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Wenn es nach den Zuschauerzahlen geht, ist die Bundesliga top. Insgesamt haben die 18 Erstligisten bis jetzt 432.735 Dauerkarten für die kommende Saison verkauft. Damit wurde die alte Bestmarke aus der Vorsaison mal eben mit mehr als 25.000 Karten verbessert.
Im Schnitt macht das 24.040 verkaufte Dauerkarten pro Team. Werte, von denen man in den anderen europäischen Topligen nur träumt. Die Zugpferde kommen standesgemäß aus dem Pott. Aber auch die drei Aufsteiger haben die Zahlen nach oben schnellen lassen.
BVB bleibt Zuschauerkrösus
Den Platz an der Sonne verteidigt Borussia Dortmund, die nach 51.000 Tickets den Dauerkartenverkauf einstellten - 2.000 mehr als im Vorjahr. Mit weitem Abstand folgen wie im letzten Jahr Schalke 04 (43.935) und Bayern München (38.000) auf den Plätzen.
Aufsteiger sehr gefragt
Großen Anteil am neuen Rekord haben die drei Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg, FSV Mainz 05 und der 1. FC Nürnberg. Die drei Teams haben zusammen fast 20.000 Karten mehr an den Fan gebracht, als die drei Absteiger Energie Cottbus, Arminia Bielefeld und Karlsruher SC in der Vorsaison. Vor allem Nürnberg darf sich dabei mit 28.000 Dauerkarten über einen neuen Vereinsrekord freuen. Zudem wurde beim Meister VfL Wolfsburg (klingt immer noch komisch) 6.000 Dauerkarten mehr als im Vorjahr abgesetzt. [...mehr]
Werder Bremen kann eine verkorkstes Bundesliga-Saison gleich doppelt retten. Denn sowohl im Uefa-Cup als auch im DFB-Pokal hat die Schaaf-Elf das Finale erreicht.
Am 20. Mai steigt in Istanbul das letzte Spiel des Uefa-Cups, bevor der internationale Wettbewerb in der neuen Spielzeit unter dem Namen Euro-League läuft. Gäbe es was Schöneres, als das ein deutsches Team zum Abschied den Pott holt?
Eigentlich nicht und vom Papier her stehen die Chancen gar nicht schlecht. Denn Werder bekommt es mit Schachtjor Donezk zu tun. Doch die Ukrainer haben sich in den letzten Jahren zu einer international respektierten Truppe entwickelt und gehörten zum festen Bestandteil der Champions-League-Gruppenphase, die sie aber nie überstanden.
Schachtjor steht als Sinnbild für den Aufschwung des ukrainischen Fußballs. Auch bei der EM 2008 überraschte die ukrainische Nationalmannschaft mit technisch feinem und schnellem Fußball.
Dennoch dürfte Werder aufgrund des größeren Renommees als leichter Favorit ins Endspiel gehen. Wobei vor allem der Ausfall von Regisseur Diego schwer ins Gewicht fallen wird. Der Brasilianer ist genau wie Stürmer Hugo Almeida für das Finale gelbgesperrt. Zudem wird Innenverteidiger Naldo verletzungsbedingt nicht mitwirken können.
Drücken wir die Daumen, dass es Werder dennoch schafft.
Eure Meinung: Wer wird das Finale gewinnen?
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Ob Diego oder Piotr Trochowski, Juventus Turin hat scheinbar einen Narren an Spielern der Bundesliga gefressen. Nun taucht ein weiterer Name auf der Wunschliste der Alten Dame auf. Offensichtlich ist man bei Juve ganz heiß auf Serdar Tasci.
Der Abwehrspieler im Dienste des VfB Stuttgart hat mit seiner starken Leistung einige europäische Topteams auf sich aufmerksam gemacht. So wurde der Deutschtürke zuvor auch schon mit dem AC Mailand und Arsenal London in Verbindung gebracht.
Noch hat der Defensiv Allrounder einen Vertrag bis Sommer 2010. Und es ist kein großes Geheimnis, dass die Schwaben den Vertrag mit dem Nationalspieler liebend gern verlängern würden. Doch Tasci hat seinerseits einen Verbleib beim VfB unter anderem auch von Mario Gomez abhängig gemacht.
Wird der Stürmerstar verkauft, wird auch Tasci seine Zelte in Stuttgart abbrechen. Schließlich verfolgt der 21-Jährige große sportliche Ziele, welche nur mit einem starken Kader realisierbar sind. [...mehr]
Mit David Alaba hat der FC Bayern wohl ein riesiges Talent in seinen Reihen. Im Sommer 2008 verpflichtete man den Österreicher von Austria Wien. In München überzeugte er alle von seinem Können und wurde schnell für die U19 im A-Jugendbereich berufen. Nächste Saison folgt bereits der nächste Schritt.
Dann begrüßt ihn nämlich Bayerns Amateur-Trainer Hermann Gerland in der zweiten Mannschaft, die im gesicherten Mittelfeld der 3. Liga spielt. Und das, obwohl Alaba gerade erst 16 Jahre alt ist. Gerland freut sich schon riesig auf Youngster.
