Die Sender ARD, ZDF und RTL haben die Spiele des Viertelfinals untereinander aufgeteilt. Die wichtigste Nachricht für alle Deutschland-Fans: Das Duell Deutschland gegen Argentinien wird auf dem ZDF zu sehen sein.

Nun ist es amtlich, der TV-Plan für die WM-Spiele des Viertelfinals. Hier ein Überblick, welcher Sender welches Spiel überträgt:

TV-Plan für das Achtelfinale bei der WM 2010 in Südafrika:

Freitag, 2. Juli 2010

  • Niederlande – Brasilien um 16.00 Uhr in der ARD
  • Uruguay – Ghana um 20.30 Uhr in der ARD

Samstag, 3. Juli 2010

  • Argentinien – Deutschland um 16.00 Uhr im ZDF
  • Paraguay – Spanien um 20.30 Uhr auf RTL

Ich denke mal, das Brasilien, Uruguay, Deutschland und Spanien das WM-Halbfinale erreichen werden. Was sagt ihr, für welche Mannschaft ist Endstation und wer kommt unter die letzten Vier?    [...mehr]


Jogi Löw hat sich einen peinlichen Ausrutscher geleistet. Der Bundestrainer wurde beim 4:1-Erfolg Deutschlands gegen England beim Popeln und genüsslichen Verzehr seiner „Bohrung“ gefilmt. Nicht das erste Mal, das Löw seine gute Kinderstube vergessen hat.

Jogi Löw hat sich in Brasilien und auch in England zum Gespött der Nation gemacht. Der brasilianische Landessender „Rede Globo“ hat den 50-Jährigen während der Live-Übertragung des WM-Spiels Deutschland gegen England beim Nase bohren gefilmt und die Szene ausführliche gezeigt. Der Kommentator reagierte verwundert und sagte nur: „Ich dachte, die Europäer sind alle gut erzogen!“

Okay, in der Nase zu bohren ist jetzt nicht unbedingt das Peinlichste, doch den Popel anschließend noch zu verputzen, hätte sich Löw wirklich verkneifen können. Aber was macht nicht alles, wenn man sich unbeobachtet fühlt.

Doch das ist nicht das erste Mal, dass der Bundestrainer aufgrund fehlender Manieren für Schlagzeilen sorgte. Vor zwei Jahren wurde er vom englischen TV-Sender „Sky Sports 1“ gefilmt, wie er in der Nase popelt und eine gekonnte Riechprobe der Achselhöhe macht. Hier das Videos auf Youtube ansehen.

Nun ja, zumindest abseits des Platzes können die Engländer nach der 1:4-Klatsche über uns lachen. Damit kann ich leben.    [...mehr]


Deutschland hat nach einem überragenden 4:1-Sieg gegen England das Viertelfinale der WM erreicht. Dort wartet mit Argentinien die nächste schwere Aufgabe auf die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw. Doch der Auftritt gegen England macht richtig Mut.

Frank Lampard. Foto: Flickr by free-ers Was für ein Fußballfest! 4:1 gegen unseren alten Erzrivalen aus England. Damit hätte wohl niemand gerechnet, schon gar nicht nach dem knappen Zittersieg gegen Ghana. Doch von Nervenflattern war nichts zu spüren und die deutsche Elf hat die Three Lions wirklich spielerisch auseinander genommen. Es war einfach nur ein Genuss dem Offensivspiel zuzuschauen. Ungemein Kreativ, variantenreich und technisch sehr versiert – was Schweinsteiger, Özil, Müller, Podolski, Klose usw. in der Offensive boten, hat sicherlich auch die Engländer stark beeindruckt. Diese waren hingegen eine einzige Enttäuschung und konnten lediglich in der Anfangsphase nach dem Seitenwechsel Druck ausüben.

Wembley-Tor von Lampard

Ansonsten kam von England viel zu wenig, wie überhaupt während der ganzen WM 2010. Schade für Weltklassespieler wie Wayne Rooney, Frank Lampard oder Steven Gerrard, aber zusammen harmonieren diese Ausnahmekicker eben viel zu selten.

