Druck ausüben.
Wembley-Tor von Lampard
Ansonsten kam von England viel zu wenig, wie überhaupt während der ganzen WM 2010. Schade für Weltklassespieler wie Wayne Rooney, Frank Lampard oder Steven Gerrard, aber zusammen harmonieren diese Ausnahmekicker eben viel zu selten.
Klar hat Deutschland auch Glück gehabt, dass der Schiedsrichter den regulären Treffer von Frank Lampard – der mindestens 30 Zentimeter hinter der Linie war – nicht anerkannte, aber so hat die deutsche Elf endlich „Rache“ für das Wembley-Tor von 1966 bekommen.
Argentinien nicht unschlagbar
Im Viertelfinale geht es nun gegen Argentinien. Die Albiceleste kam gegen Mexiko im Schongang zu einem ungefährdeten 3:1-Erfolg. Und auch wenn die Truppe von Diego Maradona über die weltbeste Offensive verfügt, wirkt die Abwehr und vor allem Keeper Sergio Romero alles andere als Sattelfest. Wenn Deutschland am Samstag (3. Juli, 16.00 Uhr) eine ähnliche Galaleistung wie gegen England bietet, wird der Traum vom 4. WM-Titel weiterleben!
Deutschland – England = 4:1
Tore: 1:0 Miroslav Klose (20.), 2:0 Lukas Podolski (32.), 2:1 Matthew Upson (37.), 3:1, 4:1 Thomas Müller (67., 70.) [...mehr]
Mesut Özil haderte bei der WM 2010 mit dem Glück. Viele große Torchancen ließ der Youngster des DEF-Teams bislang aus, doch im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana, hat der begnadete Spielmacher ein echtes Traumtor und zugleich das Tor der Woche in Südafrika erzielt.
Es war ein hartes Stück Arbeit für Deutschland im WM-Spiel gegen Ghana. Doch dank eines genialen Momentes von Mesut Özil setzte sich die Truppe von Jogi Löw am Ende knapp mit 1:0 durch.
Nach feiner Einzelleistung von Thomas Müller auf rechts legte der Shootingstar von Bayern München auf Özil ab. Dieser nahm die Kugel an, blickte Richtung Tor und drosch die Kugel mit einem exzellenten Linksschuss aus 20 Metern in den Winkel. Ghanas Keeper Kingson versuchte den Ball noch abzufangen, war aber machtlos.
Das Tor der Woche dieses WM-Spieltages hat bewiesen, dass Mesut Özil nicht umsonst den Spitznamen Mesut Özil trägt. Und die Ghanaer können mit der Pleite durchaus leben. Schließlich geht es jetzt statt gegen England gegen die USA. Und in einem möglichen Viertelfinale wartet nicht Argentinien sondern Uruguay oder Südkorea. [...mehr]
Die Freude über den 1:0-Erfolg gegen Ghana und dem sicheren Einzug ins Achtelfinale ist getrübt. Aber nicht weil Deutschland jetzt auf England trifft, sondern weil Bastian Schweinsteiger höchstwahrscheinlich ausfallen wird. Welche Alternativen gibt es?
Es sieht schlecht aus, zumindest was einen Einsatz von Bastian Schweinsteiger im Achtelfinale gegen England betrifft. Der defensive Mittelfeldspieler, der als wichtiger Taktgeber und Balleroberer aus der Doppel-Sechs rausfallen würde, plagt sich mit einer Oberschenkelblessur im linken Bein herum. Im WM-Spiel gegen Ghana (1:0) wurde der 25-Jährige in der 81. Minute für Toni Kroos ausgewechselt und sofort wurde der lädierte Oberschenkel am Spielfeldrand eingetapet.
Schweinsteiger-Aus gegen England dramatisch
Sollte Schweinsteiger gegen England wirklich ausfallen – laut Optimisten stehen die Chance bei Fifty-Fifty – wäre es der SuperGAU. Denn neben Arne Friedrich und mit kleinen Abstrichen auch Manuel Neuer gehört der Bayern-Star zu den sichersten und zuverlässigsten Spielern. Und nicht umsonst hat er die meisten Ballkontakte aller WM-Spieler. Ein Ausfall – ausgerechnet gegen England – wäre dramatisch.
