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Vom 6. bis 18. Mai findet die UEFA U17-EM 2009 in Deutschland statt. Gespielt wird in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt haben sich acht Teams für die Endrunde qualifiziert, die in zwei Vierergruppen eingeteilt sind. Die deutschen Nachwuchskicker gehören zu den Mitfavoriten.
Neben dem Heimvorteil haben sich die DFB-Bubis zuletzt in blendender Verfassung präsentiert und in den letzten sechs Spielen kein Tor kassiert. Deutschland spielt in der Gruppe B und bekommt es dabei mit der Türkei (5. Mai, 18.15 Uhr), England (9. Mai, ) und drei Tage später gegen die Niederlande.
In der Gruppe A bekommen es Italien, Spanien, Frankreich und die Schweiz miteinander zu tun. Alle Spiele könnt ihr im Free-TV auf “Eurosport” verfolgen.
Größter Favorit auf den EM-Titel sind die Spanier, die als Titelverteidiger und Rekordchampion (8 Titel) anreisen.
Ich freu mich schon riesig auf die Stars von morgen und hoffe auf ein erfolgreiches abschneiden der DFB-Bubis. Zudem dürfen wir uns auch auf eine Vielzahl talentierter Spieler freuen.
An dieser Stelle sei nur an Ausnahmespieler wie Wayne Rooney, Cesc Fabregas oder Bojan Krkic erinnert, die allesamt über die Jahre verteilt zu den Spielern des Turniers gewählt wurden. Mit Toni Kroos wurde diese Ehre vor drei Jahren auch einem Deutschen zuteil.
Was glaubt ihr, wer den EM-Titel gewinnt?
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Er trägt eine Hose! Der Leopard Zakumi, das Maskottchen der WM 2010, ist heute in Berlin vorgestellt worden. “Südafrika veranstaltet die Weltmeisterschaft stellvertretend für ganz Afrika”, hob Danny Jordaan, Geschäftsführer des Organisationskomitees, hervor. Südafrika pumpt zwei Millarden Euro in die Infrastruktur. 30.000 zusätzliche Polizisten sollen Sicherheit garantieren.
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An dieser Stelle möchte ich gerne ein persönliches Statement an Joseph Blatter loswerden. Am Wochenende kam es neben der Auslosung der Gruppen f�r die WM 2010 in Durban (Südafrika) zu einem sehr tragischen Zwischenfall. Der frühere Salzburger Torwart Peter Burgstaller wurde auf einer Golfanlage eines Hotels in Durban erschossen aufgefunden. Gestohlen wurden dem Ex-Profi lediglich seine Golfausrüstung und seine Handy.
Als Reaktion auf den Tod Burgstallers ließ FIFA-Präsident Joseph Blatter verlauten, dass es ihm leid tut, dass es zu so einem Unglück gekommen sei. Weiterhin sagte er aber wörtlich: “Er ist ein Tourist. Er ist kein Mitglied der Delegation” womit Blatter einen Zusammenhang zur WM ausschließen wollte. -Sehr geehrter Herr Blatter, welche Rolle spielt es, ob Peter Burgstaller ein offizielles Mitglied einer Delegation war? Er war vor allem ein Mensch! Für Herrn Blatter, der die treibende Kraft einer Weltmeisterschaft in Afrika war, ist es lediglich wichtig, dass sein Unternehmen WM 2010 nicht in Verruf gerät. Fakt ist aber, dass den Besuchern keine Sicherheitsgarantien für Südafrika gegeben werden können. Allein im letzten Jahr wurden 19.202 Morde registriert ” 52 pro Tag. Die Zahl der schweren Raubüberfäle wurde auf 126.558 beziffert. Das ist auf keinen Fall vergleichbar mit einer europäischen Metropole wie Zürich, wie es Herr Blatter getan hat. Zudem hat die FAZ recherchiert, dass Burgstaller dank zweier Tickets von Franz Beckenbauer zur Feier geladen war!
Für die Fußballfans bleibt zu hoffen, dass die WM 2010 von solchen Vorfällen verschont bleibt und die WM womöglich zu einer Verbesserung der Lebenssituation in Südafrika beitragen kann. [...mehr]
Kaum ist die eine WM vorbei und der Schmerz, nur Dritter geworden zu sein, halbwegs abgeklungen, werden in Südafrika für die WM 2010 neue Stadien gebaut. Brasilien plant schon 7 Jahre weiter und will eine Bewerbung für die Austragung der Weltmeisterschaft 2014 abgeben. Der Präsident des brasilianischen Verbandes CBF will das 900 Seiten starke Dossier dem Fifa-Präsidenten Josef S. Blatter übergeben. Über die Höhe des Budget haben sich die Brasilianer noch nicht geäußert, bekannt sind erst einmal die Stadien, in denen gespielt werden soll.
Brasilien hat sehr gute Chancen den Zuschlag zu bekommen, denn nachdem Kolumbien seine Bewerbung zurückzogen, ist Brasilien momentan der einzige Kandidat.
