» brutale Fouls
Manchester United muss vorerst auf Nani verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich nach einem rüden Foul von Liverpools Jamie Carragher eine klaffende Wunde am linken Schienbein zugezogen.
Immer wenn die Erzrivalen FC Liverpool und Manchester United aufeinander treffen, geht es hoch her. So auch am Wochenende. Liverpool feierte am Ende dank dreier Tore von Stürmer Dirk Kuyt einen 3:1-Erfolg, doch für den negativen Höhepunkt vor Abwehrspieler Jamie Carragher verantwortlich. Dieser hatte Nani mit einem bösen Tritt auf das linke Schienbein gelegt. Dabei zog sich der portugiesische Nationalspieler eine tiefe Schnittwunde zu.
Video: Nani mit aufgeschlitztem Schienbein
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Felipe Melo von Juventus Turin hat mit einem brutalen Foul in bester Kung Fu Manier für negative Schlagzeilen gesorgt. Nicht das erste Mal, dass der Brasilianer seine Nerven nicht im Griff hat.
Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr hat sich Juventus Turin sicher anders vorgestellt. Vor heimischer Kulisse verlor die „Alte Dame“ überraschend mit 1:4 gegen den FC Parma. Vor allem Felipe Melo ist das zu verdanken. Denn der 27-Jährige hat sich nach einem Tritt ins Gesicht eines Gegenspielers bereits nach 17 Minuten aus dem Spiel verabschiedet.
Melo tritt Gegenspieler ins Gesicht
Was war passiert: Nach einem Zweikampf mit Parmas Massimo Paci im Mittelfeld gingen beide Spieler zu Boden. Melo sind kurzerhand die Sicherungen durchgebrannt und er trat seinem Gegenspieler mit den Stollen absichtlich ins Gesicht, wie das Video deutlich beweist. Und das direkt vor den Augen des Schiedsrichters. [...mehr]
Bobby Zamora hat sich nach einem rüden Foul das rechte Bein gebrochen. Der Stürmerstar vom FC Fulham droht monatelang auszufallen.
Der FC Fulham hat den 2:1-Erfolg gegen die Wolverhampton Wanderers in der Premier League teuer erkauft. Ihr Stürmerstar Bobby Zamora hat sich nach einem harten Einsteigen von hinten durch Karl Henry das rechten Wadenbein gebrochen und wurde bereits erfolgreich operiert. Zwar wollte der Klub keine Prognose stellen, wie lange der 29-Jährige ausfällt, doch mit einer Ausfallzeit von vier Monaten ist zu rechnen.
Bobby Zamora ist einer der wichtigsten Spieler des FC Fulham, die in der letzten Saison überraschend im Finale der Europa League standen. Mit 19 Toren in der abgelaufenen Saison weckte Zamora das Interesse vieler Klubs. Auch der FC Liverpool war am Neu-Nationalspieler Englands interessiert, doch Zamora verlängert erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag um weitere vier Jahre. Doch vorerst wird Fulham auf seinen Torjäger verzichten müssen. [...mehr]
Einem Spieler in Chile sind die Sicherungen durchgebrannt: Nachdem Jose Pedros vom Schiedsrichter die Rote Karte sah, flippte er völlig aus und würgte den Referee von hinten.
Das Schiedsrichterleben in Südamerika ist kein leichtes. Regelmäßig werden sie von Fans oder Spielern attackiert. Jüngstes Beispiel trug sich in der 2. chilenischen Liga im Punktspiel zwischen Rangers gegen Deportes Concepcion zu.
Schiedsrichter Marcelo Miranda hatte den Rangers-Verteidiger Jose Pedroso wegen wiederholten Foulspiels die Rote Karte gezeigt, woraufhin dieser auf den Schiri stürmte und ihn von hinten würgte. Auch seine Teamkollegen hatten ihn von einer weiteren Attacke nicht abhalten können.
Grund für den Wutausbruch: Der Schiedsrichter hat zuvor einen hochumstrittenen Elfmeter für Deportes gegeben und diesen wegen vermeintlicher Regelverstöße ganze viermal ausführen lassen. Insgesamt traten drei Schützen an, wovon zwei verschossen. Doch der vierte Elfmeter saß und bescherte Deportes die zwischenzeitliche 2:0-Führung.
Pedroso wurde für seine Würge-Attacke für 27 Spiele gesperrt und hat sich daraufhin erstmal in seine Heimat Paraguay zurückgezogen. [...mehr]
Aaron Ramsey von Arsenal London hat sich beim Spiel gegen Stoke City nach einem brutalen Foul das Bein gebrochen. Doch nicht nur das Schien- und Wadenbein sind durch, sondern auch das Knie des 19-Jährigen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch der Übeltäter war fassungslos
Was für schreckliche Bilder. Die Spieler von Arsenal und Stoke City schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, nachdem sie den krummen rechten Unterschenkel von Aaron Ramsey gesehen haben. Was war passiert?
Wie im Video zu sehen, stürmen Ryan Shawcross und Ramsey auf den Ball zu, als der Abwehrspieler von Stoke zur Grätsche ansetzt und dabei voll das Schienbein von Ramsey erwischt und es dabei durchbricht. Ein böses Foul und vor allem – da im Mittelfeld – unnötiges Foul. Doch Absicht würde ich ihm nicht unterstellen wollen. Dennoch sah er verständlicherweise die Rote Karte.
Doch Shawcross war von dem Ergebnis seiner Grätsche selber sehr geschockt und trat heulend den Weg in die Katakomben an. Für Ramsey, der zu den hoffnungsvollen Mittelfeldtalenten von Arsenal London gehört, kein Trost. Er wird mindesten ein Jahr ausfallen.