Klar hat Deutschland auch Glück gehabt, dass der Schiedsrichter den regulären Treffer von Frank Lampard – der mindestens 30 Zentimeter hinter der Linie war – nicht anerkannte, aber so hat die deutsche Elf endlich „Rache“ für das Wembley-Tor von 1966 bekommen.

Argentinien nicht unschlagbar

Im Viertelfinale geht es nun gegen Argentinien. Die Albiceleste kam gegen Mexiko im Schongang zu einem ungefährdeten 3:1-Erfolg. Und auch wenn die Truppe von Diego Maradona über die weltbeste Offensive verfügt, wirkt die Abwehr und vor allem Keeper Sergio Romero alles andere als Sattelfest. Wenn Deutschland am Samstag (3. Juli, 16.00 Uhr) eine ähnliche Galaleistung wie gegen England bietet, wird der Traum vom 4. WM-Titel weiterleben!

Deutschland – England = 4:1
Tore: 1:0 Miroslav Klose (20.), 2:0 Lukas Podolski (32.), 2:1 Matthew Upson (37.), 3:1, 4:1 Thomas Müller (67., 70.)    [...mehr]


Mesut Özil haderte bei der WM 2010 mit dem Glück. Viele große Torchancen ließ der Youngster des DEF-Teams bislang aus, doch im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana, hat der begnadete Spielmacher ein echtes Traumtor und zugleich das Tor der Woche in Südafrika erzielt.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Deutschland im WM-Spiel gegen Ghana. Doch dank eines genialen Momentes von Mesut Özil setzte sich die Truppe von Jogi Löw am Ende knapp mit 1:0 durch.

Nach feiner Einzelleistung von Thomas Müller auf rechts legte der Shootingstar von Bayern München auf Özil ab. Dieser nahm die Kugel an, blickte Richtung Tor und drosch die Kugel mit einem exzellenten Linksschuss aus 20 Metern in den Winkel. Ghanas Keeper Kingson versuchte den Ball noch abzufangen, war aber machtlos.

Das Tor der Woche dieses WM-Spieltages hat bewiesen, dass Mesut Özil nicht umsonst den Spitznamen Mesut Özil trägt. Und die Ghanaer können mit der Pleite durchaus leben. Schließlich geht es jetzt statt gegen England gegen die USA. Und in einem möglichen Viertelfinale wartet nicht Argentinien sondern Uruguay oder Südkorea.    [...mehr]


Welcher Sender überträgt welches Spiel im Achtelfinalspiele? Eine wichtige Frage für alle, die schon langfristig die WM-Spiele im Voraus planen wollen. Hier findet ihr den TV-Plan für die erste K.o.-Runde: mit dabei Deutschland gegen England!

Die ARD wird gleich fünf Spiele im Achtelfinale übertragen, während auf das ZDF vier WM-Spiele und den Privatsender RTL drei WM-Spiele entfallen. Um welche Spiele, Daten und Uhrzeiten es sich handelt, könnt ihr im TV-Plan für das Achtelfinale sehen.

TV-Plan für das Achtelfinale bei der WM 2010 in Südafrika

Achtelfinale

Samstag, 26. Juni

  • Uruguay – Südkorea um 16.00 Uhr ZDF
  • USA – Ghana um 20.30 Uhr RTL

Sonntag, 27. Juni

  • Deutschland – England um 16.00 Uhr ARD
  • Argentinien – Mexiko um 20.30 RTL

Montag, 28. Juni

  • Niederlande – Slowakei um 16.00 Uhr ARD
  • Brasilien – Chile um 20.30 Uhr ZDF

Dienstag, 29. Juni

  • Paraguay – Japan 16.00 Uhr ARD
  • Spanien – Portugal 20.30 Uhr ZDF

Eure Meinung: Welche Mannschaften werden das WM-Viertelfinale erreichen?    [...mehr]


Die Freude über den 1:0-Erfolg gegen Ghana und dem sicheren Einzug ins Achtelfinale ist getrübt. Aber nicht weil Deutschland jetzt auf England trifft, sondern weil Bastian Schweinsteiger höchstwahrscheinlich ausfallen wird. Welche Alternativen gibt es?

