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Gnabry setzt beim Vorspielen Akzente – «Spielraum nach oben»

München – Nach dem Vorspielen bekam Bayern-Leihgabe Serge Gnabry von Jupp Heynckes Lob und Rat mit auf den Weg.

«Er ist ein großes Talent. So junge Spieler müssen das professionelle Leben, Arbeiten, Trainieren und Fußballspielen auf einem hohen Niveau verinnerlichen – und da hat er sicherlich noch Spielraum nach oben», sagte der Münchner Trainer nach dem 5:2 des deutschen Fußball-Meisters gegen Hoffenheim. Bis zum Saisonende ist der U21-Europameister an die TSG ausgeliehen, zwei Jahre hat er nach seiner Rückkehr noch einen Vertrag an der Säbener Straße.

Zumindest in der Anfangsphase ließ der 22-Jährige sein Können aufblitzen. Erst holte der Offensivspieler einen Elfmeter raus, den er dann selbst verschoss. Mit einem trockenen Distanzschuss erhöhte er nach der Führung durch Mark Uth auf 2:0. «Serge ist ein Spieler, der sehr viel Tempo hat, und einen guten Körper», beschrieb es dessen zukünftiger Teamkollege Thomas Müller.

Nach dem 2:0 konnte der hochveranlagte Profi nicht mehr die Akzente wie zuvor setzen. «Er ist ein Spieler, der sehr gute Ansätze hat. Er hatte aber schon sehr viele Verletzungen in seiner jungen Karriere», sagte Heynckes. Verletzungsfrei möchte der «Qualitätsspieler», wie ihn TSG-Coach Julian Nagelsmann lobte, bald bei Bayern durchstarten.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)