» FIFA

Lionel Messi ist Weltfußballer 2010! Verdient oder unverdient? Diskussionen sind nicht unberechtigt, da eigentlich Messis Vereinskollegen vom FC Barcelona Andres Iniesta und Xavi Hernandez als Favoriten gehandelt wurden. Auch der Gewinner selbst zeigte sich überrascht.

Lionel Messi © Flickr by prettyfriendship

Natürlich hat Lionel Messi in der letzten Saison eine überragende Saison für den FC Barcelona absolviert. Der 23-jährige Dribbelkünstler führte die Katalanen mit 34 Toren fast im Alleingang zum Meistertitel. Doch auch die Barca-Akteure Andres Iniesta und Xavi Hernandez konnten voll überzeugen und wurden zudem mit Spanien Weltmeister.

Iniesta und Xavi als Favoriten gehandelt

Für Messi, der bei der WM 2010 blass blieb, war hingegen im Viertelfinale Schluss, nachdem die Argentinier von der deutschen Elf düpiert und an die Wand gespielt wurden (4:0). Iniesta hingegen erzielte hingegen das entscheidende Tor im WM-Endspiel gegen Spanien. Und Xavi machte über die Saison hinweg seinem Ruf als genialer Mittelfeldstratege alle Ehre.

Doch am Ende scheint wohl mehr die spektakuläre Spielweise von Lionel Messi den Ausschlag in der Wahl zum Weltfußballer des Jahres gegeben haben, der somit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Und nicht wenige Fans und Beobachter hätten die Auszeichnung des Ballon d’Or einem der beiden Spanier gegönnt. Selbst Messi höchstpersönlich.

Messi über Auszeichnung überrascht

[...mehr]


Die Würfel sind gefallen: Die WM 2018 findet in Russland statt, die WM 2022 in Katar. Damit spielt die FIFA weiter die Rolle eines Entwicklungshelfers und erschließt neue Märkte, vor allem wirtschaftlich lukrative.

Katar WM 2022. Foto: Flickr/Daly3d

Die Entscheidung, die WM 2018 nach Russland zu vergeben mag ja noch einigermaßen nachvollziehbar sein. Wobei auf die Spieler während des Turniers ziemlich lange Reisewege von bis zu 3.000 Kilometer auf dem Plan stehen. Doch für die FIFA war die Vergabe ins größte Land der Welt wirtschaftlich einfach zu reizvoll, als das man das Turnier in einem Fußball-Traditionsland wie England stattfinden lässt.

Für viele Fans war Russland sicherlich nicht der Wunschkandidat oder Favorit. Eine WM in Spanien/Portugal oder England wäre da schon wesentlich reizvoller. Doch als FIFA-Präsident Sepp Blatter anschließend den Umschlag für die WM 2022 öffnete, herrschte überall blankes entsetzen. KATAR! Der Emirat hat sich tatsächlich gegen den großen Favoriten USA und die anderen Bewerbern Australien, Japan und Südkorea durchgesetzt.

WM 2022 Katar: Was für ein Witz

Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass die FIFA die WM einfach an den meist bietenden verkauft hat. Die jüngsten Bestechungsskandale von FIFA-Offiziellen, die ihre Stimme verkauft haben sollen, liefern genügend Indizien. Zumal es keinen logischen Grund gibt, eine WM in ein Land zu vergeben, dass

  • im Fußball überhaupt keine Rolle spielt,
  • gerade mal so groß wie Schleswig-Holstein ist,
  • nur 1,5 Mio. Einwohner hat und
  • wo im Sommer Temperaturen von 40 bis 50 Grad herrschen.

Zwar werden klimatisierte Stadien gebaut, doch ganz wird man der Wüste nicht trotzen dürfen. Entsprechend wird schon überlegt, die WM im Januar auszutragen. Das wäre eine KATARstrophe. Der Gipfel der Lächerlichkeit.

WM in Russland und Katar: Was sagt ihr zur FIFA-Vergabe?