Bastian Schweinsteiger. Foto: az1172 by Flickr Es sieht schlecht aus, zumindest was einen Einsatz von Bastian Schweinsteiger im Achtelfinale gegen England betrifft. Der defensive Mittelfeldspieler, der als wichtiger Taktgeber und Balleroberer aus der Doppel-Sechs rausfallen würde, plagt sich mit einer Oberschenkelblessur im linken Bein herum. Im WM-Spiel gegen Ghana (1:0) wurde der 25-Jährige in der 81. Minute für Toni Kroos ausgewechselt und sofort wurde der lädierte Oberschenkel am Spielfeldrand eingetapet.

Schweinsteiger-Aus gegen England dramatisch

Sollte Schweinsteiger gegen England wirklich ausfallen – laut Optimisten stehen die Chance bei Fifty-Fifty – wäre es der SuperGAU. Denn neben Arne Friedrich und mit kleinen Abstrichen auch Manuel Neuer gehört der Bayern-Star zu den sichersten und zuverlässigsten Spielern. Und nicht umsonst hat er die meisten Ballkontakte aller WM-Spieler. Ein Ausfall – ausgerechnet gegen England – wäre dramatisch.

Alternativen für Schweinsteiger

Denn nach dem mit Michael Ballack, Simon Rolfes, Christian Träsch und Heiko Westermann potentielle zentrale Mittelfeldspieler vor der WM ausgefallen sind, stehen Jogi Löw jetzt nur noch Dennis Aogo und Toni Kroos zur Verfügung, die beide aber noch grün hinter den Ohren sind. Zwar könnte Jerome Boateng auch im Mittelfeld agieren, aber mit seiner Leistung gegen Ghana hat er nicht viel Eigenwerbung gemacht. Und Philipp Lahm brauchen wir in der Abwehr, die auch nicht wirklich sattelfest ist.

Entsprechend darf Schweinsteiger gar nicht ausfallen. Bleibt zu hoffen, dass das DFB-Ärzteteam das Problem bis Sonntag (27. Juni, 16.00 Uhr) hinbekommt.    [...mehr]


Deutschland gegen Ghana! In wenigen Stunden steigt das Alles-oder-Nichts-Spiel. Ein Scheitern der DFB-Elf ist undenkbar!

Cacau. Foto: Flickr by Stefan Baudy

Fußball ist schon verrückt! Es ist erst wenige Tage her, dass die deutsche Elf nach dem grandiosen 4:0-Auftakterfolg gegen Australien fast schon Weltmeister war. Zumindest wenn man die Euphorie hierzulande als Maßstab nimmt. Nur eine Partie später und nach der unnötigen 0:1-Pleite gegen Serbien, droht Deutschland bei der WM in Südafrika die größte Blamage der DFB-Geschichte – das erstmalige Aus in einer WM-Vorrunde!

DFB hat Rückfluge gebucht

Doch davon will keiner was wissen. Ich natürlich auch nicht. Im deutschen Fußball-Selbstverständnis hat ein Vorrunden-Aus einfach keinen Platz. Dafür sieht eher Frankreich oder England prädestiniert. Aber Deutschland? Also, bitte! Auch wenn jede Serie irgendwann einmal reißt und der DFB vorsorglich einen Rückflug gebucht hat.

Argentinien aus dem Weg gehen

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Der zweite Gruppenspieltag ist beendet. Den schönsten Treffer am zweiten WM-Spieltag erzielte David Villa beim 2:0-Erfolg Spaniens gegen Honduras.

Nach einem torarmen Turnierauftakt der WM in Südafrika, haben die Spieler am zweiten Vorrundenspieltag endlich mehr Offensivfußball geboten und dabei wesentlich mehr Tore erzielt. Beeindruckend war dabei die Vorstellung von Gonzalo Higuain, der für Argentinien beim 4:1-Sieg über Südkorea gleich dreimal einnetzte. Doch das schönste Tor des Spieltages und somit unser Tor der Woche markierte David Villa.

