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Schalke weiter, Bremen nicht

Am gestrigen Dienstag wurden weitere Tickets für das Achtelfinale der Champions League ausgespielt. Nachdem in der vergangenen Woche bereits der AC Mailand und Celtic Glasgow für das Achtelfinale planen konnten, haben der FC Porto, Vorjahresfinalist Liverpool, FC Schalke 04, Chelsea, Real Madrid und Olympiakos Piräus gestern nachgezogen.

Aus deutscher Sicht erfreut natürlich der Sieg vom FC Schalke 04 gegen Rosenborg Trondheim. Die Gelsenkirchener gewannen durch Tore von Asamoah, Rafinha und Kevin Kuranyi mit 3:1 gegen den norwegischen Titelträger, der sich aber schon seit zwei Monaten in der Winterpause befindet und nun im UEFA-Cup weiter agiert. Die mangelnde Spielpraxis war den Norwegern über die gesamte Spieldauer anzumerken, denn Schalke kombinierte nach freien Willen und konnte froh in Führung gehen, was dem gesamten Spiel der Königsblauen Sicherheit verlieh. Für Schalke 04 war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, denn in den bisherigen zwei Anläufen in der Champions League scheiterten die Knappen jeweils schon in der Gruppenphase.

Von den drei angetretenen deutschen Mannschaften, schaffte lediglich Schalke 04 den Sprung in die K.O.-Runde. Der Deutsche Meister hatte bereits nach dem 4.Spieltag alle Chancen auf ein Weiterkommen verspielt. Auch die Chance auf ein überwintern im UEFA-Cup konnte von den Schwaben nicht wahrgenommen werden. Heute haben sie die Möglichkeit, sich nach dem Sieg gegen die Glasgow Rangers mit einem weiteren Erfolg gegen den großen FC Barcelona erfolgreich aus der Champions League zu verabschieden.

Etwas enttäuscht haben gestern die Mannen von Trainer Thomas Schaf. Mit einem Sieg hätte der SV Werder Bremen noch das Achtelfinale erreichen können, aber daraus wurde nichts. Gegen Olympiakos Piräus setzte es eine herbe 0:3 Schlappe. Schon das Hinspiel hatten die Griechen mit 3:1 gewonnen und sich jetzt statt der Hanseaten für die K.O-Runde qualifiziert. Bremen, das schon am vergangenen Bundesligaspieltag vier Tore gegen Hannover 96 hinnehmen musste, präsentierte sich als besonders abwehrschwach. Spielmacher Diego versuchte zwar, das Spiel von Bremen zu entwickeln, aber im Torabschluss waren die Hanseaten einfach zu hektisch. Damit präsentiert der SV Werder die Schattenseite ihrer Champions League-Auftritte, denn vor zwei Wochen wurde Real Madrid noch regelrecht an die Wand gespielt. Den Madrilenen hat Bremen es übrigens zu verdanken, dass sie zumindest im UEFA-Cup weiter aktiv sein können, denn sie gewannen mit 3:1 gegen Lazio Rom.