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RB Leipzig scheitert auch am Augsburger Bollwerk

Leipzig – RB Leipzig hat sich auch vom Abwehrbollwerk des FC Augsburg zermürben lassen. Der Champions-League-Aspirant kam am Samstag vor heimischer Kulisse nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

RB ist damit zwar seit sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen, wartet aber weiter auf den ersten Heimsieg in diesem Jahr in der Fußball-Bundesliga.

Zudem verpasste es die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick vor 38.590 Zuschauern in der Red Bull Arena, den dritten Tabellenplatz zu festigen. Die kampfstarken Gäste aus Augsburg holten indes nach dem Sieg vor einer Woche gegen Borussia Dortmund einen weiteren Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Schön war es aber wieder nicht anzusehen. Rangnick hatte seine Spieler auf einen defensiv ausgerichteten Gegner eingestellt. Die Gastgeber taten sich aber schwer gegen die beiden Riegel, die ein Durchkommen unmöglich machen sollten, während Augsburg vorne auf einen glücklichen Moment von Sergio Córdova hoffte.

Dass die Zuschauer nach einer halben Stunde eine Torchance gesehen hatten, sagte viel aus über das Geschehen auf dem Rasen. Leipzig kam nicht zu seinem Umschaltspiel, Augsburg igelte sich 40 Meter vor dem eigenen Kasten ein und wollte erstmal nur eines: kein Tor kassieren.

Der Plan ging auch auf, weil RB-Star Timo Werner beim Comeback nach zwei Spielen Pause wegen einer Grippe weiterhin die Treffsicherheit vermissen ließ. Seit dem 22. Dezember 2018 wartet der Nationalspieler auf seinen zwölften Saisontreffer.

Bei seiner ersten Chance rettete Keeper Gregor Kobel, als er aus dem Tor rannte und vor Werner klärte (15.). Bei der zweiten Gelegenheit brachte Werner einen Kopfball aus dem Fünfmeterraum nicht im Tor unter. Beide Male war Sturmpartner Matheus Cunha maßgeblich beteiligt gewesen, in der 37. Minute scheiterte er selbst zudem mit einem Versuch an Kobel. Leipzigs bisher erfolgreichster Angreifer, Yussuf Poulsen (12 Tore), fehlte wegen muskulärer Probleme.

Und so ging es torlos in die Pause – gut für den FC Augsburg, dem neben den Langzeitausfällen Alfred Finnbogason und Jeffrey Gouweleeuw auch noch weiteres Personal fehlte, wie der gelbgesperrte André Hahn oder Abwehrspieler Konstantinos Stafylidis.

An den klar verteilten Rollen änderte sich auf dem Platz auch nach dem Seitenwechsel erstmal nichts. Nachdem die Gäste durch einen Kopfball von Kevin Danso sogar zu einer zaghaften Chance gekommen waren und Werner ein weiteres Mal nicht mit dem nötigen Glück agiert hatte, brachte Rangnick Spielmacher Emil Forsberg (58.) für Cunha.

Zudem schickte Augsburg-Coach Manuel Baum Marco Richter für Córdova aufs Feld – und hätte Sekunden später fast die Führung seiner Mannschaft bejubeln können. Nach einer Kopfballverlängerung von Richter scheiterte Michael Gregoritsch aber an RB-Torwart Peter Gulacsi. Immerhin passierte nun deutlich mehr, Rangick wechselte noch Bruma und Jean-Kévin Augustin zur Stärkung der Offensive ein. Auch das half aber nichts gegen das Abwehrbollwerk aus Augsburg. Werner scheiterte mit einem Kopfball in der Nachspielzeit wieder an Kobel.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

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