WM: Tor der Woche durch David Villa

Der Stürmer, der zur neuen Saison vom FC Valencia zum FC Barcelona wechseln wird, erzielte beim wichtigen Sieg für Spanien gegen Honduras (2:0) beide Treffer. Besonders sehenswert: das erste Tor. Nach einem feinen Solo, bei dem Villa gleich drei Gegenspieler austanzt, schlenzt der 29-Jährige den Ball halb im Fallen über den Torwart hinweg in die lange Ecke. Aber seht selbst…

Europas Topteams müssen zittern

Die Spanier haben bei diesem WM-Spiel aber ansonsten auch nicht wirklich überzeugt. Doch das trifft generell auf die Big Five aus Europa zu, von denen die deutsche Elf bislang noch den besten Eindruck hinterließ. Aber dennoch: Sowohl Deutschland, Frankreich, Italien, England und Spanien müssen um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Was glaubt ihr: Für welche europäische Spitzenmannschaft ist nach der Vorrunde Schluss? Ich glaube, das sich alle Teams irgendwie in die K.o.-Runde schleppen!

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Deutschland hat das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe D verloren. Nach dem glanzvollen 4:0-Auftaktsieg gegen Australien setzte es gegen Serbien eine unnötige 0:1-Pleite in Port Elizabeth. Den entscheidenden Treffer erzielte Milan Jovanovic (38.). Die DFB-Elf verlor aber nicht nur die Punkte, sondern auch Miroslav Klose, der nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Unmittelbar nach dem Platzverweis kassierte Deutschland den Gegentreffer, bei dem Holger Badstuber gegen Milos Krasic keine gute Figur machte.

Lukas Podolski. Foto: Flickr by Tsutomu Takasu Nach einer schwachen ersten Halbzeit (Khedira hatte Pech bei einem Lattentreffer) hatte die Löw-Truppe unmittelbar nach dem Seitenwechsel die beste Phase im Spiel und erspielte sich reihenweise Chancen. Vor allem Lukas Podolski wurde oft in Szene gesetzt, doch dem Kölner war das Glück nicht hold. Die beste Chance gab es in der 60.Minute: Nach einem vollkommen überflüssigen Handspiel von Nemanja Vidic im eigenen Strafraum gab es Elfmeter für Deutschland. Doch Podolski scheiterte kläglich.

Danach lief im deutschen Spiel nicht mehr viel zusammen, auch die Einwechslungen von Cacau, Marin und Gomez verpuffte. Aber auch die Serben hatten noch zahlreiche Konterchancen, scheiterten aber an Pfosten Latte. Am Ende eine durchaus verdiente Niederlage für die deutsche Elf.

Katastrophen-Schiedsrichter

Kritisch beäugen muss man aber die Leistung von Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco. Der Spanier legte die Messlatte sehr niedrig und zückte viel zu oft und schnell Gelb. Insgesamt gab es 9 Gelbe Karten bei insgesamt 27 Fouls!

Deutschland muss nach der ersten WM-Gruppenspiel-Pleite seit 1986 (0:2 gegen Dänemark) um den Einzug ins Achtelfinale zittern. Am kommenden Mittwoch (23. Juni, 20.30 Uhr) muss gegen Ghana unbedingt ein Sieg her, Serbien trifft auf Australien.

Eure Meinung: Wird sich Deutschland für das Achtelfinale qualifizieren? Welchen Spieler sollte Löw aus der ersten Elf nehmen – mein Vorschlag: Jansen für Badstuber!

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Das schönste Tor des 1. WM-Gruppenspieltags gab es gleich im Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko zu sehen. Doch genau so schön wie das WM-Tor der Woche ist der Name des Schützens: Siphiwe Tshabalala!

Der erste WM-Gruppenspieltag ist durch und alle Teams sind einmal zum Einsatz gekommen. Tore waren in den 16 Auftaktpartien allerdings absolute Mangelware. 25 Tore in 16 WM-Spielen ergeben einen Schnitt von 1,56 Toren pro Spiel – absoluter WM-Minusrekord. Angesichts der geringen Auswahl an Toren fiel es uns auch nicht schwer, das schönste WM-Tor des ersten Spieltages der Gruppenphase zu wählen. Die Entscheidung fiel auf den fulminanten Linksschuss von Siphiwe Tshabalala, der Südafrika im Eröffnungsspiel gegen Mexiko wunderschön in Führung brachte und zugleich das erste WM-Tor der Weltmeisterschaft in Südafrika erzielte.

Hier das Tor noch einmal zum Genießen:



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