» Andrey Arshavin

Gute Nachricht für die DFB-Elf. Russland muss im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel am 10. Oktober in Moskau ohne ihren Kapitän Andrey Arshavin auskommen. Der wieselflinke Offensivspieler hat Arsenal London seinen Verzicht schriftlich versichert.

Andrey Arshavin © Wikipedia by Glyn Trebble Grund für seinen mehr oder weniger freiwilligen Verzicht ist eine komplizierte Leistenverletzung, die sich der 28-Jährige im Ligaspiel gegen Manchester United zugezogen und noch nicht ganz auskuriert hat. Die sportmedizinische Abteilung von Arsenal London hält einen Einsatz laut der russischen Tageszeitung “Life” zu diesem Zeitpunkt noch zu verfrüht. Ein weiterer Grund könnte auch die Tatsache sein, dass die Partie auf Kunstrasen stattfindet, bei dem durchaus ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.

Der DFB-Elf kann das nur Recht sein. Schließlich ist Andrey Arshavin einer der besten russischen Spieler. Umso größer sicherlich die Enttäuschung bei Guus Hiddink. Denn der Trainer der Russen muss gegen Deutschland unbedingt gewinnen, um sich mit seinem Team direkt für die WM 2010 in Südafrika zu qualifizieren. Andernfalls droht der schwere Gang über die Relegation, wo mit Frankreich, Portugal oder Kroatien einige dicke Brocken warten könnten.

Das Spiel wird übrigens am 10. Oktober um 17.00 Uhr deutscher Zeit angepfiffen und im ZDF live übertragen.

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Arsenal London hat etwas überraschend den Poker um Igor Akinfeev gewonnen. Der russische Nationaltorwart vom ZSKA Moskau wechselt aller Voraussicht nach in der Winterpause zu den Gunners in die Premier League. Das ist vor allem einem Arsenal-Spieler zu verdanken.

Andrey Arshavin © Flickr by jonnyr1 Manchester United und der FC Bayern galten als aussichtsreiche Kandidaten auf Akinfeev. Doch nach Informationen der russischen Tageszeitung „Life“, hat sich der 23-Jährige für Arsenal entschieden. Zwar stecken die Verhandlungen noch in den Kinderschuhen, doch es ist bekannt, dass auch Arsenal London einen neuen Keeper sucht. Aktuell hütet noch der einstige Lehmann-Konkurrent Manuel Almunia den Kasten.

Doch wieso entschied sich Akinfeev ausgerechnet für Arsenal? Die Antwort lautet liefert Andrey Arshavin. Beide Spieler kennen sich von der russischen Nationalmannschaft und gelten als Freunde. Zudem fühlt sich Arshavin bei den Gunners sehr wohl und dürfte Akinfeev einen Wechsel schmackhaft gemacht haben.

Im Oktober soll sich eine Delegation aus London nach Moskau aufmachen. Dort dürften die letzten Eckdaten eines Transfers abgestimmt werden. Als Ablösesumme sind 20 Millionen Euro im Gespräch.

Na sdarowje!

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Wenn man die letzten beiden Spiele der russischen Nationalmannschaft gesehen hat, wird man verstehen, warum sie den Einsatz von Andrey Arshavin regelrecht herbeigesehnt haben. Für seine beiden Auftritte gegen Schweden und die Niederlande erhielt er einen Notendurchschnitt von 1,25, schoss zwei Tore und war auch sonst kaum zu bremsen. Trotz seines jungenhaften Gesichtes ist der Stürmer mittlerweile 27 Jahre und hat jüngst geäußert, dass wenn er nicht jetzt wechseln würde, wohl immer bei Zenit St. Petersburg spielen wird.

Dort spielt Andrey Arshavin seit seiner Jugend, absolvierte 217 Ligaspiele und schoss dabei 47 Tore. In Russland schon länger ein Star brachte er sich den Scouts der europäischen Spitzenvereine beim diesjährigen UEFA-Cup nachhaltig in Erinnerung. Bayer Leverkusen wurde derart von seiner Dynamik und Torgefahr überrascht, dass Zenit einen 4:1-Auswärtssieg einfahren und somit die Grundlage für den Gewinn des Cups legen konnte.    [...mehr]