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Hertha-Stürmer Ibisevic bleibt für drei Spiele gesperrt

Frankfurt/Main – Stürmer Vedad Ibisevic von Hertha BSC bleibt für seinen Ausraster gegen Borussia Dortmund drei Spiele gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wies in einer mündlichen Verhandlung den Einspruch des 34-Jährigen zurück, wie der DFB mitteilte.

Ibisevic hatte im Bundesliga-Spiel am 16. März in der Nachspielzeit BVB-Torhüter Roman Bürki den Ball an den Kopf geworfen und dafür von Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Rote Karte gesehen.

Damit hat das Einzelrichterurteil des DFB vom 20. März Bestand. Hertha kündigte direkt an, gegen das Urteil fristgerecht Berufung beim DFB-Bundesgericht einlegen zu wollen. Dazu hat der Club eine Woche Zeit.

«Zur Überzeugung des Gerichts hat Vedad Ibisevic aus Verärgerung über das Zeitspiel von Borussia Dortmund den Ball gezielt und mit Wucht auf Torwart Roman Bürki geworfen. Von einer fahrlässigen Handlung kann daher nicht die Rede sein», sagte Hans E. Lorenz als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts zur Urteilsbegründung und erklärte: «Da Ibisevic zuvor schon fünfmal sportgerichtlich in Erscheinung getreten ist, war neben der Sperre eine zusätzliche Geldstrafe zu verhängen.» Diese beträgt 15 000 Euro.

Fotocredits: Soeren Stache
(dpa)

(dpa)
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