[...mehr]


Für das Tor des Jahres 2010 gibt es bereits einen (Geheim-)Favoriten: Linus Hallenius mit seinem Traumtor im Stile von Marco van Basten – nur besser. Aber Lionel Messi, Arjen Robben und Co. lauern…

Die Abstimmung zum FIFA Tor des Jahres 2010 läuft seit wenigen Tagen auf Hochtouren. Neben Superstars wie Arjen Robben, Lionel Messi oder Samir Nasri haben sich auch weniger bekannte Fußballer in den Kreis der auserwählten Kandidaten mit ihren wunderschönen Toren geballert.

Dabei hat mit Linus Hallenius vom schwedischen Klub Hammarby IF tatsächlich ein Außenseiter sehr gute Chancen auf den Titel „Tor des Jahres 2010“. Der 21-jährige Stürmer hat ein Tor erzielt, das man wohl nur äußerst selten im Fußball sieht: Den Ball mit der Brust gestoppt, mit rechts über seinen Gegenspieler gelupft und mit einer fantastischen Schusstechnik volley aus spitzem Winkel in den Giebel gejagt. Einfach nur traumhaft und sicherlich nicht nur mein Favorit im Rennen um das Tor des Jahres 2010. Da können Messi, Robben und Co. wirklich einpacken.

Egal ob ihr gleicher oder anderer Meinung seid: Auf der Homepage der FIFA können alle Fans weltweit abstimmen. Hier klicken und schon gelangt ihr zur Auswahl und Videos der FIFA Tor des Jahres 2010.

Was haltet ihr vom Treffer von Linus Hallenius? Hat ein Nobody gegen Superstars in der Abstimmung überhaupt eine Chance?

[...mehr]


Die Sportförderung im Fußball ist ein wichtiges Thema, gerade in Anbetracht dessen, dass der Fußball weltweit boomt. Um im Spitzensport Höchstleistungen zu erzielen, ist es wichtig, den Sport auf eine breite Basis zu stellen. Unterstützt wird dieses Unternehmen durch die Sportförderung.

„Genauso wie beim Fußball, so auch in der Leichtathletik und allen anderen Sportarten: Leistungssport und Breitensport gehören untrennbar miteinander zusammen“, betonte kürzlich Kanzlerin Angela Merkel nach einem Besuch des Bundesleistungszentrums Kienbaum.    [...mehr]


Viele Fußball-Fans haben weltweit auf der FIFA-Seite abgestimmt und die Allstars der WM 2010 von Südafrika gewählt. Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm vertreten dabei die deutschen Farben, während der Rest sehr spanienlastig ist. Wir zeigen euch die WM-Elf 2010.

Wie nicht anders zu erwarten stellt der neue Weltmeister Spanien den Großteil der WM

Bastian Schweinsteiger © Flickr by adifansnet -Allstars. Gleich sechs Spieler der „Furia Roja“ wurden in die Mannschaft gewählt. Erfreulich aus deutscher Sicht: Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger haben ebenfalls den Sprung in das offizielle Allstar-Team geschafft.

Über die meisten Stimmen durfte sich jedoch Spaniens Torjäger David Villa (61,33 Prozent) freuen. Zusammen mit Torhüter Iker Casillas, und den Verteidigern Carles Puyol und Sergio Ramos sowie dem Mittelfeldduo Andres Iniesta und Xavi stellt der frisch gebackene Weltmeister die meisten Spieler. Und natürlich wurde auch Spaniens Weltmeistertrainer Vicente Del Bosque zum Trainer der Mannschaft des Turniers von den Fans gewählt.

Deutschland hat mit Schweinsteiger und Lahm, der auch schon 2006 im WM-Allstar-Team stnad, immerhin die zweitmeisten Nominierungen. Komplettiert wird die Allstar-Elf durch Maicon (Brasilien), Wesley Sneijder (Holland) und Diego Forlan (Uruguay). Für Thomas Müller, immerhin Torschützenkönig und bester Nachwuchsspieler des Turniers, war komischerweise kein Platz.

WM-Allstar-Mannschaft von Südafrika

Casilla – Maicon, Puyol, Ramos, Lahm – Iniesta, Xavi – Schweinsteiger, Sneijder – Villa, Forlan

Trainer: Vicente Del Bosque

Klingt nicht schlecht, oder? Was sagt ihr zur Wahl der WM-Allstars? Welcher Spieler hätte es auch noch verdient oder wer ist Fehl am Platze?

[...mehr]


Schade, die FIFA will die Vuvuzelas bei der WM in Südafrika nicht verbieten. Damit werden uns die penetranten Krachmacher auch noch in den kommenden Wochen die WM verderben.

