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Hoeneß wird FC Bayern auch ohne Präsidentenamt helfen

München – Uli Hoeneß wird dem FC Bayern München auch bei einem erwarteten Rückzug aus dem Präsidentenamt weiter als wichtiger Unterstützer erhalten bleiben.

«Die Hilfe für den FC Bayern hat ja nichts mit dem Amt zu tun. Ich habe immer gesagt, dass ich dem Verein, was immer ich tun kann, zur Verfügung stehe – und das ist nicht an irgendein Amt gebunden», sagte Hoeneß beim Empfang des deutschen Fußball-Meisters und DFB-Pokalsiegers im Hofgarten der Bayerischen Staatskanzlei.

Hoeneß betonte, dass er an seinem Plan festhalte, die Entscheidung über seine Zukunft am Donnerstag zunächst dem Aufsichtsrat mitzuteilen. «So eine Entscheidung ist ja nicht innerhalb von zwei Tagen getroffen worden, sondern das ist ein Prozess von circa einem Jahr. Das muss man in Ruhe mit der Familie besprechen und dann eine Entscheidung treffen», erläuterte der 67-Jährige.

Hoeneß will demnach Ende November nicht mehr für das Präsidentenamt kandidieren und auch den Vorsitz des Aufsichtsrates vorzeitig abgeben. Beide Ämter soll der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer übernehmen. Hoeneß wurde im Münchner Hofgarten von den Fans mit Sprechchören gefeiert. Das sei «natürlich ein sehr emotionaler Moment gewesen», sagte der Präsident, der seine Entscheidung aber nicht mehr ändern werde. «Ich habe gesagt, dass ich morgen meine Entscheidung bekanntgebe, die ich getroffen habe. Und das wird sich nicht durch eine Tagessache geändert haben. Das ist ein langer Prozess, den man entscheiden muss», erklärte Hoeneß.

Fotocredits: Peter Kneffel
(dpa)

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