Das traurige dabei: erst vor knapp zwei Jahren mussten die Gunners mit Eduardo da Silva, der sich damals gegen Birmingham City ebenfalls nach einem Foulspiel einen Beinbruch zuzog, rund 12 Monate verzichten.
Bleibt nur zu sagen: Gute Besserung Aaron Ramsey!
Hier das Video… [...mehr]
Sportlich läuft es bei Real Madrid so gut wie lange nicht mehr. Am Wochenende feierten die Königlichen durch das 3:0 gegen CD Teneriffa ihren fünfen Sieg im fünften Ligaspiel. Negativer Höhepunkt war jedoch das brutale Foul von Royston Drenthe.
Der Niederländer hat bei einem rüden Tackling Gegenspieler Marc Bertran den rechten Knöchel gebrochen (siehe Video). Der Verteidiger muss nun mit einer Zwangspause von mindestens vier Monaten rechnen.
Drenthe sah für diese brutale Foul nur die Gelbe Karte. Rot wär da schon abgebrachter gewesen. Immerhin hat sich der 22-Jährige bei seinem „Opfer“ entschuldigt.
„Wir haben miteinander telefoniert, ich hab ihm gesagt, dass es mir sehr leid tut und ich nicht die Absicht hatte, ihn zu verletzen. Solche Dinge passieren im Fußball. Ich werde ihn so gut unterstützen wie ich kann und hoffe, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird“, erklärte Drenthe der spanischen Tageszeitung “Marca”. [...mehr]
Craig Bellamy hat am Wochenende für einen Eklat gesorgt. Dem Heißsporn von Manchester City brannten im Derby gegen Manchester United mal wieder die Sicherungen durch, als er einem auf das Spielfeld gerannten ManUtd-Fan ins Gesicht schlug.
Es war wohl eines der denkwürdigsten Derbys zwischen United und City. Mit 4:3 gewann Manchester United, wobei Michael Owen erst in der 96. Minute den Siegtreffer markierte. Der Jubel im United-Lager war natürlich riesengroß und ein Zuschauer ließ seiner Freude freien Lauf und stürmte auf das Spielfeld. Weit kam er allerdings nicht.
Schnell wurde er von vier Ordnern zur Strecke gebracht, die anschließend die Situation auch voll unter Kontrolle hatten. Doch Bellamy hatten sie nicht unter Kontrolle. Zielstrebig lief der City-Spieler auf den Zuschauer, der von den Ordnern festgehalten wurde, und verpasste ihm einen leichten Schlag ins Gesicht (siehe Video).
Durch seinen Auftritt hat der walisische Stürmer seinen starken Auftritt vom Spiel mehr als beschmutzt. Schließlich erzielte er zwei Treffer, wobei ihm kurz vor Schluss der 3:3-Ausgleich gelang. Nun muss Bellamy mit einer mehrwöchigen Sperre seitens der FA rechnen. [...mehr]
Was für schreckliche Bilder beim Spiel zwischen Standard Lüttich und RSC Anderlecht. Nach einem brutalen Foul von Axel Witsel zog sich Marcin Wasilewski vom RSC einen doppelten, offenen Beinbruch im Unterschenkel zu.
Wasilewski wird mindestens ein Jahr kein Fußball mehr spielen können. Und die Frage, wann er überhaupt wieder laufen kann, ist noch lange nicht geklärt. Denn im Moment ist eine Operation beim polnischen Verteidiger gar nicht möglich, da die riesige Wunde erst genäht wurde und somit Infektionsgefahr besteht.
Lüttich-Spieler Axel Witsel ist natürlich auch geschockt und später in Tränen ausgebrochen sein. „Das war ein Unfall. Mir ist mittlerweile deutlich bewusst, dass ich sein Bein gebrochen habe (Anm. d. Red. Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins). Natürlich war das keine Absicht. Ich spiele doch nicht Fußball, um Knochen zu brechen. Fußball ist für mich ein Spiel. Ihr müsst mir glauben, das war keine Absicht. Ich habe durchgezogen, weil ich mich selbst schützen wollte. So etwas passiert während eines Matches. Nicht nur von meiner Seite. Wir gingen beide zum Ball und ich treffe sein Bein. Das ist traurig“, erklärte der 20-Jährige gegenüber „Nieuwsblad“.
Doch wer das Video sieht, wird auch erkennen, dass Witsel niemals so in den Zweikampf springen muss. Eine Verletzung von Wasilewski nimmt er billigend in Kauf. [...mehr]
In Südamerika sind Schlägereien zwischen Spielern auf dem Platz keine Seltenheit. Doch was sich in Bolivien ereignet hat, ist unfassbar. Sergio Jauregui hat nach einem Platzverweis einen Gegenspieler mit einem gezielten Tritt gegen den Hals niedergestreckt.
Zugetragen hat sich diese brutale Aktion beim Derby zwischen Oriente Petrolero gegen Blooming Santa Cruz (2:2). Blooming-Verteidiger Sergio Jauregui lieferte sich mit Leonardo Medina eine Schubserei, mit der Folge, dass beide Akteure vom Platz flogen.
Auf dem Weg zur Kabine sind dann bei Jauregui alle Sicherungen durchgebrannt. Wie von Sinnen stürmte er auf Medina zu und streckte ihn in bester Kung-Fu-Manier zu Boden.
Das Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo u.a. eine Quetschung des Zungebeins festgestellt wurde. Jauregui wurde bereits wegen Körperverletzung angezeigt, hat sich aber immerhin bei Medina entschuldigt. Er habe einen Blackout gehabt.
Bleibt zu hoffen, dass Jauregui lange gesperrt wird.
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