Vuvuzela. Foto: Flickr by Coca Cola South Africa Fankultur in allen Ehren, aber was den Spielern, TV-Zuschauern und einigen Fans in den WM-Stadien, die sich mittels Ohrstöpsel gegen den Lärm der Vuvuzelas zu wehren versuchen, zugemutet wird, ist echt eine Frechheit. Das eintönige Getröte in die Ohrenfolter-Instrumente, mit denen man nicht einmal unterschiedliche Tonlagen spielen kann, ist einfach nur nervig.

Goodbye gute Stadionstimmung

Statt Fangesänge, rhythmisches Klatschen, Choreographien, Torjubel oder anderen Emotionen, die auf den Rängen bei Fouls oder vergebenen Chancen normalerweise zu hören sind, steht der Bienenschwarm-Sound im Vordergrund. Immer nur TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖT. Und wenn irgendwo im weiten Rund ein Fanlied oder Anfeuerungsrufe zu vernehmen sind, machen die Vuvuzelas alles zunichte. Gerade so, als ob man sich zur Aufgabe gemacht hat, die typische Atmosphäre in den Fußball-Stadien zu zerstören. Und Fußball gucken ohne Ton macht ja nun auch keinen Spaß.

Afrikaner können mehr

Dabei haben die Afrikaner genug Rhythmus im Blut, dass sie mit solchen Zuschauerzahlen auch ohne Terror-Tröten Stimmung machen könnten. Und sie würden den Rest der Welt nicht auf den Wecker gehen.

Doch da eine akustische Besserung, es sei den die TV-Anstalten ändern endlich was in ihrer Übertragung, in Sicht ist, muss man leider sagen, dass die WM in Südafrika hauptsächlich der Tröten wegen in Erinnerung bleiben wird. Es sei denn, die deutsche Elf trumpft weiter so groß auf, wie beim 4:0 gegen Australien.

Eure Meinung: Was haltet ihr von den Vuvuzelas? Sollte man sie verbieten oder habt ihr euch an das monotone Getröte schon gewöhnt?


[...mehr]


Die Wahl zum Weltfußballer 2009 steht bevor. Hierfür hat die FIFA eine Liste mit 23 Spielern zur Auswahl vorgestellt. Einziger Deutscher ist Michael Ballack. Auch die Bundesliga ist nur in Person von Franck Ribery einfach vertreten. Doch der Gewinner kann nur Lionel Messi heißen.

Beim Anblick der 23 Namen dürfte so manchem Fußballtrainer das Wasser im Munde zusammen laufen. Messi, Cristiano Ronaldo, Kaka, Steven Gerrard oder John Terry sind nur einige. Doch wenn am 21. Dezember bei der 19. FIFA World Player Gala in Zürich der beste Spieler des Jahres 2009 gekürt wird, kann eigentlich nur der Name Lionel Messi fallen.

Lionel Messi © Flickr by tpower19782

Triple mit Barca
Der Stürmer vom FC Barcelona hat in der ersten Jahreshälfte alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Egal ob Champions League, spanische Meisterschaft oder die Copa del Rey. Alle Wettbewerbe hat Barca gewonnen und das auch dank eines Messi in Galaform. Das muss auch Dauerrivale und Vorjahresgewinner Cristiano Ronaldo neidlos anerkennen, der im Duell gegen Messi keine Chance haben dürfte.

Messi mit starker Torquote
In der Saison 2008/09 verbuchte der 22-jährige Messi in 51 Pflichtspielen unglaubliche 38 Tore und auch in der laufenden Saison hat der kleine Argentinier seinen Torriecher weiter unter Beweis gestellt (9 Tore in 12 Spielen).

Der Fußballer des Jahres 2009 kann eigentlich nur Lionel Messi heißen.

Falls ihr anderer Meinung seid, könnt ihr euch gerne mal einen Überblick über alle 23 zur Wahl stehenden Spieler (geordnet nach Nationen) verschaffen.    [...mehr]


Die Auslosung der WM-Relegationsspiele hat uns einen echten Knüller beschert. Cristiano Ronaldo muss mit seinen Portugiesen gegen das starke Bosnien antreten. Russland hat wohl das leichteste Los erwischt.

