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Peking 2008: Deutsche Frauen verpassen Finale

Früh geführt, klassisch ausgekontert: Die Frauen-Nationalelf hat bei den Olympischen Spielen 2008 den Einzug ins Finale verpasst. Im Halbfinale unterlag das deutsche Team in Schanghai 1:4 (1:1) gegen Vizeweltmeister Brasilien.

Vor 20.000 Zuschauern im Shanghai-Stadion war Deutschland zu Beginn das bessere Team. Die Mannschaft überzeugte in der Offensive mit gefälligen Kombinationen, hinten stand die Abwehr um Torfrau Nadine Angerer lange gewohnt sicher. Die sonst filigrane „Selecao Feminina“ hielt mit ungewohnter Härte dagegen und leistete sich mehrere böse Fouls.

Kapitän Birgit Prinz hatte Deutschland nach zehn Minuten mit ihrem zehnten Olympia-Treffer in Führung gebracht. Formiga glich kurz vor der Pause aus (43.), ehe der Doppelschlag durch zwei Konter von Cristiane (49.) und Weltfußballerin Marta (53.) das Spiel entschied. 14 Minuten vor Schluss sorgte erneut Cristiane für das vierte Tor der spielerisch klar überlegenen Brasilianerinnen.

„Ich finde nicht, dass Brasilien eine tolle Leistung geboten hat. Wir hatten es in der ersten Halbzeit in der Hand, das Spiel zu entscheiden. Wir hatten das 2:0 auf dem Fuß, haben es aber nicht gemacht“, bilanzierte DFB-Trainerin Silvia Neid. „In der 2. Halbzeit haben wir nachgelassen. Die Mannschaft hat alles gegeben, aber es hat nicht gereicht.“

Die deutsche Aufstellung: Angerer – Stegemann, Krahn, Hingst, Peter – Laudehr, Lingor – Garefrekes, Prinz, Behringer (59. Bajramaj) – Mittag (59. Okoyino da Mbabi)