Alternativen für Schweinsteiger
Denn nach dem mit Michael Ballack, Simon Rolfes, Christian Träsch und Heiko Westermann potentielle zentrale Mittelfeldspieler vor der WM ausgefallen sind, stehen Jogi Löw jetzt nur noch Dennis Aogo und Toni Kroos zur Verfügung, die beide aber noch grün hinter den Ohren sind. Zwar könnte Jerome Boateng auch im Mittelfeld agieren, aber mit seiner Leistung gegen Ghana hat er nicht viel Eigenwerbung gemacht. Und Philipp Lahm brauchen wir in der Abwehr, die auch nicht wirklich sattelfest ist.
Entsprechend darf Schweinsteiger gar nicht ausfallen. Bleibt zu hoffen, dass das DFB-Ärzteteam das Problem bis Sonntag (27. Juni, 16.00 Uhr) hinbekommt. [...mehr]
Deutschland gegen Ghana! In wenigen Stunden steigt das Alles-oder-Nichts-Spiel. Ein Scheitern der DFB-Elf ist undenkbar!
Fußball ist schon verrückt! Es ist erst wenige Tage her, dass die deutsche Elf nach dem grandiosen 4:0-Auftakterfolg gegen Australien fast schon Weltmeister war. Zumindest wenn man die Euphorie hierzulande als Maßstab nimmt. Nur eine Partie später und nach der unnötigen 0:1-Pleite gegen Serbien, droht Deutschland bei der WM in Südafrika die größte Blamage der DFB-Geschichte – das erstmalige Aus in einer WM-Vorrunde!
DFB hat Rückfluge gebucht
Doch davon will keiner was wissen. Ich natürlich auch nicht. Im deutschen Fußball-Selbstverständnis hat ein Vorrunden-Aus einfach keinen Platz. Dafür sieht eher Frankreich oder England prädestiniert. Aber Deutschland? Also, bitte! Auch wenn jede Serie irgendwann einmal reißt und der DFB vorsorglich einen Rückflug gebucht hat.
Argentinien aus dem Weg gehen
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Deutschland hat das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe D verloren. Nach dem glanzvollen 4:0-Auftaktsieg gegen Australien setzte es gegen Serbien eine unnötige 0:1-Pleite in Port Elizabeth. Den entscheidenden Treffer erzielte Milan Jovanovic (38.). Die DFB-Elf verlor aber nicht nur die Punkte, sondern auch Miroslav Klose, der nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Unmittelbar nach dem Platzverweis kassierte Deutschland den Gegentreffer, bei dem Holger Badstuber gegen Milos Krasic keine gute Figur machte.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit (Khedira hatte Pech bei einem Lattentreffer) hatte die Löw-Truppe unmittelbar nach dem Seitenwechsel die beste Phase im Spiel und erspielte sich reihenweise Chancen. Vor allem Lukas Podolski wurde oft in Szene gesetzt, doch dem Kölner war das Glück nicht hold. Die beste Chance gab es in der 60.Minute: Nach einem vollkommen überflüssigen Handspiel von Nemanja Vidic im eigenen Strafraum gab es Elfmeter für Deutschland. Doch Podolski scheiterte kläglich.
Danach lief im deutschen Spiel nicht mehr viel zusammen, auch die Einwechslungen von Cacau, Marin und Gomez verpuffte. Aber auch die Serben hatten noch zahlreiche Konterchancen, scheiterten aber an Pfosten Latte. Am Ende eine durchaus verdiente Niederlage für die deutsche Elf.
Katastrophen-Schiedsrichter
Kritisch beäugen muss man aber die Leistung von Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco. Der Spanier legte die Messlatte sehr niedrig und zückte viel zu oft und schnell Gelb. Insgesamt gab es 9 Gelbe Karten bei insgesamt 27 Fouls!
Deutschland muss nach der ersten WM-Gruppenspiel-Pleite seit 1986 (0:2 gegen Dänemark) um den Einzug ins Achtelfinale zittern. Am kommenden Mittwoch (23. Juni, 20.30 Uhr) muss gegen Ghana unbedingt ein Sieg her, Serbien trifft auf Australien.
Eure Meinung: Wird sich Deutschland für das Achtelfinale qualifizieren? Welchen Spieler sollte Löw aus der ersten Elf nehmen – mein Vorschlag: Jansen für Badstuber!
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