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Stürmische Schweiz empfängt Deutschland

Nationaltrainer Köbi Kuhn hat vor dem 50. Duell gegen Deutschland eine offensive Schweizer Mannschaft angekündigt. „Wir werden mit zwei Stürmern spielen“, sagte Kuhn in Basel. Welche zwei Spieler das Duo bilden werden, verriet er wie üblich nicht. Neben dem wieder genesenen Kapitän Alex Frei könnte Eren Derdiyok zu seinem zweiten Länderspiel kommen.

„Ich habe mir immer gewünscht, mit zwei Stürmern spielen zu können. Die Rückkehr von Frei und der rasante Aufstieg von Derdiyok würden mir diese Möglichkeit gegen Deutschland bieten“, sagte Kuhn. Großer Verlierer wäre Blaise Nkufo, Torjäger von Twente Enschede (21 Treffer). Die Aussichten für das Spiel betrachtet Kuhn philosophisch: „Über das Resultat will ich nicht groß nachdenken. Die Chance aber, mit gutem Fussball auch ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist wesentlich größer als bei einer schlechten Leistung.“

„Für unser Land wäre ein Sieg gegen Deutschland sicher eine Initialzündung und würde die EM-Vorfreude schon jetzt total entfachen“, sagte Christoph Spycher von Eintracht Frankfurt, einer von sechs Bundesliga-Profis, die am Mittwoch im ausverkauftem St. Jakob-Park antreten werden.

Bundestrainer Joachim Löw outete sich als Schweiz-Fan: „Schon zu meiner Zeit wurden hier professionelle Strukturen geschaffen. Die Schweiz hat in den letzten 10 bis 15 Jahren enorme Fortschritte gemacht.“ Löw sieht im EM-Gastgeber sogar einen Titelanwärter: „Es muss erst mal eine Mannschaft kommen, die die Schweiz in ihrem Land, in ihrem Stadion aus dem Wettbewerb wirft.“