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Rückschlag für Leipzig – Wolfsburg atmet nach 1:0 auf

Wolfsburg – Der VfL Wolfsburg hat die Erfolgsserie von RB Leipzig und den eigenen Abwärtstrend beendet. Das Team besiegte von Trainer Bruno Labbadia die zuvor zehn Spiele lang unbesiegten Gäste verdient mit 1:0 (0:0).

Jerome Roussillon (50. Minute) schoss den VfL vor 22.832 Zuschauern zum ersten Bundesligasieg seit rund einem Monat. Wolfsburg hatte von den vorherigen neun Ligaspielen nur diese eine Ende Oktober beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf für sich entschieden.

Die Niedersachsen haben mit 15 Punkten aus zwölf Spielen wieder deutlichen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Leipzig bleibt bei 22 Zählern und verpasste damit den vorläufigen Sprung auf Rang zwei. Ersatzgeschwächt enttäuschte das Team von Trainer Ralf Rangnick über weite Strecken.

Für den Leipziger Coach ging damit eine persönliche Negativserie weiter: Als Trainer gewann der 60-Jährige nur sein erstes Spiel in Wolfsburg. Danach folgten einschließlich der Partie am Samstag neun sieglose Spiele mit insgesamt sechs Niederlagen.

Ohne die verletzten Kevin Kampl (Sprunggelenk), Marcel Sabitzer (Wade) und Dayot Upamecano (Knie) sowie dem langzeitverletzten schwedischen Nationalspieler Emil Forsberg (Leiste) blieben die Sachsen lange harmlos. Die erste gefährliche Aktion hatten die Gäste durch einen Pfostenschuss von Diego Demme kurz nach der Pause. Direkt im Anschluss ging Wolfsburg verdient in Führung. Bei einem Konter drückte der starke Linksverteidiger Roussillon den Ball nach Vorlage von Daniel Ginczek über die Linie.

Schon im ersten – ansonsten ereignisarmen – Durchgang hatte Wolfsburg die besseren Möglichkeiten. Die mutige Ausrichtung von Labbadia mit zweieinhalb Spitzen mit Ginczek, Wout Weghorst und Admir Mehmedi dahinter wurde belohnt. Immer wieder kam der VfL mit Vertikalpässen hinter die Abwehrkette der Leipziger.

RB-Keeper Peter Gulasci parierte zunächst nach einer Viertelstunde klasse gegen John Anthony Brooks und Ginczek jeweils aus nächster Distanz. Und nach knapp einer halben Stunde vergab erneut Ginczek kläglich nach toller Vorarbeit von Maximilian Arnold. Mehr geschah im Duell der von Traditionalisten besonders verachteten, da von Groß-Unternehmen subventionierten Clubs lange nicht.

Rangnick versuchte es nach dem Rückstand noch mit der Hereinnahme von Angreifer Jean-Kevin Augustin für Abwehrmann Marcel Halstenberg und brachte später in Matheus Cunha noch einen weiteren Angreifer. Vor dem internen Red-Bull-Duell in Salzburg am Donnerstag in der Europa League gingen die Gäste jedoch auf dem Platz nicht zu sehr ins Risiko. Vor allem das Offensivspiel der zuletzt so formstarken Sachsen blieb phlegmatisch.

Fotocredits: Peter Steffen
(dpa)

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