Allerdings warnt Blatter vor verfrühtem Optimismus:”Bis jetzt hat Brasilien die WM noch nicht bekommen”, sagte der Fifa-Präsident. “Wenn etwas passieren sollte, haben wir immer noch Zeit, von vorne zu beginnen.” Problematisch sind in Brasilien nämlich die Infrastruktur und die veralteten Stadien. Die letzte Weltmeisterschaft in Brasilien war 1950. Für Brasilien spricht die Tatsache, dass die FIFA sehr gern eine Weltmeisterschaft wieder in Südafrika austragen möchte. Offiziell wird die WM am 30. Oktober 2007 vergeben. Bis dahin darf man gespannt sein, ob es noch einen weiteren Kandidaten geben wird. [...mehr]
Im Blog Bundesligafussball wird über den ersten deutschen Fankongress geschrieben.
Das Motto des Kongress lautet “Fussball ist unser Leben - eine Annäherung”.
Ich persönlich finde es viel zu spät, so einen Kongress zu veranstallten. Man hätte es schon wesentlich früher tun können. Die Gewalt ist ja schließlich nicht erst seit gestern in Fußballstadien zu finden. Zwar entstehen immer mehr Fanprojekte und es werden auch immer mehr Fanbetreuer oder Fanbeauftragte innerhalb der Bundesligamannschaften eingesetzt, die aber alle ein paar Jahre zu spät kommen. So dass mir der Verdacht kommt, der Kongress solle nur medienwirksam ausgeschmückt werden.
Die Heranangehensweise ist viel zu oberflächlich. Bei dem Fankongress fehlen die einzelnen Vereine, die von Krawallen und Diskriminierungen am meisten betroffen sind und nicht der DFB. Solange die Vereine und auch die Spieler nicht offensiv mit den Problemen umgehen, wird es auch nichts. Die Vereine müssen sich klar von aggressiven Fans distanzieren und da im speziellen Vereine aus tieferen Ligen wie Lok Leipzig oder Dynamo Dresden, deren Fans ja den Ruf dieser Mannschaften völlig ruinieren und eigentliche fußballbegeisterte Zuschauer vergraulen, was gleich Mindereinnahmen nach sich zieht. Wenn solche Dinge beim Fankongress besprochen und diskutiert werden, kann man von einem Erfolg sprechen, andernfalls ist es ein PR-Gag. Ich befürchte Letzteres. [...mehr]
Der FIFA-Präsident Sepp Blatter hat Südafrika gelobt. Blatter ist demnach zuversichtlich, dass die nächste Fußballweltmeisterschaft erfolgreich in Südafrika ausgetragen werden kann. Die internationale Kritik an den WM-Vorbereitungen entspringe lediglich der Eifersucht auf den Erfolg der Südafrikaner, “wir sind allgemein auf Kurs” ,wird Blatter zitiert. Weiter sagte er: “Wir hatten große Probleme, die WM einmal nach Afrika zu holen. Jetzt, wo sie da ist, kann nichts und niemand sie stoppen, außer Gott”.
Auf seiner jährliche Inspektion will Blatter auch Kapstadt besichtigen und dort speziell den Bau des neuen Greenpoint-Stadion begutachten. Zeitgleich will er auch Präsident Thabo Mbeki und die Bürgermeisterin von Kapstadt Helen Zille treffen. Auch für diesen Besuch ist er sehr zuversichtlich. Blatter dementierte auch gleich das Gerücht, Deutschland als Ausweichalternative zu wählen, falls es doch nicht in Afrika klappt.
Anlßsslich des 89. Geburtstag von Nelson Mandela will die FIFA ein Benefizspiel am 18. Juli 2007 ansetzen. Zu Ehren des Friedensnobelpreisträgers wird eine Afrika-Auswahl gegen ein All-Star-Team spielen. Schon 1999 wurde ein Galaspiel für Mandela ausgetragen.
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Ende Mai hat die Fifa Fußballspiele, die oberhalb 2.500 m stattfinden, verboten. Einen Grund dafür sah der Fifa-Präsident Blatter in der Gesundheit der Spieler. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass alle Länder in den Anden davon betroffen sind. In Bolivien darf in den Städten Cochabamba (2.570 Meter über dem Meeresspiegel), Sucre (2.860 m), La Paz (3.665 m), Oruro (3.966 m) und Potosi (4.040 m) nicht mehr gespielt werden, in Peru sind unter anderem Cusco (3.416 m), in Kolumbien die Hauptstadt Bogota (2.640 m) und in Ecuador die Hauptstadt Quito (2.850 m) vom Verbot betroffen.
Da hat die Fifa aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Aus Protest wurde in Bolivien ein Fussballspiel auf den höchsten Berg Boliviens organisiert, an dem der bolivianische Präsident Evo Morales teilnahm. Und wie sollte es anders sein, schoss er das einzige Tor des Spiels. Damit wurde gezeigt, dass es auch möglich ist, auf 6.542 m Höhe zu spielen, wenn der Beweis auch nur 15 Minuten dauerte.



