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Haben wir eine Zweiklassen-Liga?

Seite einigen Monaten ist es nun eines der großen Themen in der Bundesliga. Bosse vieler Bundesliga-Clubs grübeln, wie sie die Dominanz der Champions League Teilnehmer in den Griff bekommen. Weniger Geld für die Champions League und mehr für die Europa League – das ist im Sinne Vieler, allerdings nicht in dem von Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.


In den meisten europäischen Ligen haben wir die zwei bis drei großen Topvereine, unter denen sich jährlich die Meisterschaft entscheidet. So mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund nun auch in Deutschland. Das finden Fans und Vereine nicht nur langweilig, sondern auch ändernswert.

So kam eine Forderung für einen neuen Verteilungsschlüssel für internationale Gelder auf den Tisch. Bisher nämlich werden unter den jährlich 32 Teilnehmern der Champions League 910 Millionen Euro verteilt. Unter den 48 Teilnehmern der Europa League werden hingegen nur 210 Millionen Euro verteilt. 20 bis 40 Prozent mehr Geld für die Starter der Europa League wären hingegen deutlich lukrativer. Die Europa League müsste demnach finanziell stark aufgewertet werden. Bisher aber wird sie eher abgewertet und die Champions League immer weiter aufgewertet.

Kommt es dann bald so weit, dass sich die Europa League Teilnahme gar nicht mehr lohnt? Mit ihr ist immerhin auch eine Doppelbelastung verbunden…
Zudem dominieren in allen Ligen die Champions League Teilnehmer… sicherlich, so muss es ja sein, schließlich würden sie sich diesen europäischen Platz sonst nicht verdienen. Allerdings gibt es seit Jahren kaum mehr große Teilnehmerunterschiede. Das hat mit den vielen Geldern zu tun, durch die sich alle Teilnehmer regelmäßig bereichern können, und so auch zu den finanziell stärksten gehören. Werden die Ligen also immer langweiliger? Und was können wir dagegen tun?

Bild: Starpress