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Streichs besonderer Glücksmoment

Freiburg – Diese Fakten-Nachfrage forderte Christian Streich nicht heraus. Sofort wusste der Trainer des SC Freiburg, dass das 5:1 gegen den FC Augsburg sein höchster Bundesliga-Sieg war.

«Da brauche ich gar nicht nachdenken», antwortete der 53-Jährige. Noch nie hatten die Breisgauer, seit er im Dezember 2011 das Profi-Team übernommen hatte, in der Ersten Liga mit vier Toren Unterschied gewonnen.

Für Streich wurde der 23. Spieltag zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Erleichterung war bei ihm nach dem ersten Rückrundenerfolg und wichtigen Schritt zum Klassenverbleib aber unabhängig von der Höhe des Ergebnisses enorm. Elf Punkte beträgt nun der Vorsprung auf den Relegationsplatz. «Ich denke, ich träume nicht», sagte der dienstälteste Bundesliga-Trainer. «Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, wir gewinnen 1:0, wäre ich ihm um den Hals gefallen.»

Der SC feierte den zweithöchsten Sieg seiner Bundesliga-Geschichte. Noch deutlicher fielen nur die 5:0-Erfolge über Hansa Rostock 1999 und den VfL Bochum 2000 aus, jeweils unter Trainer Volker Finke. «Wir hätten mehr Tore machen können», sagte Luca Waldschmidt, Torschütze zum 4:1, am Samstag über die dominante erste Halbzeit. Streich wurde vom Publikum auch so mit Sprechchören als «bester Mann» gefeiert. Ihm selbst war die pure Freude nach dem Abpfiff wenig anzusehen.

Fotocredits: Patrick Seeger
(dpa)

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