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Köppel: Rose kann mit Gladbach Ära prägen wie in den 70ern

Mönchengladbach (dpa) – Ex-Nationalspieler Horst Köppel traut Borussia Mönchengladbach in dieser Saison die sechste Meisterschaft zu.

Der frühere Borussen-Profi und – Trainer hält die aktuelle Situation beim Tabellenführer der Fußball-Bundesliga unter Trainer Marco Rose sogar vergleichbar mit der Anfangszeit von Hennes Weisweiler als Trainer der Gladbacher. «Man kann schon sagen, dass da zur Zeit eine Parallele entsteht», sagte Köppel der Deutschen Presse-Agentur vor dem Bundesliga-Spitzenspiel am 7. Dezember gegen Bayern München.

Wie unter Weisweiler zeige Borussia wieder spektakulären Angriffsfußball, der zudem erfolgreich sei. «Natürlich kann eine Mannschaft, die nach 13 Spieltagen Tabellenerster ist, auch nach 34 Spielen oben stehen», sagte Köppel, der als Spieler unter Weisweiler und Udo Lattek alle bisherigen fünf deutschen Meisterschaften der Borussia miterlebt hatte. «Das Spiel am Samstag ist natürlich ganz wichtig. Mit einem Sieg hätte man zumindest die Bayern schon ein Stück abgehängt», sagte der heute 71-Jährige weiter. «Ich hoffe, Borussia gewinnt. Aber ich könnte mir am Ende ein Unentschieden sehr gut vorstellen.»

Im Unterschied zu den 1970er Jahren, die fast ausschließlich von Gladbach und dem FC Bayern geprägt worden sei, sei der Konkurrenzkampf speziell in diesem Jahr indes größer. «Man muss mit Dortmund weiter rechnen und natürlich vor allem mit den Leipzigern», sagte Köppel weiter, der selbst 2005/06 Cheftrainer bei Borussia war. Sein Ex-Club ist seit dem 7. Spieltag Spitzenreiter der Bundesliga. Vor dem 14. Spieltag hat Gladbach (28 Zähler) vier Punkte Vorsprung auf Rekordmeister München auf Rang vier. RB Leipzig liegt einen Punkt hinter Gladbach auf Rang zwei, der FC Schalke (25) ist Dritter.

Fotocredits: Victoria Bonn-Meuser

(dpa)
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