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Skurrile Wetten

Fußballstadion


Endlich ist die Bundesliga aus der Winterpause wieder da und der Liga-Alltag geht wieder los. Dabei lebt die Begeisterung des Fußballs von seiner Zufälligkeit: In wohl keiner anderen Sportart könnte ein Viertligist im Pokal einen Bundesligaverein ausbremsen oder ein Underdog wie Griechenland überraschend Europameister werden. Das birgt vor allem auch Potential für skurrile Wetten…

Fass! Luis, fass!

Eigentlich gehört Luis Suarez zu den besten Spielern der Champions League und sorgte zusammen mit Diego Forlan für das erneute Erstarken der Mannschaft aus Uruguay. Bei der WM 2014 bescherte er einem Fan auch eine ordentliche Rendite: Dieser hatte nämlich auf einen Biss von Suarez gewettet. Der Norweger glaubte offensichtlich daran, dass Suarez zum Wiederholungstäter würde und tatsächlich war es im Spiel gegen Italien soweit und Suarez vergrub seine Zähne in der Schulter seines Gegenspielers. Bei einer Quote von 175:1 erwirtschafteten Suarez‘ Zähne einen satten Gewinn.
Doch selbst im regulären Betrieb sind spektakuläre Wetten möglich: Derzeit in der Bundesliga beliebt ist eine Kombination, in der Dortmund als Absteiger die Champions League gewinnt. Mehr Informationen über Wetten und Quoten lesen Sie auch online, beispielsweise bei fussball-wetten.com.

Die Könige der Sportwetten

Kaum eine Nation ist für seine verrückten Wetten so bekannt wie das Vereinigte Königreich. Dort kann man nicht nur auf allerhand Skurriles wie die Hut-Farbe der Queen setzen, sondern auch rund um den Fußball zuschlagen. So wettete ein gewisser Peter Edwards 50 Pfund darauf, dass sein Enkel einmal Nationalspieler würde. Die Quote betrug 1:2.500, doch der damals Zweijährige begann eine steile Karriere: Harry Wilson ist Nationalspieler für Wales und sein Großvater konnte sich mit umgerechnet fast 150.000 Euro Gewinn zur Ruhe setzen.
Auch verrückte Kombiwetten sind ein Markenzeichen der Insel, hätte Deutschland etwa Italien im Finale der WM 2010 geschlagen, hätte man in England seinen Einsatz 2.000fach zurück bekommen – vorausgesetzt Papst Benedikt hätte auf dem Petersplatz „We are the Champions“ gesungen.

Topp, die Wette biet‘ ich!

Die haarsträubenden Geschichten machen den Fußball immer wieder menschlich. Trotz aller Versuche des modernen Fußballs, den Zufall zu eliminieren, bleibt der Sport erstaunlich geerdet.
Und skurrile Dinge geschehen immer wieder: Wer schließlich hätte noch vor wenigen Tagen gedacht, dass das Finale des Afrika Cups beim Stande von 8:8 durch die Elfmeter der beiden Torhüter entschieden wird?

Solche Geschichten, um eine Fußballweisheit zu bemühen, schreibt eben nur der Fußball.

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