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Löw schreibt FC Bayern noch nicht ab

Berlin – Bundestrainer Joachim Löw traut dem FC Bayern auch nach der 2:3-Niederlage beim souveränen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund weiter die Titelverteidigung zu.

«Klar: Die Bayern sind jetzt mal ein paar Punkte hinten daran, nachdem sie sechsmal nacheinander die Meisterschaft gefeiert hatten. Dass es mal so eine Phase gibt, ist normal. Die Mannschaft ist auch ein bisschen im Umbruch», sagte der 58-Jährige als Augenzeuge der Spitzenpartie in Dortmund der dpa. «Jetzt muss man mal sehen, die Bayern können ja immer wieder rankommen. Sie können immer auch eine Serie hinlegen. Diese Klasse haben sie.»

Dass sich die ungewohnte Situation beim deutschen Rekordmeister beim Länderspiel-Jahresabschluss am kommenden Donnerstag gegen Russland und vier Tage später gegen Holland auf die Leistung seines Teams auswirkt, glaubt Löw nicht: «Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie Probleme mitnehmen zur Nationalmannschaft.» Gleich sechs Spieler, die der DFB-Chefcoach berufen hat, standen für die Bayern am Samstag in der Startelf, dazu kam der diesmal von Löw nicht berücksichtigte Jérôme Boateng. «Ich hatte das Gefühl, dass alle Spieler, die bei uns im Kader stehen, eine gute Form haben», sagte Löw.

«Es war es ein sehr unterhaltsames, temporeiches Spiel mit einer unglaublichen Intensität. Beide Mannschaften haben auf einem hohen Niveau gespielt, auch die Bayern, obwohl sie als Verlierer vom Platz gingen», berichtete der Bundestrainer über seine Eindrücke. Löw möchte zum Abschluss der Nations League gegen die Niederlande mit seinem Team den Abstieg aus der A-Gruppe verhindern, Priorität aber genießt für ihn die Qualifikation für die EM 2020.

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)

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