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Pavel Pogrebnyak – Vom Leihgeschäft zum Superdeal

Er war einer der Überraschungsspieler der vergangenen UEFA-Cup Saison 2007/2008. Mit 10 Toren schoss er sich gemeinsam mit Luca Toni an die Spitze der Torjägerliste in diesem Wettbewerb. Er hat somit maßgeblichen Anteil an dem mehr oder weniger überraschenden Gewinn des Pokals.

Mit seinen 24 Jahren hat Pogrebnyak bereits mehr Vereine in seiner Vita vorzuweisen als so mancher Fußballer, der kurz vor seinem Karrierenende steht. Seit 2002, seinem ersten Profijahr in der russischen Liga, wechselte er bereits sechs Mal den Verein, häufig in Form eines Ausleihgeschäftes.
Bei Spartak Moskau begann der junge Russe seine Karriere, 2002 folgten bei eben diesem Verein seine ersten beiden Pflichtspiele in der Premjer-Liga. Doch bereits in der nächsten Saison wurde er an den Zweitligisten Baltika Kaliningrad ausgeliehen, für die er 15 Tore in 40 Ligaspielen erzielte. Dieses Leihgeschäft sollte nicht das letzte bleiben: nach nur einem halben Jahr in der Premjer-Liga, wiederum bei Spartak, folgte ein weiteres halbes Jahr beim Zweitligisten FK Chimki. In der kompletten Spielzeit erzielte er acht Tore, dabei nur zwei für Spartak.
Auch in der folgenden Saison 2005 durfte er nicht das Trikot der Moskauer tragen, sondern das des Erstligisten Schinnik Jaroslawl. Doch seine Torausbeute war auch in diesem Jahr eher mager. Nach einem Streit mit Spartak verließ er den Verein und wechselte zu Tom Tomsk. Er beendete die Saison als drittbester Torschütze, Nationalspieler und – wie sollte es anders sein – mit einem Vereinswechsel zu Zenit St. Petersburg.
Ein lohnender Wechsel, wie sich herausstellen sollte: so gewann Zenit im Jahr 2007 die russische Meisterschaft, in diesem Jahr sollte der Gewinn des Supercups und des UEFA-Cups folgen.

Gerade gestern verletzte sich Pogrebnyak in einem Testspiel der EM Vorbereitung gegen Serbien in Burghausen. Bereits nach 15 Minuten musste der Mittelstürmer ausgewechselt werden. In München wurden dann unter anderem Probleme am Meniskus festgestellt. Ob er an der EM teilnehmen wird, bleibt also abzuwarten.

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