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Luka Modric – Das Supertalent Kroatiens

Als im April sein Wechsel von Dinamo Zagreb zu den Tottenham Hotspurs bekannt gegeben wurde, wunderten sich viele Sportjournalisten, dass Luka Modric nicht von einem größeren Verein wie Chelsea oder Arsenal geholt wurde. Die über 20 Millionen Euro Ablösesumme, die der Londoner Verein an Dinamo Zagreb überweisen musste, erscheinen angesichts der beeindruckenden Fähigkeiten des 23- jährigen Mittelfeldspielers aus Kroatien wie ein echtes Schnäppchen.

Zu Modrics größten Stärken zählen Spielintelligenz und technische Kreativität. Der Tagespiegel-Journalist Mathias Klappenbach verglich ihn mit der französischen Fußballlegende Michel Platini. Vielerorts wurde er auch als das Klon von Johan Cruyff bezeichnet. Durch seine außergewöhnlichen Spielmacherqualitäten und die Fähigkeit, Pässe zielgenau zu platzieren, kann Modric das Geschehen auf dem Platz in seinem Sinne lenken. Das beidfüßig spielende Supertalent ist besonders stark in Dribblings und scheut auch nicht davor zurück, in der Defensive zu arbeiten.

Bevor er zum Spielmacher des kroatischen Meisters Dinamo Zagreb aufstieg, setzte er sich bei den kleineren Vereinen Zrinjski Mostar (Bosnien- Herzegowina) und Inter Zapresic (Kroatien) durch. Auch in der kroatischen Nationalmanschaft vermochte Modric zu überzeugen. Nach seinem Debüt am 01.03.2006 gegen Argentinien wurde er in das Kader für die WM in Deutschland berufen. Die Kroaten hoffen, dass er der Mannschaft bei der diesjährigen EM zum Titelgewinn verhelfen könnte. Angesichts seiner fußballerischen Klasse wäre dies gar nicht verwunderlich. Was man jetzt schon mit Gewissheit sagen kann ist, dass Tottenham nicht die letzte internationale Station des talentierten Spielmachers bleiben wird. Doch nicht allen wegen ihm schätzt man die mannschaftlich starken Kroaten als Deutschlands unangenehmsten Vorrundengegner ein. Vorsicht ist für Jörgi Löws Jungs auf jeden Fall geboten, vor allem wenn man sich das folgende Video ansieht.

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