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Lucio rettet St. Petersburg per Eigentor

Bayern München macht es wieder spannend: Gegen Zenit St. Petersburg reichte es im Halbfinal-Hinspiel des Uefa-Cups nur zu einem 1:1. Wie schon im Viertelfinale gegen den FC Getafe müssen die Bayern nun auswärts mindestens ein Tor erzielen – dann auch wieder mit Luca Toni, der im Hinspiel gesperrt war. Im zweiten Halbfinale trennten sich die Glasgow Rangers und der AC Florenz 0:0.

Vor 66.000 Zuschauer setzte in der ausverkauften Allianz Arena der frischgebackene Pokalsieger die Russen mit Tempofußball und flüssigen Kombinationen mächtig unter Druck. Besonders Franck Ribéry war in der ersten Halbzeit kaum zu bremsen und setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Der Franzose war es auch, der das 1:0 erzielte, als er einen Elfmeter im Nachschuss verwandelte. Nach der Pause gestaltete der russische Meister das Spiel offener, den glücklichen Augleich aber erzielte Lucio, der in der 60. Minute ins eigene Tor traf. Pech hatte Oliver Kahn, der Torhüter verletzte sich am Oberschenkel und musste ausgewechselt werden (67.).

„Das frühe 1:0 hat uns Schwung gegeben, aber wir haben bei den Kontergelegenheiten schlecht gespielt“, kritisierte Trainer Ottmar Hitzfeld, der Torjäger Toni vermisste: „Ihn kann man schwer ersetzen.“

FC Bayern München – FC Zenit St. Petersburg 1:1 (1:0)
1:0 Ribéry (18.), 1:1 Lucio (61., Eigentor)
FC Bayern München: Kahn (67. Rensing) – Lahm (80. Kroos), Lucio, Demichelis, Jansen – Schweinsteiger (66. Lell), van Bommel, Zé Roberto, Ribery – Klose, Podolski
FC Zenit St. Petersburg: Malafeev – Krizanac – Ricksen, Shirokov, Sirl, Tymoshchuk, Zyryanov, Fayzulin – Denisov, Pogrebnyak, Arshavin
Schiedsrichter: Michel (Slowakei)
Zuschauer: 66.000
Gelbe Karten: Ricksen, Fayzulin, Sirl, Arschawin