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Schalke hat Königsklassen-Achtelfinale im Visier

Porto – Der FC Schalke 04 tritt an diesem Mittwoch (21.00 Uhr) in der Champions League beim portugiesischen Meister FC Porto an. Noch ist der Fußball-Bundesligist in der Gruppenphase ungeschlagen und kann mit dem dritten Sieg den Einzug ins Achtelfinale vorzeitig perfekt machen.

Womöglich kann sich der Revierclub sogar eine Niederlage erlauben. Die Deutsche Presse-Agentur hat die wesentlichen Fakten zusammengetragen.

AUSGANGSLAGE: In der Gruppe D führt Porto vor dem 5. Spieltag mit zehn Punkten vor Schalke (8), Galatasaray Istanbul (4) und Lokomotive Moskau (0). Der Einzug des Revierclubs in das Achtelfinale könnte schon vor dem Anpfiff im Estadio do Dragao um 21.00 Uhr feststehen, wenn Galatasaray zuvor in Moskau (Anstoß: 18.55 Uhr) nicht gewinnt. «Das wäre natürlich schön», sagte Mittelfeldspieler Daniel Caligiuri: «Nichtsdestotrotz wollen wir unbedingt gewinnen, weil wir als Gruppensieger in die K.o.-Runde einziehen möchten.» Sollte den Türken ein Sieg gelingen, brauchen auch die Königsblauen einen Erfolg, um vorzeitig weiterzukommen.

PERSONALIEN: Bei Schalke fehlen weiterhin die verletzten Angreifer Breel Embolo, Mark Uth und Cedric Teuchert. Weston McKennie ist wegen eines Infekts nicht mit nach Porto gereist. Guido Burgstaller, der wegen Leistenproblemen immer mal wieder kürzer treten muss, ist laut Trainer Domenico Tedesco einsatzbereit. Bastian Oczipka ist nach seiner Leisten-Operation zwar fit und feierte beim 5:2 gegen den 1. Nürnberg sein Comeback. Der Linksverteidiger kann aber nicht spielen, weil er nicht für die Gruppenphase gemeldet wurde. «Im Achtelfinale bin ich wieder dabei», sagte der 29-Jährige.

ZITATE: «Der Einzug ins Achtelfinale wäre für uns ein Meilenstein», sagte Tedesco. Sportvorstand Christian Heidel will ebenfalls schon vor dem letzten Heimspiel am 11. Dezember gegen Moskau für klare Verhältnisse sorgen. «Wir haben uns vorgenommen, dass nach dem Spiel feststeht, dass wir in der Champions League überwintern.»

BESONDERES: Die Schalker Mannschaft trainiert am Donnerstag nochmal in Porto und fliegt erst am Freitag zurück. Aber nicht nach Gelsenkirchen, sondern direkt nach Mannheim. Dort bereitet sich das Team auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim vor. So habe man einen Flug weniger, begründete Tedesco. «Das sind Reisestrapazen, die wir uns ersparen.» Möglich ist, dass McKennie am Freitag zum Team stößt und gegen Hoffenheim wieder in den Kader rückt.

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)

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