Für Portugal führt der Weg zur WM 2010 über Bosnien. Von den zur Auswahl stehenden Ländern, sicherlich der unangenehmste Gegner. Zudem genießt Bosnien mit seinen zahlreichen Bundesliga-Legionären wie Misimovic, Dzeko, Ibisevic oder Salihovic im Rückspiel Heimrecht. Das verspricht ein heißer Tanz zu werden. Und es durchaus möglich, dass das größte Fußballturnier der Welt ohne Superstar Cristiano Ronaldo stattfindet.

Cristiano Ronaldo © Flickr by tpower1978

In den weiteren Relegationsspielen treffen Irland auf Frankreich, Griechenland auf die Ukraine und Russland auf Slowenien. Während Frankreich und Russland klar in der Favoritenrolle sind, wird das Duell zwischen Griechenland und der Ukraine eine spannende Angelegenheit.

Die Hinspiele finden am Samstag, den 14. November, die Rückspiele am Mittwoch, den 18. November.

Hier die Europa-Relegatiuons-Spiele noch mal in der Übersicht:

Irland – Frankreich
Portugal – Bosnien-Herzegowina
Griechenland – Ukraine
Russland – Slowenien

Eure Tipps: Welche Länder springen noch auf den WM-Zug? Ich glaube Frankreich, Portugal (ganz knapp), Ukraine und Russland werden sich durchsetzen.

[...mehr]


Große Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus. So auch die die WM 2010, die in einem Jahr in Südafrika beginnt. Doch schon jetzt dürfte eins klar sein: der Topfavorit heißt Spanien.

Vicente del Bosque ist zu beneiden. Warum? Ganz einfach, der 59-Jährige ist Trainer der derzeit besten Fußballnation. Und die Rede ist nicht von Brasilien, sondern von Spanien – der roten Furie.

David Villa © 20 Minutos / Wikipedia

Der Erfolg bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz war offenbar der Beginn einer neuen spanischen Erfolgsära. Und das, obwohl die Iberer gerade bei großen Turnieren in der Vergangenheit regelmäßig enttäuschten.

Doch jetzt passt einfach alles. Vor allem das Mittelfeld ist u.a. mit Andres Iniesta, Cesc Fabregas, David Silva oder Xavi extrem stark besetzt und das Prunkstück der Nationalelf. Und über die Qualitäten des Sturmduos Fernando Torres und David Villa gibt es ebenfalls keine zwei Meinungen.    [...mehr]


Vom 14. bis 28. Juni geht in Südafrika der Confederations Cup über die Bühne. Vor allem für den Gastgeber der WM 2010, Südafrika, ist es die große Generalprobe für das Mega-Event. Und für die Fans ist es ein idealer Ausweg, dem Fußball-Sommerloch zu entkommen. Auch wenn die deutsche Mannschaft nicht dabei ist.

WM 2010 © Flickr / DanieVDM

Qualifiziert sind der Gastgeber (Südafrika) sowie der Weltmeister (Italien). Hinzu kommen die einzelnen Kontinental-Meister. Spanien als Europameister (beinah hätte es ja für die DFB-Elf gereicht), Brasilien als Südamerikameister, die USA als Nord- und Mittelamerikameister, Irak als Asienmeister, Ägypten als Afrikameister und Neuseeland als Ozeanienmeister.

Gespielt wird in zwei Vierergruppen, wobei sich der jeweilige Gruppenerste und –zweite für das Halbfinale (1. Gruppe A vs. 2. Gruppe B und 1. Gruppe B vs. 2 Gruppe A) qualifiziert.

Die Gruppenauslosung erbrachte folgende Konstellation.

Gruppe A: Südafrika, Spanien, Irak, Neuseeland

Gruppe B: Brasilien, Italien, USA, Spanien

Als Austragungsstätten dienen Johannesburg, Tshwane/Pretoria, Rustenburg und Mangaung/Bloemfontein, in denen auch bei der WM 2010 Spiele angepfiffen werden.

Sollten die Spitzenverbände aus Brasilien, Spanien und Italien auf einen Großteil ihrer etablierten Stammspieler zurückgreifen, lautet mein Tipp fürs Finale: Spanien gegen Brasilien.    [...mehr]


Seite 1 von 212»