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Rangnick sieht RB Leipzig «nicht weit» hinter Bayern und BVB

Leipzig – Der frühere Trainer Ralf Rangnick sieht seinen Ex-Club RB Leipzig nahezu auf Augenhöhe mit den Besten der Fußball-Bundesliga. Laut dem 61-Jährigen sei die Lücke zu Rekordmeister Bayern München und Tabellenführer Borussia Dortmund deutlich kleiner geworden.

«Bayern hat nachgerüstet, der BVB war von Anfang an sehr umtriebig. Ich sehe aber die Qualität unseres Kaders als nicht weit dahinter an. Die Qualität hat enorm zugenommen gegenüber der letzten Saison. Am Ende kommt es darauf an, wer so eine Saison konstant durchspielt. Es wird spannender als die letzten Jahre», sagte Rangnick am Mittwoch in Leipzig.

Rangnick war in der vergangenen Saison noch Trainer und Sportdirektor bei RB, hat das operative Geschäft allerdings verlassen. Seit Juli ist der 61-Jährige als Berater tätig und will vor allem die Entwicklungen in den Red-Bull-Standorten in Bragantino (Brasilien) und New York vorantreiben.

Unterdessen will RB Leipzig will mit einem Sieg bei Borussia Mönchengladbach an die Tabellenspitze stürmen. «Das wäre ein schöner Nebeneffekt, obwohl es keine Aussagekraft hätte. Aber es ist natürlich angenehmer, auf die Tabelle zu schauen, wenn man oben steht», sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann auf einer Pressekonferenz. Leipzig ist derzeit hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Borussia Dortmund Zweiter und spielt am Freitagabend (20.30 Uhr/Dazn) in Gladbach. In den bisherigen sechs Duellen in der Bundesliga hat die Borussia lediglich zwei Unentschieden erreicht.

Großen Respekt hat Nagelsmann vor dem neuen Gladbacher Trainer Marco Rose. «Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich halte sehr viel von ihm, von der Art und Weise wie Salzburg gespielt hat und auch die Dinge, die er jetzt in Gladbach reinbringt. Das ist außergewöhnlich gut», sagte Nagelsmann über den gebürtigen Leipziger.

Leipzig ist mit zwei Siegen aus zwei Spielen so gut wie noch nie in die Bundesliga gestartet. Eine Entwicklung, die nach den durchwachsenen Ergebnissen aus der Vorbereitung nicht abzusehen war. «Wir sind Schritte nach vorn gegangen, aber hatten in allen Spielen Phasen, wo wir nicht bei 100 Prozent waren. So lange wir gewinnen, können wir uns diese Entwicklungszeit nehmen», erklärte Nagelsmann.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

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