“Er ist für sein Alter so unglaublich weit, macht keine Fehler, spielt ohne Schnick-Schnack. Alaba ist eine Augenweide, ein Genuss!” Der dunkelhäutige Alaba, dessen Mutter von den Philippinen und Vater aus Nigeria stammt, fühlt sich eigentlich im Mittelfeld am besten aufgehoben, wo er meist auf der linken Außenbahn spielt. Doch zurzeit ist der torgefährliche Knirps auf der etwas unbeliebten linken Verteidigerposition zuhause. [...mehr]
Wenn das Prädikat Kultverein auf einen Verein zutrifft, dann auf Union Berlin, den einst proletarischen Gegenentwurf zum BFC Dynamo, dem Lieblingsklub von Stasi-Chef Erich Mielke. Nina Hagen singt die Vereinshymne “Eisern Union”, die Fans packen mit an bei der Sanierung der Alten Försterei, dem Stadion von Union Berlin. Der Drittligist aus dem Berliner Bezirk Köpenick steht derzeit auf einem Aufstiegsplatz und will in der nächsten Saison in der Zweiten Bundesliga spielen. Die sportliche Bilanz stimmt, fünf Gründe sprechen für den Aufstieg.
Das Los mutete wie ein Weihnachtsgeschenk an: Bayern München trifft im Achtelfinale der Champions League auf Sporting Lissabon. Es hätte weitaus schwieriger werden können, denn auch der FC Chelsea, Real Madrid und Inter Mailand lagen im Lostopf. Trainer Jürgen Klinsmann kommentierte: “Kein schlechtes Los, wir haben es ganz gut erwischt. Dennoch warne ich davor, die Portugiesen zu unterschätzen. Der Fußball in Portugal hat in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt.”
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Bei Werder Bremen will es in dieser Saison einfach nicht laufen! In der Bundesliga krebsen die Grün-Weißen im Mittelfeld herum und in der Champions League ist man vorzeitig ausgeschieden. Ein Ende der sportlichen Misere scheint so schnell nicht in Sicht. Denn jetzt fehlen mit Claudio Pizarro und Diego ausgerechnet zwei Leistungsträger, die vom DFB für mehrere Spiele gesperrt wurden.
Pizarro wurde beim Spiel gegen den Karlsruher SC (0:1) nach einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen und bereits am Montag für drei Spiele gesperrt. Und nun erwischte es Spielgestalter Diego. Der Brasilianer ließ sich im Zuge der Rangelei zwischen Pizarro und Martin Stoll zu einer Würgeattacke gegen Christian Eichner hinreißen (s. Video). Zwar hatte der Schiedsrichter das Fehlverhalten des Brasilianers nicht gemerkt, doch der DFB-Kontrollausschuss hatte nach Studium der TV-Bilder Anklage erhoben.
Werder Bremen hat dem Urteil bereits zugestimmt, womit dieses rechtskräftig ist.
Die Wichtigkeit des Duos Pizarro/Diego lässt sich anhand von Zahlen schnell verdeutlichen. Zusammen erzielten sie 18 der 37 Ligatore! In den kommenden Bundesliga-Spielen gegen den VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld und den FC Schalke 04 wird es für die Elf von Trainer Thomas Schaaf nicht unbedingt leichter. [...mehr]
Die Bundesliga ist im Torrausch: 330-mal netzten die Profis in den bisherigen 108 Punktspielen der Saison ein, das ist mit 3,06 Toren pro Spiel die höchste Quote seit 1987/88. Damals standen am Saisonende im Schnitt 3,14 zu Buche. Im Vergleich mit Europas Spitzen-Ligen schneidet die Bundesliga deutlich besser ab, Zuschauer freuen sich über attraktive Spiele.
Am vergangenen Spieltag gab es einigen Aufruhr in der Bundesliga, drei Spieler sahen die rote Karte. Im Mittelpunkt standen die Schiedsrichter, die einiges an Kritik einstecken mussten. Und auf Kritik reagiert der DFB ähnlich empfindlich wie das Regime in Nordkorea. Am nächsten Montag treffen sich in München Vertreter der Bundesliga und des DFB zu einem “Runden Tisch”, um Schiedsrichter-Fragen zu klären.
Hertha BSC, derzeit Fünfter in der Bundesliga, hat ein Auge auf Marc Janko von Red Bull Salzburg geworfen. 20 Tore hat der Stürmer in 16 Spielen erzielt, eine beeindruckende Bilanz. Die Berliner suchen Ersatz für Marko Pantelic. Die treffsichere Diva, deren Vertrag im Sommer ausläuft, stellt sich mit horrenden Gehaltsforderungen selbst ins Abseits. Das Geschäftsjahr 2007/08 schlossen die Berliner mit der besten Bilanz seit zehn Jahren ab und erzielten einen Gewinn von fünf Millionen Euro.
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